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Elladur - das Erwachen der Macht von Angie Delazi

Elladur - das Erwachen der Macht

Details:

Genre:Fantasy
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:686
Distributor:Amazon KDP
ISBN/ASIN:979-8645849986

Klappentext:

Liya, die jüngste Abgesandte des Königs von Namoor, erkennt schon bald, dass sich mit dem Auftauchen eines alten Pergamentes die Welt, die sie kennt, von Grund auf ändern wird. Ewan, ihr bester Freund und Hauptmann des Königs, hat es einem Schmuggler abgekauft. Verfasst in der alten Sprache enthält es Wissen aus dem untergegangenen magischen Reich Elladur. Wie jedes Jahr ist Liya ins Nachbarland gereist, um die Handelsverträge für ihren König neu zu verhandeln. Als Jadmar, der Fürst von Eryon, die Hochzeit seiner Tochter mit dem Prinzen des verfeindeten Dar’Angaar ankündigt, bedeutet dies nicht nur massive politische Umwälzungen, sondern vielleicht auch Krieg. Daraufhin schickt König Louis Liya nach Dar’Angaar, um die Lage auszuspionieren. In heiklen Missionen dieser Art ist sie auch deshalb erfolgreich, weil sie über die Gabe der Magie verfügt. Dies hält sie allerdings geheim. Zu Liyas Entsetzen entpuppt sich der Prinz als ihr ehemaliger Geliebter Haydn. Auch erkennt sie, dass eine weit größere Gefahr als ein Krieg droht. Grausame Kreaturen treiben ihr Unwesen. Das teilweise entschlüsselte Pergament weist auf eine Sternenkonstellation hin, die bald eintreten wird. Die Rede ist von Pforten in eine Welt hinter einem Band, wo ein dunkler König auf seine Rache wartet. Plant tatsächlich jemand, eine solche Pforte zu öffnen? Auch muss Liya sich ernsthaft fragen, ob die Drachen mehr als nur eine Legende sind und welche Rolle ihr bei all dem zukommt.

„Der Tag wird zur Nacht, und die Nacht ist sein. Er ist der Schatten, der auf deine Welt zeigt, und die ewige Dunkelheit, die bleibt. Nichts wird mehr sicher sein, denn die Seele in dir ist sein.“

Dieser Fantasy-Roman ist 1. Band der Elladur-Trilogie.

Inhalt:

Elladur – der Roman handelt von Liya, die über eine besondere Fähigkeit, verfügt : Magie. Ein Erbe der Alten Zeit – vor 500 Jahren gelang es den Menschen mit Genmanipulation, bestehende Fähigkeiten zu verstärken oder neue zu erwerben. Angeblich gab es Steinwandler, Drachenmenschen sowie magische Waffen. Vor 500 Jahren verschwand dieses Zeitalter plötzlich. Übrig blieben die Begabten und Relikte aus dieser Zeit. Doch, was, wenn eine Magie, die längst vergessen wurde, wieder zurückkehrt. Wenn die Welt, die man kennt, anders ist und Menschen, die wir Freunde nannten, sich plötzlich gegen einen wenden?

„Elladur – Das Erwachen der Macht“ nimmt euch mit auf eine magische Reise zu Liya, die zwar die Magie verabscheut, sie dennoch besitzt und die jemanden liebt, der eigentlich ihr Feind ist. Doch die Welt ist anders, als sie bisher dachte …

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Leseprobe

„Nicht um die Feinde meines Volkes zu besiegen, suche ich Kraft, sondern um meinen größten Feind zu besiegen, mich selbst.“
König Tharyos im Tempel des Weltgottes

