Buchcover zu Träumerei von Sheila Reynolds - Genre: liebesromane, jugendbuecher

Träumerei

Details:

Genre:Jugendbücher, Liebesromane
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:356
Verlag:Eigenverlag
ISBN/ASIN:978-1521451427

Klappentext:

„Helen, warte! Bevor du gehst, wollte ich dir noch sagen, dass ich dich l…“. Doch Helen unterbrach ihn und legte ihm einen Finger auf die Lippen.

„Ich weiß, aber bitte sprich es nicht aus.“ Sie zitterte. „Es würde das Gehen nur noch schwerer machen. Und wir beide wissen, dass es für uns kein Happy End gibt.“

Helen Stone ist 17 Jahre alt und hat nur einen Wunsch: Filmkomponistin zu werden. Dafür muss sie jedoch erst einmal ihr letztes High-School-Jahr unbeschadet überstehen. Leider machen es ihr die fiesen Mädchen aus ihrer Jahrgangsstufe nicht gerade leicht. Als sie dann auch noch auf den heiß begehrten Ian Carter trifft, wird ihr Leben mächtig auf den Kopf gestellt. Je näher sich die beiden kommen, desto stärker sehen sie sich auch mit ihren eigenen Geheimnissen konfrontiert. Doch wie lange kann man die Wahrheit, vor dem geheim halten, den man liebt?

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Inhalt:

Helen hat es nicht leicht. Seit sie nach San Francisco auf die High School gewechselt ist, haben die Mädels aus ihrer Klassenstufe, auch bekannt als DIE FURIEN, es aus einem ihr unerfindlichen Grund auf sie abgesehen. Sie versucht still zu halten, während Chloe und ihre Spießgesellinnen ihren Dampf an ihr auslassen. Zu allem Überfluss taucht jetzt auch noch ständig dieser Ian in ihrer Nähe auf. Ausgerechnet der Typ, der ihr neulich im Park Geld abgeknöpft hat. Doch komischerweise fühlen Helen, vom Typ graues Mäuschen und Ian, der eher vom Typ Draufgänger ist, sich zueinander hingezogen. Doch je mehr Helen mit dem geheimnisvollen Ian unternimmt, desto mehr gerät sie ins Visier der Furien.

Krampfhaft versucht Ian High School und Nebenjob unter einen Hut zu bekommen. Doch da das Leben so verdammt teuer ist, kommt Ian nicht drum herum noch einen weiteren Nebenjob auszuführen, der jedoch nicht ganz so legal ist. Und als wäre das alles nicht schon kompliziert genug, scheint er sich auch noch in das Mauerblümchen der Schule verknallt zu haben. Ausgerechnet er! Doch kann das wirklich gut gehen: die Tochter eines angehenden Senators und er, der Looser des Jahrhunderts?

Was findet dieser Ian nur an ihr? Ob er vielleicht eine Wette verloren hat? Helen kann es sich nicht erklären, warum der beliebteste Typ der Schule ausgerechnet mit ihr zusammen sein will. Doch je näher er ihr kommt, desto mehr überkommt Helen die Panik. Dabei dachte sie, dass sie die Vorfälle in Sacramento endlich überwunden hätte.

Gemeinsam mit ihren Freunden Amelia und Mike erfahren die beiden was es heißt, die erste Liebe zu erleben, mit schweren Problemen fertig zu werden und immer füreinander einzustehen, egal welche Geheimnisse noch auf sie lauern.

