Alles, nur keine Ratschläge! - Wie man gut durchs Leben kommt von Bernhard Lakomy | Indie-Autoren Bücher
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Alles, nur keine Ratschläge! - Wie man gut durchs Leben kommt von Bernhard Lakomy

Alles, nur keine Ratschläge! - Wie man gut durchs Leben kommt

Details:

Genre: Sachbücher
Format: Taschenbuch, eBook
Seiten: 114
Distributor: Amazon KDP
ISBN/ASIN: 978-1976881862
Bewertungen: Bisher noch keine BewertungSchreibe etwas über das Buch

Klappentext:

Achtung, dieses Buch ist ausdrücklich kein Ratgeber. Es will Sie lediglich dazu anregen, selber nachzudenken, Ihren eigenen Weg zu finden, mit den Unwägbarkeiten des Lebens klar zu kommen. Erwarten Sie also keine ausgefuchsten Tipps und Tricks, wie Sie den Umständen ein Schnippchen schlagen und Ihr Glück erzwingen können. Denken Sie daran: Ratschläge sind irgendwie auch Schläge! Sie können genauso verletzende sein, wie körperliche Schläge. Und verletzen will ich Sie natürlich auf gar keinen Fall.

Bernhard Lakomy ist systemischer Coach und Trainer für Fach- und Führungskräfte.

Inhalt:

Das Streben nach Glück ist dem Menschen scheinbar in die Wiege gelegt. Die Glücksforschung hat seit den 1980er Jahren einen sagenhaften Aufschwung genommen. Haben sich früher nur Philosophen und Psychologen dieses Themas angenommen, fühlt sich heute jeder, vom Mediziner bis zum Ökonomen berufen, den Menschen auf diesem Gebiet mehr oder weniger hilfreiche Ratschläge zu geben. Dabei stößt schon die Definition des Begriffs Glück auf große Schwierigkeiten. Einschlägige Versuche können einem bis-weilen nur noch ein wohlwollendes Schmunzeln abringen. Außerdem ist inzwischen ein heftiger Streit zwischen den Glückspropheten und den Verteidigern des Rechts auf das Unglücklichsein im Gange, der mit geradezu missionarischem Eifer ausgetragen wird.

Mit diesem kleinen Büchlein möchte der Autor gerne zu einer gelasseneren Sicht der Dinge beitragen. Erwarten Sie allerdings nun weder einen weiteren Glücksratgeber noch eine Gebrauchsanweisung für den Weg zur Niedergeschlagenheit. Vielmehr sollen die Leserinnen und Leser angeregt werden, ihre eigenen Möglichkeiten herauszufinden, wie sie gut durchs Leben kommen können.

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Leseprobe

1 Umgang mit Veränderungen

Wenn der Wind der Veränderung weht,
bauen die einen hohe Mauern und die anderen Windmühlen.
Chinesisches Sprichwort


Eine der häufigsten Ursachen für unser Problem mit dem Glücklichsein sind Veränderungen, vor allem solche, die ungeplant, oder nicht durch uns selbst verursacht in unser Leben treten. Gerade diese Fälle werden von uns sehr oft als Bedrohung angesehen. Das kann durchaus begründet sein. Wer beispielsweise sieht schon in dem Verlust seines Arbeitsplatzes eher eine Chance als eine ernst zu nehmende Bedrohung? Wenn Sie sich zu diesen Menschen zählen, dann dürften Sie mit ziemlicher Sicherheit zu einer Minderheit gehören. Aber auch in wesentlich unbedeutenderen Fällen ist der Reflex, eine Veränderung als einen Angriff wahrzunehmen, eher die Regel als die Ausnahme. Das ist insofern erstaunlich als wir alle wissen, dass ohne Veränderungen die Welt quasi stillstehen würde. Hätte sich in der Geschichte der Menschheit nichts verändert, wir würden noch heute in Höhlen leben. Ja, wird die eine oder der andere sagen, aber jetzt muss es doch mal gut sein, wir leben ja nicht mehr in Höhlen und haben doch alles, was wir brauchen. Einmal abgesehen davon, dass das immer eine Frage des Standpunktes (oder auch des Standortes) ist, folgte man diesem Argument, dann würde das bedeuten, dass es nichts mehr zu verbessern gibt. Sehen Sie das wirklich so? Dann schauen Sie sich doch einmal um, ganz bewusst und nur in Ihrer näheren Umgebung. Ich bin überzeugt, Sie werden Ihre Sicht der Dinge schwerlich aufrechterhalten können.

