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Abzweigungen - Cornell Rohde von Roland Hebesberger

Abzweigungen - Cornell Rohde

Details:

Genre:Thriller
Format:gebundene Ausgabe, Taschenbuch, eBook
Seiten:320
Distributor:myMorawa
ISBN/ASIN:978-3990936665

Klappentext:

Welchen Weg gehst du, wenn dein Leben auf der Kippe steht?

Wähle weise, es könnte deine letzte Entscheidung sein.

Cornell Rohde, ein gescheiterter Ex-Polizist aus München, baut sich in Salzburg ein neues Leben auf. Es nimmt eine drastische Wendung, als er Zeuge eines mysteriösen Banküberfalls wird. Er versucht, den Geheimnissen hinter dem Verbrechen auf die Spur zu kommen, und gerät in eine Verschwörung, die sein Weltbild ins Wanken bringt. Wem kann er vertrauen, wer sagt die Wahrheit und was steckt hinter dem grellen Licht, das ihn bis in seine Träume verfolgt? Bei einer Verfolgungsjagd quer durch Europa mit neuen Verbündeten kommt Cornell an seine Grenzen. Wird er am Ende die richtige Entscheidung treffen?

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Inhalt:

Tauche ein die Welt von Cornell Rohde, der in einen Sumpf voller Lügen, Verschwörungen und geheimen Vereinbarungen gerät. Welche Abzweigungen wird er auf seinen Weg wählen?

Der Debüt-Thriller von Roland Hebesberger verspricht eine actiongeladene, abenteuerliche und spannende Reise quer durch Europa mit einem Hauch von Mystery, wo man niemanden mehr trauen kann.

Kritiken:

„Ein wahrer Pageturner“

LovelyBooks – Der Treffpunkt für Leser, Autoren und Verlage

„Packender und fesselnder Thriller“

Helgas Bücherparadies

„In einem weiten Feld aus Thrillern, sticht das Buch eindeutig heraus“

Libramorum

„Ein Blockbuster im Buchform“

Leserkanone.de

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Leseprobe

Auszug aus Kapitel 3:

„Läuft wie geschmiert“, flüsterte einer der Bankräuber.

Ich hörte die Kunden leise weinen und auch ihr Zittern entging mir nicht. Ich fragte mich, wo die anderen beiden waren. Erst da bemerkte ich, dass die Tresortür offen war. So lang-sam registrierte ich auch, wo genau ich mich in der Bank befand. Ich musste in der Nähe der Heizung sein. Ich sah nach rechts und stellte fest, dass ich recht hatte. Vor zwei Wo-chen hatte sich ein Kunde darüber beschwert, dass er sich seine Hosen an einem scharf-kantigen Plastikstück aufgerissen hatte. Ganz vorsichtig versuchte ich, den halben Meter hinüber zu rutschen, ohne bemerkt zu werden. Die zwei Räuber sahen immer noch kon-zentriert auf die Straße, das musste ich ausnutzen. Ich kam bei der Heizung an und stellte erleichtert fest, dass das abgerochene Stück noch nicht entfernt worden war. Ich platzierte mich so, dass ich vorsichtig die Kabelbinder daran reiben konnte. Mein Blick wanderte immer wieder zu den zwei Männern, die auf die Straße starrten.

„Wir liegen im Zeitplan“, sagt plötzlich eine Stimme aus einem Funkgerät, das bei einem der Räuber postiert war. Das mussten die anderen zwei aus dem Tresorraum sein.

„Korrekt! Und noch keine Spur von der Polizei“, sprach der linke maskierte Räuber per Funk zurück.

„Der Alarm wurde nicht ausgelöst und bemerkt hat uns auch noch niemand“, fügte der rechte hinzu.

