Die Kugel - Der Prophet vom Mars von Ivan Golovko

Die Kugel - Der Prophet vom Mars

Details:

Genre:Fantasy
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:280
Distributor:Books on Demand, Amazon KDP
ISBN/ASIN:978-3750415447

Klappentext:

Dieses Buch lässt Dich in die Welt der Kugel eintauchen. Wenn Du in die Kugel blickst, dann offenbart sich Dein wahres Ich. Sie verbindet Welten und kann Portale eröffnen. Du wirst zum Teil einer phantastischen Welt. Wo die unterlegene Rasse der Blaulippen von den Schwarzlippen vernichtet wird. Wo Leukämie eine Kleinstadt-Familie zerschlägt und Dir der Tod begegnet.

Inhalt:

Hallo Freund,

Ich besuchte 6 verschiedene Schulen und studierte Fächer von Wirtschaftsinformatik bis Biotechnologie. In meiner Jugend wuchs mein Interesse an der Erforschung von Geist und Körper, was zum Studium der Psychologie und anschließend zur Physiotherapie führte.

Eines Tages, als ich in meinem Schlafzimmer lag, kam mir die Idee, ein Buch zu schreiben, in den Sinn, und ich wurde begierig.

Der Schreibprozess ließ mich in verschiedene Städte reisen, bis ich anfing, andere angehende Schriftsteller zu unterrichten.

Eine öffentliche Rede führte zur Filmproduktion. Wir haben einen Trailer gedreht, der auf meinen Schriften basiert. Nach dem Besuch der Berlinale Filmfestspiele standen wir vor einem Problem. Die Gelder wurden eingefroren, und wir stoppten die Produktion. Meine Entscheidung war, etwas zu unternehmen, und ich begann, ein Buch von Grund auf neu zu schreiben. Während der drei Monate, in denen ich den Entwurf fertiggestellt habe, habe ich meine Leidenschaft wiederentdeckt, und das ist das Schreiben.

