Beaglemeute unplugged - oder Liebe von A-Z von Anett Klose | Indie-Autoren Bücher
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Beagle­meute unplugged - oder Liebe von A-Z von Anett Klose

Beagle­meute unplugged - oder Liebe von A-Z

Details:

Genre: Gesellschaftsromane, Humor
Format: gebundene Ausgabe, Taschenbuch, eBook
Seiten: 136
Distributor: Tredition
ISBN/ASIN: 978-3749786312
Bewertungen: Bisher noch keine BewertungSchreibe etwas über das Buch

Klappentext:

Arko ist der perfekte Familienhund. Für ihn gibt es keine Grenzen: Ihm ist kein Zaun zu hoch, kein Weg zu weit, keine Wurst zu vegetarisch und kein Popcorn salzig genug. Seinen Job als Mittelpunkt der Familie nimmt er sehr ernst. Er betätigt sich als ambitionierter Spielgefährte, talentierter Therapeut, fitter Joggingpartner und Tröster beim Empty-Nest-Syndrom. Aber vor allem ist Arko unser treuester Freund. In diesem Buch lasse ich Sie von A – Z teilhaben an lustigen, tragischen und absurden Geschichten rund um unser verrücktes Leben mit Arko vom Orlagrund.

Dieses Buch ist etwas für Menschen mit Humor, für Hundeliebhaber, Katzenmenschen und solche, die es werden wollen.

Unser Leben mit Arko, dem Beagle, Fridolin, der Landschildkröte & Dickie, dem Kater war bunt und lustig, bewegend und spannend.

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Buchtrailer

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Leseprobe

Prolog
Eine lustig wippende weiße Schwanzspitze hüpft im Gras vor mir her und jeder erkennt daran einen - meinen - Beagle. Immer öfter trifft man auf die lustigen Vierbeiner mit der schönen braun-weißen oder braun-weiß-schwarzen Färbung, bei denen man nicht selten gefragt wird:
„Wie groß wird der mal?“
Er wird höchstens bis zum Knie reichen und passt bequem zwischen die Kinder auf die Rücksitzbank eines Kleinwagens. Jeder dieser kleinen Hunde mit den knubbeligen Falten auf dem Welpengesicht zaubert sofort ein Lächeln auf die Lippen von Hundemenschen, Babys, launigen Teenagern und grimmig dreinblickenden älteren Herren. Keiner kann sich dem Charme eines Beagles entziehen.
Dieses Buch ist meine Geschichte und die meiner Familie. WIR sind zwei Frauen, verbunden in Liebe und durch unsere wundervollen Töchter. Und im Laufe der Zeit sollten noch einige Vierbeiner dazukommen.
Es ist nicht nur die Aneinanderreihung amüsanter Kurzgeschichten über Arko vom Orlagrund, sondern vor allem Reflexion über den Umgang mit einer wunderbaren Hundeseele, die meine Familie und Freunde geprägt hat. Es ist eine Hommage an einen Hund, der einen Adelstitel verdient hätte. Mit einer unbeschreiblichen Grandezza tänzelte er durch sein Hundeleben und war ab und an so überheblich, einschüchternd und selbstbewusst, dass sich selbst Zweibeiner verdutzt dabei ertappten, wie sie vor ihm auf die Knie gingen. Er wusste jeden zu nehmen, den großen Dobermann, den er mit Nichtachtung strafte und damit seinen Frieden hatte, genauso wie die kleine Schnauzerdame, der er furchtlos am Hinterteil klebte.
Ich schreibe über Arkos Leben mit Katze, Schildkröte, Teenagern und als Helfer beim Empty-Nest-Syndrom. Ich schreibe die wunderbarsten Momente mit unserem Schlappohrschlawiner auf und begebe mich nochmals auf die Suche nach der richtigen Erziehung, dem optimalen Futter, dem bequemsten Hundekörbchen und fühle unserem Schmerz beim Loslassen nach.
Keines der beschriebenen Themen haben wir gefühlt auch nur ansatzweise gelöst, doch genau wie in der Kindererziehung haben wir mit einer sehr großen Portion Hingabe und Liebe unser Bestes gegeben. Ich bin keine Hundetrainerin, kein Profi in Hundeerziehung, sondern alles, was ich heute weiß, habe ich mir angelesen oder Arko höchstpersönlich hat es mir beigebracht.
Dieses Buch ist meine liebevolle Erinnerung an eine ebenso fröhliche wie außergewöhnliche Hundeseele, die immer bei uns sein wird.