Mir wurde klar, dass keine Hilfe kommen würde, also musste ich handeln. Da ich versagt hatte, sah ich es als meine Pflicht – gerade als Ex-Polizist – alles daranzusetzen, dass alle die Situation heil überstanden. Ich wollte auch nicht, dass die Räuber einfach so davon-kamen.
Das Plastikstück war stark genug, meine Fesseln nach und nach zu zerschneiden und nicht abzubrechen. Mir war klar, dass ich mit einem brummenden Schädel gegen zwei bewaffnete Vollprofis antreten musste. Meine Hoffnung war, dass die Polizeiausbildung im Nahkampf gut genug gewesen war, dass ich diese Herausforderung meistern konnte.

„Ein paar Fächer noch“, kam wieder eine Stimme aus dem Funkgerät, diesmal klang sie weiblich.

„Noch ist die Luft rein“, meldete der rechte zurück.

In diesem Moment spürte ich, dass der Kabelbinder riss. Allerdings nicht lautlos. Ich rea-gierte schnell, schloss meine Augen und sank meinen Kopf. Ich hoffte darauf, dass die bei-den nicht bemerkten, dass ich wach war.

„Was war das?“, fragte eine männliche Stimme.
Es war einige Sekunden ruhig, für mich war es eine Ewigkeit. Starrten sie auf mich, wuss-ten sie was ich getan hatte oder waren sie komplett ahnungslos?

„Da ist wohl eine Stecknadel runtergefallen“, sagte die andere Stimme.

„Ha, der war gut.“

Ich hatte Glück, sie hatten mich nicht bemerkt. Ich wartete noch einige Sekunden, bis ich ganz vorsichtig meine Augen öffnete und rüber blickte. Die beiden Männer hatten mir den Rücken zugewandt. Die Kunden saßen noch immer am Boden und hatten ihren Kopf ge-senkt. Aktuell nahm mich keiner wahr. Ich musste das Überraschungsmoment nutzen. Ich konzentrierte mich und versuchte, meine Energie zu bündeln, nun durfte mir kein Fehler mehr passieren. Ganz leise beugte ich mich nach vorne, stützte mich mit den Armen am Boden ab und kämpfte mich auf die Beine. Der Kopf pochte noch immer, doch ich hatte meine Gliedmaßen unter Kontrolle.

Langsam schlich ich mich an die Räuber an. Ich hielt den Atem an, bis ich hinter dem lin-ken Mann stand. So fest ich konnte schlug ich ihm mit der Faust auf den Hinterkopf. Durch die Wucht prallte sein Gesicht gegen die Säule. Während er auf den Boden glitt, einzelne Menschen erschrocken aufschrien, wandte ich mich dem anderen Kerl zu, der sein Messer zückte. Er holte damit aus, doch ich blockte ihn ab und drehte ihm das Hand-gelenk um. Mit einem Schmerzensschrie fiel ihm das Messer aus der Hand. Das war mein Vorteil – mein Knie donnerte mit voller Wucht in seinen Unterleib und ich hörte, wie er nach Luft rang. Sein Oberkörper kippte nach vorne und ich rammte ihm mein Knie mit voller Wucht ins Gesicht. Blut schoss aus seiner Nase, lief über die Sturmmaske und er sank leblos zusammen.

In diesem Moment rappelte sich der andere Kerl wieder auf und wollte seine Pistole zü-cken. Er war aber noch benommen und ich war im Vorteil. Ich drehte mich um und schleuderte ihm die Pistole aus der Hand. Er zückte sein Messer und holte aus, ich wollte zurückweichen, doch er verpasste mir einen kleinen Schnitt in der Magengegend – es war nicht gefährlich, aber schmerzhaft. Er versuchte es noch mal und da erwischte er mich auf der Seite, er konnte aber zum Glück das Messer nicht in meinem Magen bohren. Der zwei-te Schwung hatte ihn aus dem Gleichgewicht gebracht, er taumelte. So konnte ich seinen dritten Versuch abblocken, er ließ das Messer fallen. Ich drückte meine Handfläche auf seinen Kopf und schleuderte ihn mehrmals gegen die Säule. Dann fiel er zu Boden und verlor das Bewusstsein.

