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Zitronengelb - Liebe am Ende der Welt von Stefanie Brunswick

Zitronengelb - Liebe am Ende der Welt

Details:

Genre:Liebesromane
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:596
Distributor:Books on Demand
ISBN/ASIN:978-3750423893

Klappentext:

Eine Geschichte, die dich entführen soll, zum Ende der Welt.

„So hattest du das nicht geplant.“

„Stimmt. Aber Pläne sind Pläne und das Leben ist das Leben. Es passiert, egal wie viele Pläne man macht.“

Während ihrer Reise durchs ferne Australien lernt Lena den charismatischen Iren Jamie kennen. Eine zarte Romanze beginnt. Zusammen teilen sie aufregende Erlebnisse und reisen zu den schönsten Orten. Bald ist klar: Es ist die große Liebe. Sie träumen denselben Traum, doch ihre Pläne für die Zukunft könnten verschiedener nicht sein. Lena will zurück nach Deutschland, um ihr Studium zu beginnen. Jamie möchte in Australien sesshaft werden. Die Umstände, Missverständnisse und Schicksalsschläge reißen sie auseinander. Auch lange Zeit später ist die eine Frage immer noch allgegenwärtig: Was wäre, wenn …

Wie weit würdest Du gehen, um verlorenen Träumen nachzujagen?

Blau und salzig. Rot und staubig. Heiß und tropisch.

Tauche ein, in eine Geschichte von der großen Liebe, verlorenen Träumen und dem atemberaubenden roten Kontinent selbst: Australien

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Inhalt:

Lass dich von dieser Geschichte zum Ende der Welt entführen.

Zitronengelb ist eine Lovestory, die zu weiten Teilen in Australien spielt und dich somit an Orte mitnimmt, die du vielleicht noch nicht kennst. Die faszinierende und einzigartige Landschaft wird bildgewaltig in vielen Facetten beschrieben. 100% Fernweh garantiert.

Es geht natürlich hauptsächlich um die Liebe, aber auch um den Weg des Erwachsenwerdens und um die eine wichtige Frage: Was erwartet man vom Leben?

Fühle das Salzwasser auf deiner Haut.

Spüre den feinen Sand zwischen den Zehen.

Erlebe, wie Schildkröten schlüpfen.

Schwimme mit Walhaien.

Liebe mit Lena und Jamie.

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Leseprobe

(Lena macht einige Erfahrungen mit dem Backpacker-Job Nummer 1: Fruit Pickging)

