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Keine Angst vor Schlafstörungen von Sabine Frisch

Keine Angst vor Schlafstörungen

Details:

Genre:Ratgeber, Sachbücher
Format:gebundene Ausgabe, Taschenbuch, eBook
Seiten:112
Distributor:Tredition
ISBN/ASIN:978-3347124615

Klappentext:

Keine Angst vor Schlafstörungen – Märchen, Mythen, falsche Heilsversprechen entlarven. Tipps zur Selbstreflexion und Schlaf-Entstörung

Eine Schlafstörung beruht bei den meisten Betroffenen auf falschem Schlafverhalten. Störungsfreies Schlafen ist eine Lernaufgabe und Trainingssache. Sie haben es weitgehend selbst in der Hand, in Eigenregie wieder zu gutem Schlaf zu kommen. In diesem Lernprozess gilt es die alten, schlafstörenden Verhaltensweisen zu erkennen und aufzugeben. Neue, schlaffördernde Verhaltensweisen werden erlernt und trainiert. Dieses Buch liefert Ihnen pragmatische Informationen und räumt mit zahlreichen Märchen und Mythen rund um den Schlaf auf. Unseriöse Heilsversprechen finden Sie in diesem Buch nicht. Sie erhalten stattdessen nüchterne Anregungen für ein besseres Schlafverhalten. Die Entstörungs-Empfehlungen basieren auf Ergebnissen der modernen Schlafforschung, Methoden des lösungsorientierten Coachings und der positiven kognitiven Verhaltenstherapie.

Inhalt:

Aus dem Vorwort:

Mein Anliegen ist es daher, Ihnen zunächst ganz pragmatische Informationen zu liefern und etliche Märchen und Mythen rund um den Schlaf zu entlarven. Sie erhalten von mir Anregungen für ein besseres Schlafverhalten. Meine Entstörungs-Empfehlungen basieren auf Ergebnissen der modernen Schlafforschung, Methoden des lösungsorientierten Coachings und der positiven kognitiven Verhaltenstherapie.

Ich mache Ihnen nichts vor: Eine Schlafstörung zu entstören kann lange dauern. Der Erfolg ist vor allem abhängig von Ihrer Bereitschaft zur Selbstreflexion und zum Trainieren/Einüben eines zufriedenstellenden Schlafverhaltens. In diesem Prozess möchte Sie dieses Buch unterstützen.

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Leseprobe

Mythos Schlafhygiene

Die populären Tipps gegen Schlafprobleme werden gerne unter dem Begriff der Schlafhygiene gebündelt. Darunter fallen sämtliche Standards wie ideale Raumtemperatur, Ausstattung des Schlafzimmers, Abendrituale, Bettzeiten und so weiter. Die Standards einer perfekten Schlafhygiene geben den Schlaflosen ein enges Korsett aus Zeitvorgaben, Essverhalten und verpflichtenden Abendritualen vor. Ein Leben in einem solchen Korsett ist für die einen eine gute Hilfe und sie schlafen tatsächlich besser. Andere wiederum empfinden trotz akribischer Einhaltung sämtlicher Vorgaben keine Verbesserung ihrer Nachtruhe. Sie fühlen sich zunächst in ihrer Lebensqualität eingeschränkt und anschließend auch noch unfähig, weil der ganze Verzicht keine Verbesserung brachte. Warum die einen von den Regeln der Schlafhygiene profitieren und die anderen nicht, liegt offenbar in der individuellen Persönlichkeit begründet. Fest steht jedenfalls, dass viele dieser Regeln „keinen nachgewiesenen Effekt auf Schlaf bei Insomniebetroffenen“ haben (Crönlein, 2018).

„Ich schlafe lieber
Zuhause schlecht
als in der Fremde“
(Michael Becker)

Das Märchen vom programmierbaren Schlaf
So empfehlen einige Schlafratgeber, stets zu einer bestimmten Zeit zu Bett zu gehen. Allmählich soll sich der Körper an feste Einschlafzeiten gewöhnen und regelrecht programmieren lassen. Diese Methode funktioniert bei den wenigsten Menschen. Sie kann die Einschlafstörung sogar noch verstärken: Wer sich in ein solches Zeitkorsett schnürt, gerät leicht unter weiteren Stress und Druck. Nicht immer verlaufen die Tage gleichförmig und je nach Lebensumständen ist es unmöglich, diesen festgelegten Zeitplan am Abend einzuhalten. Die Folgen sind Frust und negative Emotionen, die wiederum das Einschlafen erst recht erschweren.