Es war mir tatsächlich gelungen, die zwei auszuschalten. Doch vorbei war die Angele-genheit noch lange nicht. Ich hob die Pistole und beide Messer vom Boden auf und ging zu den Kunden, die mich schockiert ansahen, aber zum Glück ruhig blieben. Ich deutete mit dem Zeigefinger über meinem Mund an, dass sie weiterhin keinen Mucks sagen sollten. Ich sah mich nach dem stärksten Mann um. Ich wandte mich einem muskulösen Mann mit graumelierten Haaren zu, ich schätzte ihn auf Mitte Vierzig. Ich kniete mich neben ihn und schnitt die Kabelbinder um seine Hände mit einem Messer durch.

„Danke, vielen Dank“, flüsterte er.

Ich drückte ihm eines der Messer in die Hand. „Befreien Sie die anderen und verlassen Sie die Bank“, flüsterte ich.

Er nickte. Seine Hand zitterte wie wild, ich hoffte, dass er niemanden verletzen würde. Danach ging ich an Mias Arbeitsplatz und drückte den Knopf für den Alarm. Mein Blick fiel auf die beiden Räuber, die noch immer bewusstlos am Boden lagen. Der Mann war damit beschäftigt die restlichen Kunden zu befreien. Nun musste ich zu Mia. Langsam schlich ich am Tresorraum vorbei. Die Tür war nicht weit genug offen, dass ich die zwei Räuber sehen konnte, aber immerhin konnten sie mich so auch nicht sehen.
Ganz vorsichtig öffnete ich die Tür zum Büro des Bankleiters und sah in die weit aufgeris-senen Augen meiner gefesselten Mitarbeiter. Schnell bedeutete ich ihnen, leise zu sein, und sie nickten stumm. Lautlos schloss ich die Tür hinter mir. Ich sah Mia, wie sie mich mit ihren großen blauen Augen ansah. Es wirkte so, als schrien sie: „Wo warst du denn so lange?“ Ich kniete mich neben sie und schnitt die Kabelbinder durch.

„Ganz ruhig, Schatz“, sagte ich mit der sanftesten Stimme, die ich zur Verfügung hatte.

„Befreie die anderen und verlasse mit den Kunden die Bank. Der Alarm ist ausgelöst.“

„Und du?“, wollte Mia wissen und ihrer Stimme war verängstigt.

„Zwei sind noch übrig.“ Ich war wild entschlossen, meinen Fehler wieder gut zu machen. Als Polizist hatte ich versagt, dies würde mir als Sicherheitsmann nicht passieren.

„Komm mit mir“, flehte Mia.

Doch ich schüttelte nur den Kopf. Ich drückte ihr einen schnellen Kuss auf. Ihr Blick war noch immer voller Angst. „Wir müssen schnell sein.“ Ich gab ihr das Messer und schlich mich wieder raus.

Der Autor

Roland Hebesberger, geboren im Jahr 1986 in Tamsweg, wollte schon als Kind Drehbuchautor werden. Im Jahr 2000 begann er damit, Fanfictions zu der Serie Stargate SG-1 zu schreiben. Im Jahr 2004 entwickelte er seine eigene Reihe namens „Teen Agent“. Beide Reihen wurden auf der Plattform „VTV – Virtuelle Television“ und ab dem Jahr 2004 auch bei „DTV – Deut-sche virtuelle Television“ veröffentlicht und räumten einige Awards ab. Aus den ersten zehn Folgen von „Teen Agent“ wurde eine Hörspielreihe ge-macht, die noch immer auf YouTube abrufbar ist. Auch bei anderen erfolg-reichen „virtuellen Serien“ war er Gastautor für einige Episoden. Von 2006 bis 2019 ging er in seiner Freizeit journalistischen Tätigkeiten nach und entschied sich schließlich Anfang 2019 dazu, seinen Roman „Abzweigungen“ zu verfassen. Im Juli 2020 erschien sein zweiter actiongeladener Thriller „Red Bird – Ava Canary“.

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