Es gibt aber noch einen Grund, warum ich mein Buch mit diesem Thema beginne. Und dieser hängt mit der Frage zusammen, ob ich selbst in einem Veränderungsprozess, der nicht von mir angestoßen wurde, noch zu den Handelnden gehören oder mich lieber dem freien Spiel der Kräfte hinge-ben möchte. Wer sich nicht verändert, der wird verändert, sagt ein geflügeltes Wort, und wer sich nicht danach richtet, gerät unversehens aus der Rolle des Beteiligten in die des Betroffenen. Er verliert somit die Möglichkeit mitzugestalten und wird ins passive Abseits gedrängt. Das ist, wie ich meine, überhaupt keine gute Basis zum Glücklichsein.

Änderungen bestimmen unser Leben. Ob im Beruf oder im Privatbereich, es ist unmöglich, sich diesen Entwicklungen zu entziehen. Ständig nehmen unsere Sinne Veränderungen wahr, meistens ohne, dass uns das wirklich bewusst wird. „Zum Glück“, möchte man fast sagen. Auch jetzt, in diesem Augenblick, da Sie diese Zeilen lesen, spielen sich in Ihrem Leben, in Ihrer Umgebung Veränderungen ab, und sei es, dass nur die Zeit vergeht. Schon Heraklit (535-475 v. Chr.) hatte erkannt, dass nichts so beständig ist wie der Wandel. „Alles fließt“ (altgriechisch: Panta rhei), soll er gesagt haben. Und noch einleuchtender scheint mir seine Erkenntnis zu sein, dass einem, wenn man in denselben Fluss hinabsteigt, stets anderes Wasser entgegenströmt. Im Laufe unserer Entwicklung haben wir gelernt, damit umzugehen, akzeptieren quasi stillschweigend, dass das Leben heute eben anders ist als es gestern war und sich morgen erneut verändern wird.
Warum aber gibt es dann so häufig Probleme, wenn Veränderungen nicht automatisch, eher unbemerkt daherkommen, sondern als solche erkennbar werden? Ankündigungen wie „In Kürze wollen wir diesen Ablauf ändern” oder „Aus diesen und jenen Gründen beabsichtigen wir, ab der kommenden Saison Artikel X durch Y zu ersetzen” rufen nicht selten geradezu reflexartige Widerstände in uns hervor oder lassen ein Klima von Frust, Unverständnis und im Ergebnis schließlich Ablehnung entstehen. Warum ist das so, was läuft da falsch?

Nicht selten bereitet uns die Auseinandersetzung mit Veränderungen schlichtweg Angst und Unbehagen. Dies umso mehr sobald uns klar wird, dass Veränderungen in unserem engeren Umkreis, unserem Mikrokosmos, zwangsläufig auch Veränderungen bei uns selbst nach sich ziehen. Sobald wir merken, dass unsere Komfortzone bedroht ist oder wir uns gar aus dieser Zone herausbegeben müssen, hört der Spaß bei uns auf. Dann neigen wir auch schon einmal dazu, nicht mehr mitspielen zu wollen. Und folgerichtig kommt es zu diesen eigenartigen Phänomenen, die alle kennen, die schon einmal Veränderungsprozesse zu managen hatten. Die Palette reicht vom stillen Widerstand über offene Ablehnung bis zu hochkomplexen Szenarien von Abwehrgefechten mit einem erstaunlichem Potential hinsichtlich deren Ausmaß und Intensität.

Schon die vage Aussicht auf Veränderungen löst häufig Schmerzen in uns aus. Und in der Tat ist es genau das, was wir am meisten befürchten, wenn wir uns bewegen müssen: es könnte ja wehtun! Da liegt es natürlich nahe, dass wir versuchen, diese Schmerzen schon im Vorfeld abzuwehren, indem wir uns gegen die Veränderung sperren, sie vielleicht sogar mit Macht bekämpfen. Dabei gibt es durchaus einfache und trotzdem wirksame Methoden, Veränderungen in uns selbst anzuregen, ohne dass es wehtut. Drei solcher Möglichkeiten möchte ich Ihnen nun hier vorstellen...

Der Autor

Bernhard Lakomy arbeitet selbständig als systemischer Coach und Trainer für Fach- und Führungskräfte. Er ist begeisterter Wanderer und Naturliebhaber. Auf verschiedenen Jakobswegen in Spanien, Portugal und Deutschland hat er mittlerweile mehr als 3.000 km zurückgelegt. Er wohnt in einer kleinen Stadt am Niederrhein und folgt seinem Lebensmotto „Wege entstehen beim Gehen…“

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