Anfangs war da diese Katze….
Es war einer dieser schönen Sommermorgen, an denen man schon früh zu ahnen vermag, wie warm es am Abend sein wird. An dem die Vögel nur sehr verhalten zwitschern, da die Luft schon schwer, satt und heiß ist. Es ging kaum ein Lüftchen, die Sonne stand im Südosten und beschien unsere Terrasse gnadenlos. Kaum ein schattiges Plätzchen gab es in unserem Garten.
Wir lebten noch nicht lange hier im kleinen Dorf in der Nähe des Sees, und jeder Tag war aufregend und neu. Und so sollte es auch heute sein. Denn heute bekamen wir zum ersten Mal Besuch von dieser braun-grau-getigerten Katze.
Behände sprang sie über den niedrigen Zaun und würdigte mich keines Blickes. Sehr selbstbewusst und mit hocherhobenem Schwanz stolzierte sie auf unsere Terrasse, ließ sich nieder und begann sich ausgiebig zu putzen. Da saß sie nun in der prallen Sonne auf einer Pobacke, völlig unbeeindruckt von meiner Gegenwart, streckte die Hinterbeine in die Luft und leckte ihr Fell am Bauch. Dabei bewegte sich ihr Kopf auf und ab, sie wurde schneller, schleckte dann sehr ausgiebig die Außenseiten ihrer Pfoten und schließlich wischte sie mit der feuchten Pfote über Hals, Kopf und die Schnauze.
Noch immer störte sie sich nicht im Geringsten an mir. Ich saß wie ein Gast auf meinem eigenen Stuhl an meinem eigenen Tisch und beobachtete ihr Tun. Dann schaute sie mir für einen sehr langen Augenblick in die Augen, schloss diese, bis nur noch ein schmaler Schlitz zu sehen war.
In diesem Moment klappte das Gartentor und ich hörte meine Töchter den kleinen Hügel zum Garten herauflaufen. Schlaksige, braungebrannte Kinderbeine in Röckchen und mit Turnschuhen an den schmalen Füßen stoppten jäh hinter der Hausecke, als sie den Besuch bemerkten.
Das aufgeregte Geplapper erstarb und Erstaunen huschte über die beiden Gesichter. Die Mädchen sahen sich prüfend an, dann mich, dann wieder die Katze. Ich wusste, was in ihren Köpfen vor sich ging. Wir hatten freilich schon darüber gesprochen, wieder eine Katze zu haben, so wie vor einigen Jahren. Aber so richtig und endgültig hatten wir nichts entschieden.