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Leseprobe

„Na, spannende Lektüre?“, erklang eine tiefe Stimme jen-seits der Mauer.
Helen verschluckte sich an dem Happen von ihrem Sand-wich, begann heftig zu husten und verlor dabei das Gleich-gewicht. Sie fiel zur Seite und stürzte in Richtung Apfel-baumplantage. Helen machte sich schon auf einen schmerz-haften Aufprall gefasst, aber nichts geschah. Stattdessen lan-dete sie in ein paar starken, muskulösen Armen. Ihr Husten war vor lauter Schreck sofort verschwunden. Alles, woran sie jetzt noch denken konnte, waren diese strahlend blauen Au-gen, die belustigt auf sie niedersahen.
„Ich bin ja nicht der Typ, der Frauen auf Händen trägt, aber bei dir könnte ich eine Ausnahme machen.“ Ian ließ Helen langsam herunter und versuchte sie auf ihre Beine zu stellen. Leider gestaltete sich dies schwieriger als erwartet, denn jedes Mal, wenn er die Hände von ihren Schultern nehmen wollte, fing sie erneut an zu schwanken.
„Na, du bist ja nicht gerade eine Draufgängerin“, witzelte er und lehnte Helen an die Mauer, damit sie nicht umfallen konnte. „Geht es dir gut? Hast du dir etwas getan?“
Helen sah ihn total verdattert an. Kein einziges Wort kam über ihre Lippen.
„Soll ich dich in die Krankenstation bringen?“, fragte Ian jetzt doch etwas besorgt.
„Was…“, versuchte Helen ihre Stimme wieder zu finden, „was möchtest du von mir? Wenn du wieder Geld willst, ich hab heute keins dabei.“ Sie war sich nicht sicher, woher sie den Mut nahm ihm ins Gesicht zu schauen, aber sie konnte es auch nicht zulassen, dass dieser Typ sie das ganze kom-mende Schuljahr als Sparschwein anzapfte.
„Geld? Wieso sollte ich von dir Geld wollen?“ Ian sah sie völlig verwirrt an. „Ach so, weil ich dir gestern zehn Dollar abgeknöpft habe? Das war nur ein Vorwand um dich anquat-schen zu können.“
Helen sackte erleichtert an der Mauer herunter und steckte ihren Kopf zwischen die Beine. „Warum solltest du mit mir sprechen wollen?“
Ian setzte sich neben sie und fischte eine Flasche Wasser aus seiner Tasche. „Hier, trink erst einmal einen Schluck, du siehst aus, als ob du gleich aus den Latschen kippst.“
Obwohl Helen sonst sehr pingelig war und niemals Le-bensmittel von anderen annahm, machte sie dieses eine Mal eine Ausnahme. Er hatte sie schließlich vor einem üblen Sturz bewahrt, da konnte sie so höflich sein und seine nette Geste annehmen. Außerdem war ihr Hals ganz kratzig. Es fühlte sich an, als würde der Happen Sandwich immer noch drin-stecken.
„Ich weiß eigentlich nicht so genau, warum ich dich ange-sprochen habe. Fakt ist, dass ich das Gefühl hatte, es unbe-dingt tun zu müssen.“ Ian zuckte mit den Schultern und sah sie neugierig an. „Gestern war eine ganze Menge los in dem Park. Zwei Hunde hatten sich verbissen, ein Pärchen knutschte wild auf der Parkbank und ein besoffener Penner pöbelte einen vorbeilaufenden Jogger an. Aber du warst so konzentriert, dass du davon rein gar nichts mitbekommen hast.“ Ian begann kleine Steine gegen einen Baum zu werfen.
„Woher willst du wissen, dass ich von all dem nichts mit-bekommen habe?“, flüstere Helen zu ihren Füßen. Sie hatte ihren Kopf wieder zwischen die Beine gesteckt, um Ian nicht ansehen zu müssen.
„Hast du?“, fragte er rhetorisch.
Helen hob ihren Kopf und sah ihm in die Augen. Da war es wieder, das Herzklopfen, das sie vorhin schon gespürt hatte, nachdem sie in seine Arme gefallen war. ‚Man, in seinen Au-gen konnte man sich wirklich verlieren‘.
„Nein“, seufzte sie und schaute in Richtung Plantage.
„Siehst du, und das habe ich dir angesehen. Du warst so hochkonzentriert, so etwas habe ich selten gesehen. Ich dach-te mir, wenn jemand so eine Leidenschaft für etwas hegt, dann musst du ihn kennenlernen.“
Erneut wühlte Ian in seinem Rucksack, zog einen Schoko-riegel heraus und fing an ihn auszuwickeln. „In was warst du eigentlich so vertieft? Ich habe nur gesehen, dass du wie wild auf einem Stück Papier herumgekritzelt hast. Schreibst du einen Roman oder so?“ Ohne zu fragen, hielt er, wie selbstverständlich, Helen die Hälfte seines Schokoriegels hin. Und zu ihrer eigenen Verwunderung ergriff sie ihn und biss genüsslich hinein, denn ihr leckeres Sandwich hatte den Sturz nicht überlebt. Es lag jetzt in einem Gebüsch nahe der Mauer.
„Sowas cooles wie Geschichten schreiben kann ich nicht. Nein, ich habe ein Stück geschrieben. Besser gesagt eine Komposition für das Klavier.“ Sie leckte ihre Schokoladenfin-ger ab und schaute zu Ian auf. Dieser sah sie ganz verblüfft an.
„Du hast ein Stück komponiert? Richtig mit Noten und so?“
Jetzt musste Helen das erste Mal schmunzeln. „Ja, gewöhn-lich benötigt man Noten, um einen Song zu schreiben.“
„Das ist stark. Mir liegt Musik so gar nicht. Als kleiner Junge hat meine Mutter mal angefangen mir Gitarre spielen beizu-bringen, aber sie drillte mich tagtäglich ein guter Musiker zu werden. Da hatte ich irgendwann keine Lust mehr.“ Gedan-kenverloren malte Ian Kringel in den staubigen Boden.