Kapitel 1
Ihr Atem ging stoßweise. Trotz der schmerzenden Muskeln rannte sie weiter. Die schäbigen Holzhütten, deren Dächer oft klaffende Löcher aufwiesen, nahm Liya nur noch wie durch einen Schleier wahr. Wieder stieg beißender Schwefelgeruch in ihre Nase und verursachte Übelkeit. Dasselbe war bereits vor wenigen Minuten passiert, als Ewan und sie sich noch vor der gewaltigen qilonischen Mauer befunden hatten.
Ewan blieb abrupt stehen, Liya prallte gegen seinen Rücken. Sie hörte ihn leise fluchen und folgte seinem Blick. Sechs Männer kamen auf sie zu. Jetzt teilten sie sich in Zweiergruppen, um Liya und Ewan den Fluchtweg abzuschneiden.
„Ich befürchte, die trachten nach dem, was auch immer du vorhin abgeholt hast“, zischte Liya.
Ewan hatte sie nicht vorgewarnt, deshalb war sie bis auf den Dolch mit der schwarzen Klinge unbewaffnet.
Ihr Freund sah sie an und flüsterte: „Niemand wusste davon. Ehrlich!“
„Sieht aber nicht so aus.“
„Unsere Verfolger sind nicht die Männer aus der Hütte.“
Noch ehe Liya etwas darauf erwidern konnte, näherte sich einer der Männer. „Gebt es uns und wir lassen euch am Leben“, sagte er.
Liya zog ihr Messer, Ewan tat es ihr gleich. Gleichzeitig gingen sie in Position.
„Wir setzen unser Leben aufs Spiel für eine Schriftrolle. Ich hoffe, dass es das wert ist“, sagte sie leise.
„Das ist es“, erwiderte Ewan ebenso leise. „Sobald wir die Front durchbrochen haben, laufen wir.“
Sie konzentrierte sich auf die beiden Männer, die mittlerweile keine fünf Schritte von ihnen entfernt stehen geblieben waren.
Ewan nickte, sie stürzten nach vorne. Liya hieb mit dem Messer auf den ersten Mann ein, der geschickt parierte. In dem Augenblick, als er sein Schwert hob, drehte sie sich und stieß ihm das Messer in die linke Seite. Ohne zu zögern, rammte sie ihm daraufhin ihr Knie in den Bauch, wirbelte dann erneut herum, um dem Angreifer hinter ihr auszuweichen.
Aus dem Augenwinkel bemerkte sie, dass Ewan ihren Widersacher mit dem Messer niederstreckte und sich dann das Schwert griff, um den anderen zu attackieren. Offensichtlich hatten die Fremden mit einem Angriff nicht gerechnet. Zum Glück!
„Lauf!“, schrie Ewan. Dann holte er eine Flasche, etwa so groß wie seine Handfläche, aus dem Mantel und warf sie zu Boden. Das Glas zersprang, Nebel stieg auf.
Liya sah nichts mehr. Ewan zog sie weg und sie hetzten zurück in das Armenviertel. Die Flüche ihrer Angreifer hallten in ihren Ohren. Ewan hielt ihre Hand fest, rannte einmal nach rechts, dann wieder links. Bald hatte sie die Orientierung verloren.
Hoffentlich erreichen wir unbeschadet das Handwerkerviertel, betete sie im Stillen. Obwohl sie sich nicht umsah, wusste sie, dass die Männer ihnen folgten. Stimmen schollen ihnen entgegen, als sie eine schmale Straße voller Unrat entlangstolperten.
„Wir haben es fast geschafft“, rief Ewan.
Inzwischen dämmerte es. Laternen schimmerten in den Gassen der Handwerksläden. Sie verließen den schmutzigen Weg, betraten die breite Straße aus Stein, drosselten ihr Tempo, um nicht aufzufallen. Trotzdem schritten sie zügig voran und hielten auf den Marktplatz zu. In der Menschenmenge würden sie hoffentlich untertauchen können.
Immer wieder drehte Ewan sich um. „Ich sehe sie nirgends.“
„Glaubst du, sie haben aufgegeben?“
Er zuckte mit den Achseln. Kurz vor Marktschluss erreichten sie ihr Ziel. Wegen den Wachposten mussten sie auf der Hut sein. Lautstark boten die Händler ihre Waren an, als wäre es die letzte Gelegenheit für alle Zeiten, während die Kunden versuchten, die Preise zu drücken. Würzige Gerüche wie Majoran und Kümmel stiegen Liya in die Nase. Sie löste sich von Ewan und japste nach Luft. Ihr Freund atmete ebenfalls schwer.
„Das war knapp.“
„Tut mir leid. Das hätte nicht passieren dürfen.“
„Was wirst du jetzt tun?“ Sie richtete sich auf. „Sicher werden sie nicht so schnell aufgeben.“
„Lass uns erst mal weitergehen, die Gefahr ist noch nicht vorüber“, erwiderte Ewan.
Sie bahnten sich einen Weg durch die Menschenmenge.
„Niemand wusste von diesem Treffen. Ich verstehe das nicht“, überlegte er laut.
Da kam ihr ein Gedanke. „Vielleicht beabsichtigte der Verkäufer, sich die Ware zurückzuholen?“
Er schüttelte den Kopf. „Bast ist ein Schmuggler. Der würde sein florierendes Geschäft und das Vertrauen seiner Kunden nicht mit solch einer Aktion aufs Spiel setzen.“
Fragend blickte sie ihn an.