Erbsen. Diesmal landeten wir auf einem Erbsenfeld. Es war tatsächlich der siebte Tag und die Woche somit fast um. Skeptisch sah ich den Eimer vor mir an. Es war ein Zehn-Liter-Eimer. Wie sollte ich den je voll bekommen?
„Los! Zeit ist Geld. Bewegt euch!“, riefen die Arbeiter in rauem Ton.
„Heute Abend können wir uns dann wohl Erbsenzähler nennen.“ Katrin grinste.
Ich guckte sie an und fing an zu lachen. Es war ein hysterisches Lachen und tat gut.
Wieder war es ein früher Start gewesen. Wieder waren die Vorarbeiter laut und unfreundlich.
Ich stumpfte langsam ab und hatte mir nicht mal die Mühe gemacht, zu prüfen wie es sich mit der Bezahlung verhielt. Per Eimer? Oder per Kilo? Keine Ahnung. Ich konnte nicht fassen, dass ich mich darauf eingelassen hatte zu bleiben. Genug war genug. Ich musste hier weg. Nummer eins auf meiner To Do Liste: Papa anrufen und um eine schnelle Überweisung bitten, damit ich aus dieser Hölle entkommen konnte. Das Shed war mir inzwischen egal. Heute wäre mein letzter Tag und nichts würde mich in der Stadt halten!
Katrin und ich nahmen uns je eine Feldreihe vor und fingen an zu pflücken.
Die Büschel wuchsen knöchelhoch. Die Rücken- und Knieprobleme kamen zurück, wie zuvor bei den Zucchinibüschen. Nachdem sich die Morgendämmerung in den Tag verwandelt hatte, wurde es warm. Heute würde ich nicht klatschnass werden. Ich cremte mich ein und trank stetig von meiner Wasserflasche. Was für eine elende Arbeit. Gegen Mittag fing die Sonne an, mit all ihrer Macht herunterzubrennen. Ich war mir gar nicht mehr sicher, ob ich für den Regen der letzten paar Tage dankbar sein sollte. In der Hitze zu ernten war noch übler.
Auf dem Weg zurück ins Hostel saßen wir total erledigt im Bus.
„Deine Schultern sind ziemlich rot. Da hast du dir einen Sonnenbrand geholt“, sagte Katrin.
Tja, ich trug eins der Tops vom Supermarkt, die zu klein waren. An diesem Tag hatte sich die Sonne zum ersten Mal auf dem Feld präsentiert. Ein paar Stellen hatte ich wohl nicht aufmerksam eingecremt. Da war sie mit ihren großen Shirts besser dran.
„Ja, das muss ich nachher gleich eincremen.“ Zusätzlich nahm ich ein heftiges Brennen am unteren Rücken wahr. „Ich glaube, ich habe weiter unten auch zu viel Sonne abbekommen.“
„Lass mal sehen.“
Ich drehte mich. Es tat inzwischen ganz schön weh.
„Ach, du meine Güte!“ Katrin sah mich erschrocken an. „Lena, du hast dich total verbrannt. Der untere Teil deines Rückens ist knallrot. Hast du dich denn nicht eingecremt?“
„Dort nicht. Arme, Hals und Gesicht. Eben alles, das der Sonne ausgesetzt war.“
„Oh je. Dein T-Shirt muss beim vielen Bücken verrutscht sein.“ Sie machte mit ihrem Handy ein Foto, damit ich es besser sehen konnte.
„Ach du Scheiße!“, stieß ich geschockt aus. Das sah böse aus.
„Du musst das sofort eincremen, wenn wir ins Hostel kommen!“
Ich verdrückte mich als erste von der Truppe unter die Dusche. Kalt ließ ich das Wasser über meinen Körper laufen. Es tat gut. Dann ging ich in mein Zimmer. Ich nahm das Badetuch ab und begutachtete die Situation im Spiegel. Die verbrannten Stellen schmerzten so sehr, dass ich nicht wusste, wie ich je wieder Kleidung darüber tragen sollte. Vorsichtig zog ich locker sitzende Hotpants hoch. Immerhin befand ich mich in einem Dorm, in dem die Leute ein und ausgingen. Die Sonnencreme war alle. Ich brauchte dringend eine neue Tube und vermutlich eine Heilsalbe. Ob Katrin mir wohl was leihen könnte?
Die Tür ging auf und Jamie kam herein. Er erschrak mindestens genauso wie ich. Schnell zog ich das Handtuch vor mich. Er wollte sich schon umdrehen und verschwinden, als er meinen roten Rücken bemerkte.
„Wow! Was ist das denn? Wie konntest du dich so verbrennen?“
„Ich … Ich weiß nicht. Ist eben dumm gelaufen.“
„Du solltest das dringend eincremen.“
„Ich weiß. Meine Sonnencreme ist alle. Ich muss erstmal eine Neue besorgen.“
Er ließ von der Türklinke ab und kramte in seinem Rucksack, der neben dem Bett stand. Dort zog er eine Flasche After-Sun hervor.
„Hier. Benutz die hier.“
Bei der Übergabe berührten zwei meiner Finger seinen Daumen. Schon wieder machte sich das liebe Adrenalin bemerkbar.
Er wollte den Raum verlassen, damit ich mich der Verbrennung am Rücken widmen konnte. Jetzt oder nie.
„Jamie?“ Es fühlte sich seltsam an, ihn beim Namen zu nennen. Wir hatten uns einander nie vorgestellt.
„Lena?“ Er drehte sich zu mir um.
Innerlich kreischte ich auf. Er kannte meinen Namen. Woher? Mein Herz klopfte so schnell, dass mir fast schwummrig wurde.
„Ähm … Könntest du … Also wenn du nichts dagegen hast … Könntest du mir vielleicht helfen?“ Langsam ließ er von der Türklinke ab und kam zu mir zurück. Er fixierte mich mit seinem Blick und nahm seine Augen auch dann nicht von meinen, als er mir die Tube After-Sun wieder aus der Hand zog.
Ich war kurz davor in Ohnmacht zu fallen.
Ohne weitere Worte strich er mein Haar über die Schultern nach vorne. Erst jetzt fiel mir auf, welch große Hände er hatte, mit langen schlanken Fingern dran. Im Spiegel vor mir sah ich ihm dabei zu, wie er langsam, ja fast zärtlich anfing, mich einzucremen. Ich dankte dem Universum für diesen Sonnenbrand.
Seine Berührungen fühlten sich magisch an. Was für ein Kribbeln. Was für ein Prickeln. Was für ein Knistern. Die Spannung war unerträglich. Konnte er das auch fühlen?
Noch immer sagte keiner von uns beiden etwas. Nur unser Atem war zu hören. Dann nahm er ein wenig mehr von der Creme und kümmerte sich um den unteren wesentlich stärker verbrannten Teil meines Rückens. Hierzu ging er auf ein Knie und zog die Hotpants ein winziges Stück nach unten.
Meine Fantasien setzten sich in eine Gondel im Karussell und fuhren mit mir im Kreis. Er hätte alles mit mir anstellen dürfen.
Mit Sorgfalt beendete er die Arbeit und gab mir die Tube zurück.
„Hier, kleine Elfe. Behalte sie und creme es nachher nochmal ein.“ Er verließ den Raum und ich stand für einen Moment wie angewurzelt da.
Oh mein Gott! Was war das denn? So was hatte ich noch nie gefühlt. Es war sexy und heiß und spannend und aufregend und einfach alles gleichzeitig. Hatte er mich wirklich kleine Elfe genannt? War das nett gemeint oder hat er sich über mich lustig gemacht?

Die Autorin

Hallo Du. Schön, dass Du hier bist! Ich bin Stefanie Brunswick.

Ich wurde in den 80er Jahren in Süddeutschland geboren und bin dort aufgewachsen. Heute lebe ich mit meiner Familie in Großbritannien. Wie hat es mich dorthin verschlagen?

Genauso, wie es mich hierher zu den Indie-Autoren verschlagen hat. Und genauso, wie es meiner Lena in der Geschichte ergeht.

Pläne sind Pläne und das Leben ist das Leben. Man kann es nicht planen.

Obwohl mein Debütroman nicht meine eigene Geschichte widerspiegelt, weiß ich selbst nur zu gut, wie sie sich anfühlt. Ich reiste, ich traf einen Mann, ich verliebte mich, ich zog für ihn in ein anderes Land. Zehn Jahre und zwei Kinder später sind wir immer noch glücklich und froh, dass uns das Leben solche Überraschungen bieten kann.

Und eine dieser Überraschungen ist die Geschichte meines ersten Romans, die sich plötzlich so glasklar vor meinem inneren Auge abspielte. Ich konnte nicht anders, ich musste sie aufschreiben. Erst nachdem ich fertig war, fragte ich mich, was ich nun damit machen soll. Die Überraschungen des Lebens haben mich hierhergeführt. Mal sehen, was als nächstes kommt.

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