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Leseprobe

Kapitel 1

»Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange.«
Friedrich Hebbel


Khishi steht vor einem Schild mitten in der roten Wüste. Der eine Pfeil zeigt nach Westen, der andere nach Osten. Mit dem Finger stupst er sich an den spitzen Bart.
»Alles für mich …« Er schaut nach Westen.
»Oder alles für alle.« Er schaut nach Osten.
Khishi blickt zurück. Keine Menschenseele. Der Mars begegnet ihm mit der gewohnten Stille.
Er nimmt eine Münze aus seiner Schultertasche. Auf der Kopfseite ist das Profil von Altair abgebildet. Das breite Gesicht und die kugelige Krone zeichnen den Monarchen aus. Die Rückseite trägt das Wappen: eine Hand, die sich um eine Kugel krallt. Die Münze summt in der Luft, als er sie hochwirft. Geschickt fängt er sie auf. Altair lächelt ihn an. Khishi lässt die Münze auf den Boden fallen und geht nach Westen.
Es wird schnell kalt und windig. Die Nächte auf dem Mars begegnen dem Reisenden hart und abweisend. Als Khishi über die Sandlandschaft schreitet, hinterlassen seine Füße keine Spuren.
Die Bäume, die einst die Landflächen säumten, sind inzwischen rar gesät. Dem trockenen Boden kann man den Durst nach Wasser in den tiefen Spaltrinnen ansehen. Die Nächte sind kalt. Die Temperatur schwankt von 20 Grad plus bis 153 Grad minus. Vor der Kälte beschützen nur die Transzendalanzüge, die in Massen auf dem Schwarzmarkt verkauft werden. Die Regierung möchte nicht, dass die Bevölkerung in der Nacht die Unterstadt verlässt.
Ein betrunkener Marsianer mit bläulichen Lippen liegt auf dem Bürgersteig. Khishi lässt sich neben dem Trunkenbold nieder und versucht, ihn wachzurütteln, hebt dessen Kopf an.
»Mhhhmmm.« gibt er von sich, er lässt den Kopf des Mannes los.
Die Flasche neben dem Marsianer ist fast leer. Thoaranas Bräu. Billigschnaps ist zum Teil hochwertiger als Edelwodka. Die Einheimischen betrinken sich vor Langweile. Khishi ruft die Identität des Besoffenen auf seinem Transquesileiser ab; jeder Marsianer trägt das schwere Armband, das ihn mit dem Regierungsnetzwerk verbindet, an seinem Unterarm. Der Transquesileiser projiziert das Abbild eines »Edelmanns«.
Luzifer Edelmann. Auf dem Identity-Bild sieht auch jeder Dorftrottel wie ein Hochschulprofessor aus, denkt sich Khishi: Lächeln verboten. Der Betrunkene ist Minenarbeiter.
Khishi schließt den Transquesileiser an den Transzendalanzug des Mannes und aktiviert den Kälteschutz.
Der Kragen des Anzugs leuchtet rot auf. Der Mann wacht durch die Wärme, die seinen Körper plötzlich durchströmt, auf. Sabbernd schaut er Khishi an. In seinem Blick verbirgt sich ein Hass, der sich nur durch eine traumatische Kindheit und stupide Arbeit entwickeln kann. Es ist der Hass gegen sich selbst. Die Augen fallen ihm zu. Sein Kopf knallt wieder auf den Boden. »Autsch.« Erneut wird er wach und versucht, sich aufzusetzen. »Wer bist du?« Der Marsianer quält sich in den Schneidersitz. Er reibt die wunde Stelle am Hinterkopf.
»Kannst du mir sagen, wo die nächste Stadt ist?« Khishi hat immer noch keinen Empfang auf seinem Transquesileiser.
»Ich?« Der Marsianer reibt sich mit den Handflächen über das Gesicht. Er presst seine blauen Lippen zusammen und schaut ihn verschlafen an. Seine langen roten Haare fallen auf sein rotes Hemd. Er versucht aufzustehen, fällt aber wieder auf seinen Hintern.
»Kannst du mich in die Stadt führen? Es wird bald dunkel.« Khishi taucht unter den Arm des Marsianers und zerrt ihn auf die Füße. Zusammen torkeln sie über die trockene Straße.
»Ich weiß immer noch nicht, wer du bist.« Der Marsianer atmet Aceton-Gestank in Khishis Gesicht.
Khishi schweigt; der Mann weist ihm den Weg.
Die Straße mündet in ein Tal. Jahrtausende zuvor strotzte die Gegend vor Wasser. Hier befand sich einst der tiefste See auf dem Mars, jetzt liegt da die Unterstadt .
Um sich vor der Kälte zu schützen, flohen die meisten Marsbewohner in die Tiefe. Tausende von Minenstädten schießen seitdem aus der roten Marsoberfläche.
Der weibliche Wachposten schläft auf der Schwebebank. Khishi und der Marsianer schleppen sich einfach an ihr vorbei ins Innere. Die Stadt unter Tage öffnet sich ihnen mit all ihrer Lebendigkeit. Man sieht Tausende einstöckiger Blockhäuser, die die Untergrundlandschaft übersäen wie Pickel das Gesicht eines Teenagers.
Der feuchte, rote Sand klebt an Khishis Stiefeln. Er setzt den Mann ab, bückt sich und zerreibt Erde zwischen seinen Fingern. Eine Flüssigkeit bildet sich, die gelblich schimmert. Prüfend leckt er den feuchten, roten Sand mit der Zunge ab. Ein stark bitterer Geschmack paralysiert seine Geschmacksnerven. Angeekelt spuckt er auf den Boden.
Der Marsianer lächelt ihn mit blauen Lippen an. »Grindtorf. Der Kot der Tiere löst sich im Untergrund auf. Er hat keinerlei Geruch, aber der Schnaps daraus ist umwerfend.« Er macht es sich auf dem Boden bequem.
»Warum trocknet es auf der Erde nicht aus?« Khishi schaut verwirrt.
»Weil es keine Flüssigkeit ist. Es sind winzige Bakterien, die sich millionenfach vermehren.«
Khishi betrachtet die Erde wie ein Wissenschaftler im Mikroskop Krebszellen.
»Keine Angst, total ungefährlich.« Der Marsianer öffnet seinen Transquesileiser.
Eine Levitationsplatte kommt aus dem Regierungsbaum im Zentrum der Stadt angeflogen. Die Monarchenfamilie lebt im Regierungsbaum; im Stamm werden alle Daten der Marsianer gespeichert und das Ecosystem der Stadt navigiert. Das Transportmittel schwebt vor Khishis Nase und bleibt dann in der Luft stehen.
Mit viel Mühe kriecht der Marsianer darauf. »Kommst du mit?« Er schaut Khishi an.
Doch der ist in Gedanken versunken. »Ja«, bestätigt er nach einer Weile und springt auf die Kante. Die Schwebesplatte leuchtet rot an den Rändern. »Was ist denn los mit dir?« Ungeduldig versetzt Khishi der Oberfläche einen kräftigen Stoß mit seiner Handfläche. Die Platte summt mürrisch.
»Vorsichtig.« Der Marsianer klammert sich an den Kanten fest. »Jetzt ab nach Hause!« Er hält den Transquesileiser an die Identitätsbox.
»Ihr Konto wird mit 20 Arbeitssekunden belastet.« Eine mechanische Stimme knirscht aus dem Sprecher.
»Fahr schon!«
Mühsam hebt die Platte ab. Der Smog der Stadt steigt bis an die steinerne Decke, und Khishi hält sich die Nase zu. Auf den Spitzen der Blockhäuser mit ihren dicken Versorgungsrohren sitzen winzige Vögel, die wie Kraken aussehen . Die Vögel quietschen im Chor. Der Marsianer nuschelt in den Transquesileiser, er spricht wohl mit seiner Frau. Khishi überprüft seinen eigenen Empfang. Der Bildschirm auf dem Gerät verbindet sich sofort mit der lokalen Regierung. Sein Herzschlag, die Gehirnfrequenz und die letzten Gedanken werden in das System hochgeladen. Endlich, denkt Khishi. Der Anschluss an das globale Netzwerk wird ihm gewährt, und sofort lädt er sein Tagebuch hoch.
»Wir sind da.«
Die Platte schwebt über einem schwarzen Blockhaus und steht dann still in der Luft.
Khishi schaut verwundert hinunter. Bevor er sich orientieren kann, kippt die Platte und die beiden fallen in Richtung des Blockhausdachs, das sich blitzschnell öffnet und einen Tunnel freilegt. Er saugt die beiden auf wie ein Staubsauger zwei Tischtennisbälle.

Der Autor

Ivan Golovko, wurde 1994 in Irkutsk geboren. Er war auf sechs verschiedenen Schulen. Die letzte wurde geschlossen, weil die von ihm erstellten Klausuren in der Endprüfung verwendet worden sind. Ein Autodidakt und kreativer Kopf. Er begann das Buch nach zahlreichen Publikationen im Alter von zwanzig Jahren. Dann legte er das Manuskript beiseite und schrieb ein Drehbuch. »Die Kugel – der Prophet vom Mars« ist eine Adaption des Drehbuchs »Die Kugel – Im Wandel der Zeit«. Das Drehbuch wird verfilmt.

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