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Red Bird - Ava Canary von Roland Hebesberger

Red Bird - Ava Canary

Details:

Genre:Thriller
Format:gebundene Ausgabe, Taschenbuch, eBook
Seiten:320
Distributor:myMorawa
ISBN/ASIN:978-3991104148

Klappentext:

„Flieg, kleiner Vogel! Der Adler wird über dich wachen.“

Ava Canary will in die Fußstapfen ihres verstorbenen Onkels treten und eine erfolgreiche CIA-Agentin werden. Bei ihrer ersten Außenmission kommt es jedoch zu unerwarteten Schwierigkeiten. Ehe sie es sich versieht, gerät sie zwischen die Fronten und findet sich in einer Welt aus bedrohlichen Technologien, Lügen und Doppelagenten wieder. Wem kann sie vertrauen? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter der Arbeit ihres Onkels? Und was hat es mit Lockdown auf sich? Ava muss alles riskieren, denn es steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, sondern das Schicksal der gesamten Menschheit.

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Inhalt:

Nach Abzweigungen liefert Roland Hebesberger seinen zweiten actiongeladenen Thriller ab. Ein geheimnisvoller Koffer – eine alte Vereinbarung – eine verdeckte Organisation! Und dazwischen die junge Agentin Ava Canary!

Mission Impossible meets Akte X! Ein Agenten-Mystery-Thriller der Extra Klasse!

„Mega spannend – tolle Wendungen und fantastische Charaktere! Fesselnd bis zum Schluss“

Nordlicht Lari

„Ein Agenten-Thriller der seines gleichen sucht! Selten so ein gut durchdachtes Buch mit einer so starken Charakterentwicklung gelesen. TOP!!“

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Leseprobe

Auszug aus Kapitel 2:

Nun war jedes Detail wichtig. Ich beobachtete, wie sich die von der Security rund um das Flugzeug positionierten. Das war sehr gut für uns, da so weniger Augen auf das Zielobjekt gerichtet waren. Sie hatten wohl Angst, dass das Flugzeug angegriffen werden könnte.

„Aktion starten“, gab Bernd durch, nachdem ich ihm das Handzeichen dafür gegeben hatte.

Ich beobachtete am Bildschirm, wie Steve sich in Bewegung setzte und den Servicewagen für den Flug befüllte, der gleich in das Flugzeug gebracht werden sollte. Der Auftraggeber bestand darauf, dass erst alles eingeladen werden sollte, wenn er anwesend war. Sie wollten auf Nummer sicher gehen. Blöd für sie war nur, dass die Informationen durchgesickert waren.

Während Steve sich auf den Weg mit dem Servicewagen machte, hatte Sarah die Sektgläser gefüllt, stellte sie auf ein Tablett und trippelte zum Einstieg.

„Alles sauber, Einstieg möglich“, meldete einer der Security-Männer.
Die Zielperson bewegte sich auf das Flugzeug zu – nun musste es schnell gehen.

„Ablenkung steht bereit. Warte nur auf das Zeichen“, gab Bernd neben mir bekannt.

„Zwei von der Security stehen bei der Treppe und beobachten den Eingang, keiner sieht nach unten. Der Rest hat sich um das Flugzeug positioniert. Der Zugriffspunkt ist direkt vor dem Einstieg“, erklärte ich die Sachlage.

„Verstanden!“, kam von Steve und Sarah zeitgleich zurück.
Ich atmete tief durch, damit mein Puls ruhig blieb und ich nicht die Aufmerksamkeit verlor.

„Vergesst nicht, es darf nichts schiefgehen. Auf gar keinen Fall darf dieser Koffer ohne uns den Flugplatz verlassen. Unser Land glaubt an uns“, flüsterte Steve, während er den Servicewagen immer näher an das Flugzeug schob.

Nun wusste ich, was Killian bei der Ausbildung gemeint hatte. Es stand zwar kein Einsatzleiter neben mir und brüllte mich an, aber den Druck hatte Steve gerade ordentlich nach oben geschraubt. Ich verdrängte diese Nachricht sofort.
Bernd antwortete mit einem einfachen „Verstanden!“.

„Auf dein Zeichen, Red Bird“, flüsterte Sarah, die weiterhin wie ein Topmodel auf die Zielperson zusteuerte.

Ich musste genau den richtigen Moment erwischen. Ich sah, dass Steve auf seiner Position war. Auch Sarah hatte ein perfektes Timing, denn gerade kam die Zielperson beim Treppenaufstieg an. Die Sicherheitsmitarbeiter blickten kurz auf den Mann mit dem Koffer, dann aber war ihr Blick wieder auf das Flugzeug gerichtet.

„Jetzt!“, sagte ich.

Sarah taumelte, rutschte aus und schleuderte der Zielperson im Fall alle Sektgläser auf die Brust.

Bernd hatte währenddessen die Frequenz des Security-Teams erwischt und sagte mit verstellter, tiefer Stimme: „Verdächtiges Fahrzeug steuert auf den Flugplatz zu!“ Auch wir hörten seine Durchsage, da wir alle miteinander verbunden waren.
Nun mussten sie entscheiden, was eher ihrer Aufmerksamkeit bedurfte – eine gestolperte Flugbegleiterin oder ein verdächtiges Fahrzeug. Sie sahen sich wild um.
Sarah ging, ohne zu zögern, auf die Zielperson zu und begann, ihn mit Servietten trockenzuwischen. Dabei wiederholte sie wieder und wieder, wie leid ihr das Missgeschick tat.

