Buchcover zu Albtraum Jakobsweg – Mord auf der Via Podiensis von Herbert Noack - Genre: thriller, krimi

Albtraum Jakobsweg – Mord auf der Via Podiensis

Details:

Genre:Krimi, Thriller
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:304
Verlag:Books on Demand
ISBN/ASIN:978-3744899581

Klappentext:

Professor Böhmer, der Direktor des Archäologischen Landesmuseums in Konstanz und Anna, eine junge Archäologiestudentin, werden vom Abt des Klosters Beuron im Donautal angefleht, ihm zu helfen. Ein gut erhaltener Schädel wurde im Zucchinibeet des großen Gartens gefunden. Man möchte kein Aufsehen und keine Polizei. Während Anna, die Tochter des Pilgerehepaares Franz und Sarah, in die atemlose und dramatische Aufklärung eines Verbrechens verwickelt wird, geht der Albtraum für ihre Eltern weiter. Kurz nach Le Puy en Velay stellen sie fest, dass die Wegweiser vertauscht wurden. Wer wollte sie daran hindern, den richtigen Weg zu beschreiten? Zum Glück hilft ihnen ein Ortskundiger, den Irrweg zu vermeiden. Doch war ihr Entschluss richtig, den Jakobsweg weiter zu gehen? Hätten sie nicht lieber nach Hause fahren sollen? Denn der Jakobsweg führt weiter über das Aubrac, ein karges, menschenleeres Hochplateau im Zentralmassiv, das schon immer als der gefährlichste Abschnitt auf der Via Podiensis galt. Eindringlich wird vor Banditen und Mördern gewarnt.

Doch das war früher. In der heutigen Zeit kann so etwas doch gar nicht mehr vorkommen.

Da ist doch alles sicher.

Hat man jederzeit alles unter Kontrolle.

Sollte man meinen.

Doch so sehr kann man sich irren.

Inhalt:

Wenn Sie demnächst vorhaben, den Jakobsweg zu gehen, dann sollten Sie dieses Buch nicht lesen. Es kann sein, dass Sie am Ende von Ihrem Vorhaben zurücktreten. Zu gefährlich wird es Ihnen erscheinen, gefährlich für Leib und Seele. Sollten Sie schon den Jakobsweg gegangen sein, dann werden Sie in diesem Buch vieles wiedererkennen, an Klöstern, Kirchen und Städten. Vielleicht haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht, wie Franz und Sarah, die sich einen Traum erfüllten und begannen, den Weg zu pilgern. Doch ihr Traum wird fast zum Albtraum. Denn immer wieder werden sie in spannende Abenteuer hineingezogen oder ihr Leben wird bedroht.

In diesem Krimi wird ein anderer Jakobsweg beschrieben – spannend, albtraumhaft und voller überraschender Wendungen – und trotzdem authentisch und mit genauen Beschreibungen und Liebe zum Detauil. Nach der Lektüre dieses ungewöhnlichen Krimis werden Sie neugierig sein auf den Weg. Und vielleicht packen Sie ihre Sachen und machen es Franz und Sarah nach und laufen einfach los. Buen Camino!

