Am Ende des Lichts von Ines Gneuß | Indie-Autoren Bücher
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Am Ende des Lichts von Ines Gneuß

Am Ende des Lichts

Details:

Genre: Fantasy, Liebesromane
Seiten: 625
Distributor: Amazon KDP
ISBN/ASIN: 979-8557716956
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Klappentext:

„Der Roman beschreibt einen kleinen Extrakt der Erlebnisse meines LARP-Charakters Lilliana während einer fantastischen Live-Rollenspiel-Reihe. Viel Spaß beim Lesen!“

Die LARP-Reihe Vhinbrosir aus der Sicht von Lilliana.

Der etwas andere Fantasyroman über Freundschaft, Liebe und geheimnisvolle Bedrohungen in einem unheimlichen Wald!

Lilliana ist als Findelkind behütet von ihrer Ziehmutter Yomée in den Wäldern des Landes Silurien aufgewachsen. Nach einem brutalen Raubmord an Yomée macht Lilliana sich auf die Suche nach ihren unbekannten Wurzeln und trifft in einem Dorf inmitten des unheimlichen Waldes Schildenholz ein – in Vhinbrosir.

Lilliana findet dort nicht nur Hinweise auf ihre Wurzeln, sondern auch ihre große Liebe und es beginnt für sie ein Leben voller Abenteuer, Gefahren und Freundschaft. Sie erhält schließlich traurige Gewissheit darüber, wie der Mord an ihrer Ziehmutter mit dem Geheimnis ihrer eigenen Vergangenheit in Verbindung steht.

Inhalt:

Schon mal ein verlängertes Wochenende jemand ganz anderes gewesen? Mitten in der Nacht im Wald gegen Monster gekämpft, um Freunde gebangt, sie verloren? Ich schon und genau aus diesen emotionalen Eindrücken heraus ist dieser Roman entstanden. Und deshalb ist dieses Buch auch etwas Besonderes: weil es reine Phantasie ist und trotzdem wirklich passiert.
Wenn Lilliana im Buch weint, habe ich wirkliche Tränen vergossen, wirklich von Herzen gelacht oder mir wirklich nachts im Wald vor Angst fast in die Hosen gemacht.

Lilliana ist auf der Suche nach ihrer Herkunft, denn sie weiß nichts darüber. Ein seltsames Amulett mit einem Baum, das sie seit jeher trägt, ist ihr einziger Anhaltspunkt. Im Land Silurien herrscht Chaos und Krieg und der einzige scheinbar sichere Ort ist ein kleines unscheinbares Dorf tief in einem Wald. Ausgerechnet hier findet Lilliana das Zeichen ihres Amuletts wieder – in Form des Wappens der Familie Nangist. Unbedingt möchte Lilliana sein Teil dieser Familie werden und setzt dafür einiges in Bewegung. Sie entwickelt sich dabei von einer eher ängstlichen jungen Frau zu einer Kämpferin mit Ecken und Kanten.

Sie freundet sich mit dem jungen Nangisten Melanis an und wird dabei in eine Welt von Gefühlen entführt, sie sich bislang nicht kannte. Gemeinsam mit Melanis und anderen interessanten Charakteren, wie Brunhildis oder den zwielichten Schakalschwestern, begegnet sie unheimlichen Gefahren, grausamen Monstern und lernt dabei, ihre eigene Angst zu überwinden.

Was jedoch bleibt, ist das Geheimnis um ihre eigene Vergangenheit und erst als Lilliana schließlich der Blutleeren, einer grausem Hexe im Wald, begegnet und in ihre Fänge gerät, scheint sich das Geheimnis um ihre Vergangenheit zu lüften und nicht nur Lilliana, sondern das ganze Dorf Vhinbrosir geraten in große Gefahr.