Nun entspannte sich die Katze vollends, streckte sich, legte sich auf den Rücken und ließ sich kraulen. Unsere Zwillingsmädchen waren entzückt von ihr. Nach einer Weile erhob sie sich, dehnte sich ausgiebig und begann zu maunzen. Laut, fordernd und anhaltend. Sie strich um unsere Beine, schnurrte und schmeichelte sich nach allen Regeln der Katzenverführungskunst bei uns ein. Mit einem Satz stand sie auf einmal auf unserem Tisch und durchbohrte uns wieder mit einem klaren Blick aus ihren gold-gelb-braunen Augen.
Etwas Milch verdünnt mit Wasser musste es für den Anfang tun, etwas Passenderes hatten wir nicht im Haus. Sie trank gierig, schleckte die Schale aus und verschwand mit einem geübten Sprung über den Zaun. Am nächsten Tag kam sie zurück. Wir waren vorbereitet. Katzenfutter und Wasser, das war genau nach ihrem Geschmack. Es dauerte nicht lang, dann kam sie jeden Abend. Aß, putzte sich, ließ sich nach kurzer Zeit auch ausgiebiger kraulen und wenn sie genug hatte, fauchte sie den Streichelnden an, sprang vom Schoß und verschwand.
Eines Tages jedoch blieb sie zum Schlafen. Die Sofaecke sollte ihre Schlafecke werden. Sie kam am Morgen, blieb den ganzen Tag und verschwand nach dem Fressen. Eine Streunerin also. Auch gut, dachten wir. Dann haben wir nicht wirklich zu entscheiden, ob sie ‚unsere Katze’ wird. So mit allen Konsequenzen von Füttern bis Tierarzt, von Urlaubsvertretung bis Impfen.
Wir begannen, die Nachbarn auszufragen. Kannte jemand die Katze, gehörte sie jemandem? Wurde sie vielleicht vermisst? Doch alle kannten sie nur als Streunerin, manche hatten sie eine Zeit lang gefüttert, aber bei keinem ist sie länger geblieben. Kaum hatten wir uns an ihr unstetes Kommen und Gehen gewöhnt, zog sie ganz bei uns ein. Ehe wir uns anders entscheiden konnten, schlief sie auch nachts in ihrer Sofaecke. Maunzte zweimal pro Tag nach Futter, stand in der Küche und ging erst, wenn man sie fütterte. Bald suchte sie sich die Fußenden der Betten unserer Mädchen als Schlafplatz aus und hatte uns alle quasi adoptiert. Wir tauften sie Nougat, wegen des nougatfarbenen Fells an ihrem Bauch. Und die Entscheidung, ob ‚Katze Ja oder Nein’, hatte sie für uns getroffen.

Die Autorin

Bücher begleiten mich, seit ich denken kann. Schon als kleines Mädchen las ich mich durch die Bibliotheksregale der älteren Klassenstufen und nur unter Tränen erlaubte ich meinem Vater das Schuleigentum zurückzubringen! Durch die Worte, Gedanken und Träume auf unzähligen Buchseiten konnte ich in unbekannte Welten eintauchen, besuchte fremde Kontinente und erlebte Abenteuer ungeahnter Schönheit.

Nun, da ich selbst gereist bin und so manches Abenteuer erleben durfte, ziehen mich Wörter, ihre Poesie und Kraft auf neue Art und Weise an. Ich knüpfe an Erlebtes an, stelle Fragen und beantworte sie mal in Gestalt fiktiver Charaktere, mal im Namen meiner Großeltern.

In meinen Büchern geht es um Heimat, Verbundenheit, um feine Familienbande, Fragen, die das Leben aufwirft. Die Geschichten, die ich daraus spinne, sind manchmal fiktiv, manchmal sehr persönlich und oft ein guter Mix aus Beidem.

Und sonst so?

…geboren und aufgewachsen bin ich im Vogtland,
…in der „Clara“ (Zetkin Oberschule) habe ich lesen gelernt,
…wenn ich nicht gerade schreibe, lese ich, oder höre (was mich an Kindertage erinnert),
…ein TV-Marathon ohne Guacamole und Salsa ist nicht perfekt,
…die Affinität zum Schreiben kommt von meiner Lust an guten Geschichten (die meist das Leben schreibt),
…Pizza und Pasta halte ich für Grundnahrungsmittel,
…habe auch ich eine Wendebiografie: nach meinem Pädagogikstudium
war ich 20 Jahre Managerin in der Telekommunikationsbranche,
…zum Schreiben brauche ich Kaffee (und ein aufgeräumtes „Drumherum“),
…ich liebe das Meer (egal welches? Naja, Hauptsache warm oder Ostsee)
…spreche ich Englisch (tippi,toppi), Russisch (nur noch rudimentär) und fließend Vogtländisch,
…bin ich dabei, eine Familiensaga über das Vogtland zu schreiben.

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