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Buchtrailer

Leseprobe

„Du bist es? Was willst du von mir? Lass mich los! Bitte!“
Angst bemächtigte sich seiner. Unbekannte, noch nie verspürte Angst. Er konnte sich nicht wehren. Wie gelähmt kam er sich plötzlich vor, ausgeliefert dem Bösen, dem unsagbar Schrecklichen.
Überall flackerndes Licht um ihn herum. Die Illumination erreichte jetzt ihren Hö-hepunkt.
Kraftvoll dröhnten die Choräle der Orgel. Licht, überall pulsierendes Licht. Warme Töne mischten sich in Rot oder Blau, in Grün oder Gelb. Grelles Licht im häm-mernden, kaum auszuhaltenden Stakkato, wechselte kurz vor dem eintretenden Wahnsinn endlich zu einer die Seele umschmeichelnden Farbkomposition.
Der Mönch hörte die schöne tragende, eigentlich sanft dahinfließende Melodie am Beginn des Stückes und die sich immer mehr steigernde Dramatik darin.
Es war kein Bach, Händel oder Telemann, was er da spielte mit dieser mitreißenden Leidenschaft. Auch kein Anton Bruckner oder gar der moderne Olivier Messiaen, den jeder erkannt hätte an der Vielzahl von Vogelstimmen, die er täuschend echt mit den Pfeifen der Orgel imitieren konnte. Nein, der war es auch nicht.
Es waren ungewohnte Klänge in dieser beeindruckenden Klosterkirche, die zu hoch war für den eigenen Grundriss, für das Fundament. Aus der Not geboren, weil der Platz zu eng war in diesem kleinen Dorf, was eingebettet lag zwischen großen Berghängen. So stand es schon da seit Jahrhunderten, groß und größer geworden durch das Geld der unzähligen Pilger und Reliquienanbeter. Erst wirklich reich geworden durch den Diebstahl der Reliquie. Von da an kamen immer mehr. Auch Könige und Kaiser ließen es sich nehmen, mussten sie sehen, vor ihr niederfallen, sie anbeten.
Die Melodie des House of the rising sun erfüllte die ehrwürdigen Mauern.
Doch er konnte sich nicht daran erfreuen. Jetzt nicht. Früher schon, da war es einer seiner Lieblingstitel gewesen, den Pater Celan als Einziger häufig und richtig gut gespielt hatte. Oft hatte er ihn darum gebeten. Doch heute nicht. Er ahnte, es war seine Abschiedsmusik. Sein Totengesang.
Jetzt schon.
Er konnte die ihn lähmende Angst kaum abschütteln. Seine Hände schlossen sich krampfhaft um das Geländer. Noch hielten sie sich fest hoch oben auf der Empore im himmlischen Kreuzgang der Kirche.
Hier oben war man dem Himmel ganz nah.
Doch er war nicht stark genug, sich weiter am Geländer festzuklammern. Es war vorbei. Er wusste, was kommen würde. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er seinen Mörder an. Der Druck um seinen Hals nahm zu. Er röchelte nach Luft. Jetzt ließ er das Geländer los, griff nach den Händen um seinen Hals und versuchte, den eisenharten Griff zu lockern, sich aus der tödlichen Umklammerung zu befreien. Es war vergebens.
Er bekam keine Luft mehr.
Seine Lungen taten weh. Panik stieg in ihm hoch.
Fast schon dankbar merkte er, wie sein erschlaffender Körper nach oben gehoben, wie er auf das Geländer gesetzt und dann ins Leere gestoßen wurde. Er konnte wieder atmen. Endlich. Doch nur ein einziger Atemzug war ihm noch vergönnt. Dann schlug er auf.
Fast genau mit dem letzten Ton dieses von ihm so geliebten Liedes.
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Der Autor

Mein Name ist Herbert Noack.
Ich bin Autor, Jakobspilger und ein großer Naturliebhaber. Außerdem schreibe ich leidenschaftlich gern.
Geboren wurde ich 1961 in Bautzen.
Als Waffenverweigerer leistete ich 1987/88 in der DDR den Bausoldatendienst.
Nach dreijähriger Wartezeit, konnte ich 1988 mit meiner Familie ausreisen.
Zunächst arbeitete ich als QMB in der Industrie, dann als Biobauer und später als Bio – und Kräuterhändler.
Heute lebe ich am Rande des Schwarzwaldes und arbeite wieder in der Qualitätssicherung einer größeren Firma.
Lesen war schon seit meiner frühesten Kindheit meine große Leidenschaft.
Bücher faszinierten mich früher genauso wie heute.
Doch ich wollte nicht nur lesen! Schon als Jugendlicher dachte ich mir kurze Geschichten aus, veröffentlichte diese jedoch nie.
Die Idee für meine Romantrilogie kam mir auf dem beeindruckenden Jakobsweg, den ich 2017 nach 2500km und 15 Jahren bewältigte.
Viele Erlebnisse und Impressionen finden sich in einzelnen Kapiteln und Beschreibungen in meinen Büchern.
Die Handlungen der Romane sind jedoch fiktiv, wenn auch an Stätten verortet, die zumeist real existieren.

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