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Leseprobe

Prolog

Leyjana wartete zitternd vor Angst am Triunsheiligtum, das kleine Bündel Mensch fest an ihre Brust gepresst. Schon bald würde es dämmern und es war zu vermuten, dass sich nur noch wenige Schatten im Schildenholz auf-hielten, dennoch wagte sie es nicht, sich vom Heiligtum wegzubewegen, um nach Thorwulf Ausschau zu halten. Wo blieb er nur?
Leyjana versuchte, nicht an das wütende Gesicht ihres Vaters zu denken, als dieser von der Geburt der kleinen Lillia erfuhr. Ein Kind ohne Ehe in der Familie des Alkurion, ihres Onkels, war zwar nicht erwünscht, jedoch im Hause Nangist war dies auch nicht unbedingt ungewöhnlich. Jedoch dass der Vater dieses Kindes ausgerechnet aus der Familie Grimwold stammte, die allesamt im Dorf als Raufbolde bekannt waren, das hatte Alkmar Nangist von seiner einzigen Tochter nicht erwartet. Und dann auch noch Thorwulf Grimwold, der schlimmste Taugenichts, der nur soff und sich prügelte, einer der selbst im eigenen Haus der Festünder nur deshalb geduldet wurde, weil sie wussten, dass er in der Unterstadt nicht mehr als zwei Nächte überlebt hätte.
Mit dieser Verbindung hatte Leyjana nach Alkmars Überzeugung Schande über ihn und die ganze Familie des Alkurion gebracht. Und Leyjana selbst wusste das eben-so. Und doch liebte sie ihren Thorwulf über alles. Alle sahen in ihm nur die Schande des Dorfes, den Versager, doch keiner von ihnen kannte seine andere Seite, wie zärtlich, behütend und stark er war.
Natürlich verschloss sie nicht die Augen vor seinen Schwächen. Er war unbeherrscht und, nun ja, er konnte auch wirklich starrsinnig und rüpelhaft sein, weswegen er nicht zuletzt nach wenigen Tagen die Lehre beim Bäcker und auch beim Wirt in der Taverne nicht zu Ende weiterführen durfte. Er hatte keinen Beruf, das stimmte. Aber im Grunde waren alle aus der Familie Grimwold so wie er und er war jung und stark und für Lillia würde er sich ändern. Das wusste Leyjana. Sie waren jetzt Eltern und das hatte Thorwulf zum Guten hin verändert.
Nur alle anderen sahen das nicht. Seine Verbannung aus Vhinbrosir war eine Fehlentscheidung des Eldermanns und zutiefst ungerecht und die Gerüchte über ihn und seine angeblichen Verbindungen zum Falschtod waren unwahr. Das hatte er ihr bei Lillias Leben geschworen und sie glaubte ihm.
Auch wenn sie wusste, dass es nicht einfach werden würde; ihr Herz gehörte nur ihm und sie würde ihm folgen, wohin er auch ging. Für ihn und ihre kleine neue Familie würde sie alles zurücklassen, was ihr etwas bedeutete.

„Da bist du ja“, hörte sie ihn nun hinter sich flüstern und drehte sich erfreut um. Er streifte zärtlich das Tuch, das den Kopf des Babys überdeckte zur Seite, um einen liebevollen Kuss auf das Köpfchen zu hauchen. Die Kleine gluckste.
„...und mit Lillia. Lass uns schnell hier verschwinden.“
„Liebster Thorwulf, bis zum Abend sollten wir den Schildenholz möglichst wieder verlassen haben. Wohin werden wir gehen?“, fragte Leyjana und versuchte, das Zittern in ihrer Stimme zu verbergen.
„Hab keine Angst“, antwortete Thorwulf und schob Leyjana weg vom Heiligtum in Richtung Norden.
Doch sie verließen den Schildenholz keineswegs. Statt Leyjana und Lillia auf dem schnellsten Wege ins Nachbardorf Kumbersmerze oder an einen anderen sicheren Ort zu bringen, blieb Thorwulf mit seiner kleinen Familie tief im Wald. Tagelang verbrachten sie dort, in sicherer Entfernung von Vhinbrosir, jedoch immer noch im Schildenholz. Sie versteckten sich vor den Phalwargs und den Tehaniern, jagten kleinere Waldtiere, aßen Beeren und Pilze, die Leyjana kannte und tranken das Tauwasser auf den Blättern des Waldes, denn der Güldenbach war zu nah am Dorf als dass sie sich dorthin gewagt hätten. Leyjana hatte nach einigen Tagen so wenig Flüssigkeit zu sich genommen, dass sie sich schwach fühlte und das Gefühl hatte, die kleine Lillia würde das ganze Leben aus ihrer Brust saugen, wenn sie sie stillte. Zum Glück schien es der Kleinen aber gut zu gehen. Auch die nächtliche Kälte schien dem Säugling wenig anzuhaben.
In der Nacht bereitete Thorwulf Leyjana und Lillia ein weiches Lager auf Fellen. Zum Schutz vor der Kälte und der Waldstarre zündete er ein kleines Feuer an und hing eine Kette mit einem wunderlichen Ring über einen Ast nahe dem Feuer. Dann verschwand er Nacht für Nacht um erst früh im Morgengrauen wiederaufzutauchen.
Die ersten Nächte stand Leyjana furchtbare Ängste aus, doch alsbald bemerkte sie, dass weder die Schatten noch die anderen Wesen im Schildenholz sich ihrem Nachtlager näherten und sie seltsamerweise vor diesen nächtlichen Kreaturen des Falschtodes sicher waren. Von weitem hörte sie sogar ab und an den Gesang der Blutleeren, der Hexe, deren Anblick so schön wie tödlich sein sollte, doch auch sie näherte sich nicht dem Nachtlager.
Leyjana war froh darüber, jedoch verunsicherte sie es auch etwas. Sollte in den Gerüchten über Thorwulf, in dem Grund seiner Verbannung, doch ein Funken Wahrheit stecken?
Leyjana wusste, wie gefährlich dieser Wald namens Schildenholz war. Sie wusste wie oft ihre Familie, die Nangisten, allen voran ihr Vater Alkmar Nangist, nachts im Wald ihr Leben riskierten und wie oft sie sich, durch die Kälte der Schatten schwerstverletzt, manchmal kaum noch lebendig, wieder ins Dorf zurückschleppten. Die Schatten waren überall! Nur sie und Lillia schienen an jeder Stelle des Schildenholzes, egal, wo Thorwulf auch das Nachtlager für sie aufschlug, sicher zu sein.