„Unsere Leute sind eine gute Einnahmequelle für Bast“, erklärte er ausweichend. „Mehr willst du gar nicht wissen.“ Mit dem Fingerkamm fuhr er sich durch sein schwarzes Haar. „Tut mir wirklich leid, Liya. Ich wollte dich nicht in Gefahr bringen.“
So etwas sah ihm auch nicht ähnlich. Ewan ging normalerweise keine Risiken ein. Als den Markt überquert hatten, fasste sie ihn am Arm und zog ihn zur Seite. Wie mitgenommen er aussah!
„Ewan, ich habe kein gutes Gefühl. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht.“
„Was meinst du?“
„Seit mehreren Tagen überkommt mich immer wieder dieses Gefühl. Es ist wie ein Ziehen im Bauch, eine innere Unruhe, als käme eine Gewitterfront auf uns zu.“ Sie seufzte tief. „Besser kann ich es dir nicht erklären.“
Mit gerunzelter Stirn blickte er sie an. Sorge stand in seinen tiefschwarzen Augen. Er vertraute ihr und das schon seit ihrer gemeinsamen Kindheit. Sanft schob er sie weiter, bis sie den Markt endgültig hinter sich gelassen hatten. Während des restlichen Weges zur Pension schwiegen sie.
Bevor er die Eingangstür öffnete, hielt sie ihn am Arm zurück. „Was auch immer du da gekauft hast, du musst es loswerden.“
„Ich weiß.“
Die Pension war zu dieser Tageszeit nicht gut besucht. Der Duft von Fleischeintopf stieg Liya in die Nase, ihr Magen knurrte. Einige Gestalten saßen am Schanktisch und unterhielten sich mit dem Wirt. Ewan nickte dem Mann zu, bevor sie gemeinsam die Stufen neben der Theke hinaufgingen.
Im ersten Stock verabschiedeten sie sich mit einem Nicken voneinander. Dann öffnete Liya die Tür zu ihrem Zimmer. Das von ihr vor dem Aufbruch in die Stadt georderte Bad war bereits eingelassen. Wunderbar! Der Duft von Lavendel erfüllte den Raum, die Wandlaternen leuchteten, die grauen Vorhänge waren zugezogen. Das breite Himmelbett sah verlockend aus und sie war wirklich hundemüde. Doch sie schlüpfte rasch aus ihrem staubigen Gewand und stieg in die Wanne.
Erleichtert genoss sie das leider nur noch lauwarme Bad. Erst jetzt ließ die Anspannung nach und ihre Muskeln lockerten sich, doch ihre Gedanken kreisten weiter. Wenn sie nur ungestört mit Ewan reden könnte. Er hatte die Schmuggler beauftragt, ein Schriftstück zu besorgen, wahrscheinlich vom Schwarzmarkt. Nach der Übergabe in dieser dreckigen Hütte waren sie verfolgt und angegriffen worden. Also gab es mehrere Interessenten. Ewan war felsenfest überzeugt, dass Bast nichts mit dem Übergriff zu tun hatte. Wer wusste noch von diesem Auftrag? Höchstwahrscheinlich gab es einen oder mehrere Verräter, ganz bestimmt war die Sache noch nicht ausgestanden.
Mit Bedauern stieg sie nach einer Weile aus der Wanne. Nachdem sie sich abgetrocknet hatte, schlüpfte sie in ihr Kleid, bürstete ihr Haar und betrachtete sich zufrieden im Spiegel. Die weinrote Farbe des Abendkleides stand ihr gut. Der seidig glänzende Stoff umfloss weich ihre schlanke Gestalt. Nur eine Schulter war bedeckt und mit Perlen bestickt, die andere blieb frei, zeigte ihre wohlgeformten, nicht zu muskulösen Oberarme. Um den Bauch wickelte sie sich einen Gürtel aus dem gleichen Stoff. Zum Schluss setzte sie eine rote Maske auf. Ihre Augen leuchteten eher blau als grün, stellte sie mit einem letzten Blick in den Spiegel fest. Dann verließ sie das Zimmer und stieg die Treppen hinunter.
Ewan wartete bereits. Er trug eine weiße Maske mit goldener Verzierung. Der goldene Kragen seiner schwarzen Ausgehuniform schimmerte matt im schwachen Licht.
„Du siehst bezaubernd aus“, sagte er mit einem Lächeln.
Sie verpasste ihm einen Ellbogenstoß in die Rippen. „Sehr witzig.“
„Das ist mein Ernst. Selten sehe ich dich in schönen Kleidern und dieses steht dir ausgezeichnet.“
„Danke. Lust auf diesen Ball verspüre ich dennoch nicht. Du hast deine Freunde, mit denen du dich unterhalten kannst. Aber ich muss mir den Klatsch der Frauen aus Qilon anhören. Ich bin keine von ihnen, auch wenn sie mich aufgrund meiner Position unter sich dulden.“

Die Autorin

Geheimnisvolle Geschichten: Schon als Kind liebte ich die Welt der Mythen und Sagen und wurde schnell zur Fantasy und Romantik Liebhaberin. Doch auch die Welt der Philosophie und der großen Geheimnisse haben es mir angetan.

Mit dreizehn verfasste ich bereits Geschichten und schließlich gab ich mein Debüt als Autorin mit ihrem Roman „Elladur – das Erwachen der Macht“ , dem Auftakt zu einer Fantasy Trilogie.

Heute lebe ich zusammen mit meiner Familie in Wien.

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