„Das hört sich nicht so an, als hättest du eine gute Bezie-hung zu deiner Mom?“, hakte Helen jetzt nach. Als die Worte jedoch aus ihrem Mund heraus waren, wurde ihr klar wie persönlich die Frage eigentlich war. Doch Ian schien das nicht zu stören.
„Ne, nicht so richtig. Bin voriges Jahr bei ihr ausgezogen. In unserer beider Interesse.“ Ian zuckte mit den Schultern.
„Und dein Dad?“
Gedankenverloren schaute Ian in die Ferne und Helen hätte schwören können einen traurigen Ausdruck in seinen Augen erkannt zu haben. Doch dann sagte er einfach nur: „Der ist ein Arschloch. Hat uns für eine andere Frau verlassen.“
Helen merkte, dass an der Geschichte mehr dran zu sein schien, aber als sie gerade nachfragen wollte, kam ihr die Schulglocke zuvor.
„Ach du meine Güte! Der Unterricht fängt in fünf Minuten an und meine Tasche steht noch oben, auf der anderen Seite der Mauer. Ich muss einmal um das ganze Gebäude herum laufen um meine Tasche zu holen. Das schaffe ich nie.“ He-len stand auf und fing an sich den Schmutz von ihrem ge-blümten Kleid zu putzen.
„Warte, das erledige ich für dich“, sagte Ian, zog sich an ei-nem Ast, der über die Mauer wuchs, hoch und kletterte da-rauf lang, bis er hinter der Mauer verschwand. Helen musste lachen. Wie er sich da so langhangelte, sah er aus wie ein Af-fe. Zugegeben, ein recht hübscher Affe.
Keine zehn Sekunden später schwang er sich wieder über die Mauer und landete grazil neben Helen. In der Hand hielt er ihre Tasche.
„Bist du wahnsinnig?“, rief sie schockiert. „Du hättest dir den Hals brechen können? Und das nur für meine lächerliche Tasche.“
„Ach Quatsch! So schnell bricht man sich nicht den Hals. Und außerdem, was wäre das Leben ohne ein bisschen Ac-tion?“ Er zwinkerte ihr zu und begann in Richtung Haupt-eingang zu schlendern. Erstaunt hängte Helen sich ihre Ta-sche über die Schultern und eilte Ian hinterher.
Bis zum Schultor sprach keiner von ihnen ein Wort. Ian lief wie ein Riese neben Helen her und pfiff dabei eine Melodie. Mit seinen stattlichen 1,90m war er mehr als 20cm größer als sie. Und trotzdem bewegte er sich wesentlich anmutiger, als Helen es tat. Sie hatte zwei linke Füße. Ständig stolperte sie oder fiel hin. Ihr Vater hatte sie als Kind immer seinen kleinen Tollpatsch genannt. Nur beim Klavierspiel, da war sie äu-ßerst diszipliniert.
Als sie zum Eingang des Hauptgebäudes kamen, blieb Ian stehen. „Kommst du von hier an ohne mich zurecht?“
Helen blickte ihn sehnsüchtig an. „Musst du nicht zu Engli-scher Literatur?“ Sie wollte nicht, dass er fortging. Irgendwie fühlte sie sich so viel besser in ihrer Haut, wenn er in ihrer Nähe war. Außerdem war es schön, mal nicht alleine zu sein und sich mit jemandem unterhalten zu können.
„Nein, ich schwänze die Einführungsstunde. Wird eh noch nichts Wichtiges durchgenommen. Die Zeit kann ich besser nutzen und ein bisschen Geld verdienen.“ Er drehte sich auf dem Absatz um und ging wieder in Richtung Schultor.
„Ian, warte mal!“, rief Helen ihm hinterher und stolperte ei-nige Schritte auf ihn zu. „Was wolltest du heute eigentlich von mir? Wieso bist du mir überhaupt zur Mauer gefolgt?“
Ian räusperte sich. „Ich wollte dir eigentlich, eigentlich...“ Kurz hielt er inne und musterte Helen eindringlich. „Ähm, du bist so schnell aus dem Klassenzimmer verschwunden und hast so auffällig über deine Schultern geschaut, ob dir auch ja keiner folgt. Da dachte ich, du willst vielleicht ein krummes Ding drehen. Und für so etwas bin ich immer zu haben.“ Er boxte ihr freundschaftlich gegen den Arm und ging davon.
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Die Autorin

Im Juni 1988 wurde Sheila Reynolds in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) geboren.

Nach einer kaufmännischen Ausbildung entschied sie sich, an der Universität Magdeburg Kulturwissenschaften zu studieren. Hierbei lag ihr Interesse vor allem im Bereich Geschichte und Germanistik. Während des Studiums entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben.

Auch heute lebt sie noch in Magdeburg, zusammen mit ihrem Mann, ihrer kleinen Tochter und einem ponygroßen Dalmatiner, und hat es sich beruflich zur Aufgabe gemacht neue Welten zu erschaffen und Happy Ends zu kreieren. Dabei tummelt sie sich am liebsten in zwei Genres herum: Fantasy und Romance.

Ihr Debüt feierte sie mit der New-Adult-Reihe um Ian und Helen: der Stone-Carter-Story (Träumerei + Erinnerung.)

Im Juni 2018 wird im Dark Diamonds Label bei Carlsen der erste Teil einer Fantasytrilogie von ihr erscheinen.

In ihrer Freizeit geht sie gerne mit ihrer Familie wandern, liebt es zu dekorieren und kann ohne Musik einfach nicht leben.

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