So war es auch in dieser Nacht. Als Leyjana kurz vor der Morgendämmerung erwachte, sah sie einen Schatten, der sich aus sicherer Entfernung ihrem Nachtlager zu nähern schien. Leyjana erschrak und zog das Baby instinktiv näher an sich heran um es vor dem Monster zu verstecken. Doch dann tauchte die Silhouette von Thorwulf auf. Er flüsterte dem Schatten etwas auf einer fremden Sprache zu, die Leyjana nicht verstand und dieser verkroch sich zischelnd und kriecherisch, nicht ohne sich einige Male vor Thorwulf zu verneigen.
Leyjana runzelte die Stirn und als Thorwulf sich dem Nachtlager näherte schloss Leyjana die Augen, um sich schlafend zu stellen und keine Erklärung von ihrem Liebsten verlangen zu müssen.
Thorwulf kam zu ihr und gab ihr einen zärtlichen Kuss. Sie öffnete die Augen und sah ihn an. Im fahlen Licht des Mondes sah er fast unheimlich aus. Sein Gesicht schimmerte seltsam grünlich. In den letzten Tagen hatte er tiefe Augenränder bekommen, seine dunkelbraunen Augen funkelten fast schwarz und sein kantiges Gesicht wirkte mit dem inzwischen gewachsenen Bart härter als sonst. Die blonde Mähne, die Leyjana so liebte, sah in dem seltsamen Schein, der Thorwulf umgab, aus wie ein grünes Flammenmeer.
„Thorwulf…“
„Schschscht…“, unterbrach er sie und schälte die kleine Lillia aus der Umarmung ihrer Mutter. Lillia war wach und schaute ihren Vater neugierig an. Sie machte ein ulkiges Geräusch und kleine Bläschen aus Speichel bildeten sich vor ihrem Mund. Thorwulf lächelte und sah seine Tochter stolz an: „Kleine Lillia, wir beide sind aus dem gleichen Holz geschnitzt. Du bist eine wilde, verlorene Seele, genau wie ich.“
Dann hob er sie hoch und begann wild zu lachen. Leyjana bemerkte, dass der grüne Schein keineswegs, wie sie zuerst vermutet hatte, vom Mond herrührte, sondern er kam von einer seltsamen Lichtquelle, die Thorwulf an einer Kette unter seinem Umhang bei sich trug. Ein unwirklich schimmerndes, grünes Licht. Leyjana erschrak. Es war das gleiche grüne Licht, in dem die tödlichen Pfeile des Grünen Jägers schimmerten, das gleiche grüne Licht, das die Blutleere umgab, es war das Licht des falschen Todes!
Leyjana wurde mit einem Mal ganz anders. Sie kniff die Augen zusammen, um zu verhindern, dass ihr zügellos Tränen entwichen. Es stimmte! Thorwulf war im Bunde mit der Hexe!
„Thorwulf, sag, dass ich mich irre!“, stieß sie, entsetzt über ihre Erkenntnis, hervor, biss sich jedoch sofort auf die Lippe, als sie den harten, misstrauischen Gesichtsausdruck bemerkte, mit dem Thorwulf auf ihre Äußerung reagierte.
„Was?!“, entgegnete er wütend, „was willst du?“
„Ich… ich meine… du bist… wir sollten...“
„Was? Hast du jetzt doch Schiss bekommen?“, schrie Thorwulf laut und das Baby begann zu weinen, „willst du jetzt etwa doch zurück zu deinem feinen Vater und dem Rest der verkommenen Nangistenbrut? Womöglich in die Arme deines bescheuerten Nangistenfreundes Born Arschgesicht Tergideon? Ziehst du ihn mir etwa vor? Hah, Nei Angist, dass ich nicht lache. Ihr seid alles elende Feiglinge!“

Die Autorin

Hallo,

ich bin Ines Gneuß. Geboren bin ich 1973 in Freiburg im Breisgau und lebe jetzt mit meinem Partner und meinen drei Kindern in Duisburg.

Schon als Kind habe ich mir immer wieder Geschichten ausgedacht und sie aufgeschrieben oder sie einfach nur geträumt. Auch deshalb fand ich es ganz wundervoll, als ich durch Zufall LARP (Live Action Role Play) kennengelernt habe: Im mittelalterlichen Fantasy-Setting gemeinsam mit anderen Spielern die eigene Geschichte spielen, ganz frei, ohne Drehbuch.

Eine dieser Veranstaltungsreihen hat mich besonders begeistert und inspiriert, den Roman „Am Ende des Lichts“ zu schreiben.

In einer schweren Zeit in meinem Leben als alleinerziehende Mutter hat es mir sehr geholfen, ab und zu Lilliana sein zu können, die Hauptfigur meiner Story. Ich würde mich freuen, wenn die Leser meines Buches genau das spüren könnten und ich sie mit meiner Geschichte nicht nur in eine schöne Fantasy-Welt entführen, sondern sie auch auf eine emotionale Reise mitnehmen kann.

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