Essen und trinken Sie am Abend, was Ihnen schmeckt und gut bekommt
Abends nur ein leichtes Süppchen und am besten auch keinen Salat, denn der gilt als schwerverdaulich – so oder ähnlich lauten Ernährungstipps für Schlafgestörte, wie sie vielfach im Internet zu lesen sind. Die gute Nachricht für alle, die einen gesunden Magen-Darm-Trakt haben und keine Diät einhalten müssen: Diese Tipps sind unsinnig. Natürlich sollten Sie Speisen meiden, die Ihnen Magengrummeln oder Schlimmeres verursachen. Alles andere aber dürfen Sie am Abend und sogar bis kurz vor dem Zubettgehen genießen. Eine weitere gute Nachricht: „Es gibt keine Nahrungsmittel, die nachweislich dem Schlaf schaden.“ (Crönlein, 2018)
Der Psychologe Richard Wiseman rät für besseren Schlaf sogar ausdrücklich zu einer abendlichen Portion Kohlehydrate. Die kleine Nachtmahlzeit sollte nicht mehr als 200 Kilokalorien enthalten und darf aus Keksen und anderem Gebäck, aus Müsli oder einer Banane bestehen. (Wiseman, 2015)
Wer zwar zu den Schlafgestörten zählt, aber kein Alkoholiker ist, muss auch nicht auf das gelegentliche Glas Wein oder Bier zum Abendessen verzichten. Hat der Alkohol auf Sie eine anregende und wachmachende Wirkung, sollten Sie zugunsten eines besseren Schlafs darauf verzichten. Generell aber ist der hin und wieder am Abend in Maßen getrunkene Alkohol kein Grund für eine Schlafstörung.

Das Mittagsschläfchen ist doch erlaubt
Miese Nächte machen es Betroffenen schwer, ihr normales Tagwerk ohne größere Pausen zu absolvieren. Der Versuchung, sich mittags für ein Stündchen hinzulegen, widerstehen sie. Sie glauben dem weit verbreiteten Schlaftipp, der den Mittagsschlaf verbietet. Demnach soll ein Mittagsschlaf das abendliche Einschlafen erst recht wieder verhindern. So einfach und pauschal ist es jedoch nicht. Unternehmen Sie den Selbstversuch. Vielleicht ändert sich an ihrem abendlichen Einschlafproblem nichts, ganz gleich, ob sie mittags durchhalten oder sich zu einem Nickerchen hinlegen. In letzterem Fall profitieren Sie aber von einer Erholungspause, die Ihren Nachmittag angenehmer und vitaler macht. Ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden profitiert von einem Schläfchen.
Stellen Sie aber fest, dass der Mittagsschlaf ihre Schlafstörung verschlimmert, verzichten Sie künftig wieder darauf. Bei vielen Betroffenen verringert ein Mittagsschlaf den Schlafdruck am Abend, der für das Einschlafen erforderlich ist. Oder er verschiebt den Schlafdruck nach hinten, sodass erst später geschlafen werden kann. Die Auswirkungen eines Mittagsschlafs sind von Mensch zu Mensch verschie-den und müssen ausprobiert werden.

„Bisher war ich immer genussvoller Langschläfer. Schon als Kind habe ich den Mittagsschlaf geliebt. Ist schon irgendwie sonderbar, jetzt immer so früh wach zu sein. Gibt aber auch mehr Zeit für die schönen Dinge des Tages, wie Euch.“ (@Weidenwarft/Twitter)

Grundsätzlich entspricht der Mittagsschlaf unserem ursprünglichen Schlafverhalten in Etappen. Die Menschen schliefen lange Zeit nicht in einem relativ kurzen Zeitrahmen am Stück, sondern waren zwischendurch immer wieder für einige Stunden wach.

Die Autorin

Sabine Frisch hat nach Abschluss einer Berufsausbildung an der Freien Universität Berlin Literaturwissenschaften studiert und später als Redakteurin für verschiedene Printmedien gearbeitet. Sie war viele Jahre in der Erwachsenenbildung und in der sozialen Arbeit tätig. Als Personal und Business Coach ist sie eine Vertreterin des lösungsorientierten Beratungsansatzes. Ihre Anregungen zur Selbsthilfe basieren auf pragmatischer Aufklärung und der Vermittlung realistischer Handlungsmöglichkeiten. Seit 2017 schreibt sie als Ghostwriter hauptsächlich Sachtexte für Websites und Blogs.

Sabine Frisch ist verheiratet, zweifache Mutter und lebt in Nordfriesland und im Mittelrheintal.

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