Der Jemen Deal – Marc Möllers erster Fall von Hans H. Bischoff

Der Jemen Deal – Marc Möllers erster Fall

Details:

Genre:Krimi, Thriller
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:388
Distributor:Twentysix
ISBN/ASIN:978-3740714673

Klappentext:

»Rasante Thriller-Spannung vor dem aktuellen Hintergrund des Krieges im Jemen«

Ein Toter in Lappland löst Ermittlungen aus, die den geheimen Waffendeal einer Gruppe innerhalb deutscher Behörden mit einem jemenitischen Warlord stören, in den auch BND und CIA verwickelt sind. Skrupellose Partner, die vor nichts zurückschrecken. Auch nicht davor, ihr Ziel mit Terror zu erreichen.

Marc Möller, Kriminalkommissar beim LKA Hamburg, verfolgt von den Dämonen einer persönlichen Schuld, trifft dabei auf deren Grund: Einen eiskalten Mörder und Terroristen. Möller gerät mit den Ermittlungen immer tiefer zwischen die tödlichen Fronten des Deals bis er sich zwischen seiner Liebe und der persönlichen Rache entscheiden muss, die ihn vom dunkelsten Ort seiner Karriere an die eigenen Grenzen stoßen lässt …

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Inhalt:

Mit der »Operation Decisive Storm«, der Militärintervention einer von Saudi-Arabien geführten Militärallianz begann im März 2015 der aktuelle Krieg im Jemen. Vor diesem realistischen Hintergrund hat der Überlinger Autor Hans Bischoff seinen neuen Thriller »Der Jemen Deal« veröffentlicht. Der Roman verbindet das Genre des klassischen Polizeikrimis mit dem des internationalen Politthrillers.

Der „Jemen Deal“ ist der Auftakt zu einer Reihe um den Hamburger LKA-Ermittler Marc Möller.

Als Paperback und eBook online und überall im Buchhandel erhältlich.

Leseprobe

Hamburg. Dezember 2015

»Seb!« Nichts. »Seb?«
Er beugt den Kopf leicht zur Seite und flüstert in das winzige Mikrofon an seinem Hemdkragen. »Seb, verdammt noch mal, melde Dich!«
Es knistert nur in seinem kleinen Knopf im Ohr. Sonst ist es still. Er versucht, sich in der totalen Schwärze der heruntergekommenen Industriehalle zu orientieren. Plötzlich sind da die Stimmen. Kehlige Laute. Arabisch? Er ist sich sicher, das sind sie.
Jetzt, Geräusche wie Schläge zerreißen die Stille. Stöhnen. Ein Schrei. Er umklammert die P8 Combat, seine gegen alle Ausstattungsvorschriften verteidigte Dienstwaffe. Er hält sie mit beiden Händen im Angriffsmodus nach vorne gestreckt und schleicht vorsichtig zwischen herumliegenden Schrottteilen in Richtung der angrenzenden zweiten Halle. Die weichen dicken Gummisohlen seiner Turnschuhe dämpfen die Trittgeräusche.
Er riecht es. Benzin. Und dann dieser entsetzliche Schrei, das grelle Licht, das hinter dem Durchgang in der Nebenhalle aufleuchtet. Sebastian. Der erste Schrei geht in ein markerschütterndes Wehklagen über. Unmenschlich. Er stolpert, rennt dann aber auf den schmalen Durchgang zu. Beißender Qualm und der Gestank nach verbranntem Fleisch schlagen ihm entgegen. Dann sieht er ihn.
Sebastian, sein Kollege und Freund, wälzt sich in einem Feuerball. Er ist an Händen und Füßen gefesselt. Drei schwarze Gestalten, die nur leicht vom flackernden Licht der Flammen getroffen werden, laufen soeben weg. Schüsse schlagen neben ihm in die abgebröckelte Mauer ein.
Er geht in Deckung und brüllt in seiner Verzweiflung los, dennoch greifen die instinktiven Mechanismen seiner Ausbildung. Er schießt sofort, leert fast das komplette Magazin. Der Schrei eines Getroffenen geht im Wahnsinn der lodernden Flammen und des noch immer schreienden Sebastian unter.
Dann ist nur noch das Feuer zu hören, die letzten züngelnden Flammen knistern, Seb ist ruhig. Er versucht ihn umzudrehen, dabei übergibt er sich in fürchterlichen Krämpfen. Das verbrannte Fleisch, der Gestank, die toten Augen, die ihn aus dem verkohlten Gesicht anstarren. Er schreit seinen Schmerz und seine Wut hinaus, der Schrei ...

Er schreckt hoch, panisch, ist schweißgebadet, nass. Das Herz rast, er atmet stoßweise. Die Brust zieht sich zusammen. Er schaut orientierungslos um sich und braucht ein paar Sekunden, um wieder einigermaßen klar zu werden. Der Radiowecker zeigt 06:18 Uhr am 20. März 2016. Der Alptraum war in dieser Nacht so realistisch wie selten. Der Film läuft auch jetzt noch ganz klar und deutlich in seinem Kopf ab. Der pure Horror. Das Feuer. Die Schreie, die schwarzen Gestalten. Dieser Film seines Versagens, seiner Schuld. Die Bilder jener Aktion, die sich so furchtbar zur Katastrophe entwickelte. Die er zu verantworten hat. Sein Fehler. Seine Schuld.
Er liegt bewegungslos auf dem Rücken, starrt auf die Lichtreflexe der Jalousie, die sich zuckend auf der Zimmerdecke bewegen. Mühsam wälzt er sich aus dem verschwitzten Bett, die Bettdecke rutscht auf den Fußboden, er tritt achtlos darauf.
Marc Möller, Kriminalkommissar beim Landeskriminalamt Hamburg, erreicht gerade noch das Bad und kotzt sich die Seele aus dem Leib. Wieder mal. Wie schon öfter in den letzten Wochen. Er ist ein Wrack. Aber er weiß, er wird das Schwein kriegen. Achmed al Hamiri. Den Drogenboss. Sebastian Kurz‘ Mörder.
Irgendwann.

Der Autor

Hans Bischoff lebt mit seiner Frau in Überlingen am Bodensee. Er wurde im Mai 1949 in Stuttgart geboren, wo er auch aufwuchs. Nach einem Werbestudium arbeitete er rund 40 Jahre lang erfolgreich in der Werbung: 8 Jahre in leitender Position in der Industrie, 2 Jahre als Agenturgeschäftsführer in Stuttgart, dann führte er 27 Jahre lang von 1987 bis 2014 seine eigene Werbeagentur mit international vertretenen Kunden. Nach dem Ausscheiden aus dem operativen Geschäft begann Hans Bischoff 2015 seinen ersten Kriminalroman zu schreiben: »Die smarte Rache«. Ein Jahr später folgte mit »Das tödliche Bild« der zweite Roman einer Serie um seinen Protagonisten. Beide Krimis sind im Selfpublishing veröffentlicht. Das jetzt publizierte dritte Werk »Der Jemen Deal« verbindet das Genre des internationalen Politthrillers mit dem des klassischen Polizeikrimis. Hierbei führte die politische Situation und der Krieg im Jemen zur Romanidee. Präzise Recherche, das Entdecken interessanter Schauplätze und eine ungekünstelte klare Sprache zeichnen Hans Bischoff aus. Neben dem Schreiben von Kriminalromanen ist er als Fotograf und Videofilmer unterwegs. Bleibt dann noch Zeit übrig, beschäftigt er sich mit Grafik und Malerei und frönt der italienischen Küche.

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