Um Sarah loszuwerden, benötigte die Zielperson seine Hände. Er ließ den Koffer los, der nun an den Handschellen hing. Die zwei Sicherheitsmitarbeiter, die ihn begleiteten, waren auf Sarah konzentriert und hatten den Koffer nicht mehr im Blick.
Es folgte Steves Auftritt: Er tauchte hinter der Zielperson auf, platzierte den Servicewagen direkt neben seiner rechten Hand und öffnete die unterste Lade. Dann richtete er sich auf und brüllte Sarah an: „Was ist nur los mit Ihnen! Wie können Sie nur unseren Auftraggeber so bloßstellen! Das wird schlimme Konsequenzen nach sich ziehen!“ Während er weiter schimpfte, öffnete er mit dem Zentralschlüssel unbemerkt die Handschellen. Mit einer kaum sichtbaren Bewegung holte er den falschen Koffer aus dem Servicewagen, tauschte ihn mit dem Zielobjekt und ließ die Handschellen wieder zuschnappen.

Durch sein lautes Schreien hörte niemand das Geräusch der Handschellen und durch die wilde Gestikulation von Steve und Sarah fiel auch nicht auf, wie Steve den erbeuteten Koffer in den Servicewagen gleiten ließ. Diese Aktion dauerte nur wenige Sekunden und ich war fasziniert, wie schnell, sauber und ordentlich Steve arbeitete. Er war wirklich ein Genie.

„Ist schon in Ordnung, lassen Sie mich einfach alle in Ruhe!“, schrie die Zielperson schließlich und umklammerte wieder den Koffer.

„Es tut mir so leid, wir machen das wieder gut“, versprach Steve, drehte sich dann um und schob den Servicewagen weg. Sarah schluchzte und ging mit hängenden Schultern hinter ihm her.

„Fehlalarm“, sagte Bernd wieder mit verstellter Stimme ins Mikrofon. „Fahrzeug ist am Gelände vorbeigefahren. Alles sauber.“

Die Männer von der Security sahen sich wieder um, dann blieben sie ruhig stehen und fixierten wieder das Flugzeug. Sie schienen zufrieden zu sein und die Zielperson ging die Stiegen rauf und stieg ins Flugzeug ein. Bernd atmete tief durch.

„Fast geschafft“, meinte er.

„Aber noch nicht ganz. Fokussiert bleiben!“, ermahnte ich ihn.
Auch das hatte ich gelernt, eine Mission ist erst dann zu Ende, wenn man das Objekt abgeliefert hat. Und davon waren wir noch weit entfernt. Da ich Sarah keine Beachtung mehr schenken musste, die gerade weinend von ihrer Kollegin weggeführt wurde, wanderten meine Augen hinüber zu Steve. Er bewegte den Servicewagen in Richtung Tankwagen. Darin würde er gleich das Gelände verlassen. Niemand hatte bemerkt, dass der Servicewagen gar nicht in das Flugzeug gebracht worden war – die Ablenkung hatte funktioniert.

„Ich bin auf dem Weg“, flüsterte Steve.

Ich behielt die Situation im Auge. Acht Männer von der Security standen um das Flugzeug herum, zwei standen noch immer vor der Stiege. Plötzlich stockte mir der Atem.

„Ava, was ist los?“, fragte Bernd.

„Einer fehlt. Wo ist der elfte Sicherheitsmitarbeiter?“, keuchte ich.

Bernd runzelte die Stirn, blickte auf den Bildschirm, zählte nach.
Meine Augen rasten über die Bildschirme. Ich strengte mich an, beobachtete jedes Detail. Dann sah ich eine Bewegung.

„Bin am Treffpunkt Gamma“, flüsterte Steve.

„Pass auf, hinter dir!“, schrie ich vor Entsetzen ins Mikrofon, doch es war zu spät.
Der elfte Security-Mann war beim Tankwagen und kontrollierte ihn. Sie überließen nichts dem Zufall. Wie konnte mir das nur entgehen? Doch nun kam er um den Wagen herum und stand hinter Steve. Natürlich musste ihm das seltsam vorkommen. Warum sollte jemand einen Servicewagen zum Tankwagen fahren? Er zückte sofort seine Pistole, lud sie und hielt sie an Steves Hinterkopf.

„Was ist in diesem Wagen?“, hörte ich ihn fragen.

Der Autor

Roland Hebesberger, geboren im Jahr 1986 in Tamsweg, wollte schon als Kind Drehbuchautor werden. Im Jahr 2000 begann er damit, Fanfictions zu der Serie Stargate SG-1 zu schreiben. Im Jahr 2004 entwickelte er seine eigene Reihe namens „Teen Agent“. Beide Reihen wurden auf der Plattform „VTV – Virtuelle Television“ und ab dem Jahr 2004 auch bei „DTV – Deut-sche virtuelle Television“ veröffentlicht und räumten einige Awards ab. Aus den ersten zehn Folgen von „Teen Agent“ wurde eine Hörspielreihe ge-macht, die noch immer auf YouTube abrufbar ist. Auch bei anderen erfolg-reichen „virtuellen Serien“ war er Gastautor für einige Episoden. Von 2006 bis 2019 ging er in seiner Freizeit journalistischen Tätigkeiten nach und entschied sich schließlich Anfang 2019 dazu, seinen Roman „Abzweigungen“ zu verfassen. Im Juli 2020 erschien sein zweiter actiongeladener Thriller „Red Bird – Ava Canary“.

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