Buchwerbung
The Real Gig von Udo Kübler

The Real Gig

Details:

Genre: Fantasy, Kurzgeschichten, Science Fiction
Format: Taschenbuch
Seiten: 321
Distributor: Amazon KDP
ISBN/ASIN: 978-1537431949

Klappentext:

In seinem ersten Kurzgeschichten-Band konfrontiert uns UDO KÜBLER mit völlig überraschenden Situationen und Gedankengängen:– Steht am Ende unserer Tage dieser kleine weiße Van vor unserer Tür …?– Hat Griechenland mit Joe Worbis tatsächlich noch eine Chance …?– Was, wenn dir ein Alien auf dem Gipfel des Atalaya erlaubt es anzubeten …?– Wie ist das, wenn’s zum Jüngsten Gericht geht …?– Wissen Hummeln mehr über die Natur der Schwerkraft, als wir für möglich halten …?– Was, wenn du kurz vorm Ziel deiner Saturn-Expedition in Unterhosen und Socken dastehst – und dann kommt auch noch unerwarteter Besuch …?– Was wissen wir wirklich vom Brexit …?– Ist The Real Gig der finale Gag oder steckt dahinter was ganz anderes …?

Inhalt:

Fühlen Sie sich manchmal schlapp und uninspiriert? Haben Sie mitunter das Gefühl, irgendetwas Wichtiges zu verpassen? Erscheint Ihnen der Alltag oft fad und so schrecklich vorhersehbar …?

Das muss nicht sein!

Kurzgeschichten von UDO KÜBLER sind überraschend, prickelnd, witzig, originell und unerwartet geistreich. Sie lenken den Blick auf das Wesentliche — das man gerade dort meist nicht vermuten würde. Sie sind reiner Sauerstoff für Kopf und Geist, stärken Herz und Kreislauf und geben dem Leben wieder Ziel und Richtung …

Ich meine, was zum Teufel kann man von einem Buch eigentlich mehr erwarten …?

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Leseprobe

Es gab nichts zu beschönigen, seine Lage war hoffnungslos.
Jonathan Simpson saß einsam und verlassen in der Zentrale der »ALCUDIA« und starrte ziemlich blödsinnig auf den Panoramaschirm, auf dem einfach nichts Besonderes zu sehen war. Noch nicht einmal das winzige Lichtpünktchen, das die Erde darstellte. Denn das war seit gestern hinter der Sonne verschwunden und würde dort für circa drei Monate verschwunden bleiben.
Längst hätte er sich damit abgefunden, dass er diese Erde niemals wiedersehen würde. Weder als blau funkelnden Planet, noch als winziges Lichtpünktchen. Und schon gar nicht würde er diese Erde jemals wieder betreten und dort atmen, leben und lieben. Denn seine Energiereserven hielten höchstens noch zwei, drei Tage. Danach würden nach und nach fast alle Gerätschaften und Instrumente, die ihm überhaupt noch verblieben waren, den Dienst einstellen, weil die paar Quadratmeter Sonnensegel, die er noch hatte, einfach nicht ausreichten, um wenigstens ein notwendiges Minimum an Energie zu produzieren.
Schon eine gefühlte halbe Ewigkeit grübelte er nun schon darüber nach, ob diese Mission überhaupt jemals auch nur den Hauch einer Chance gehabt hatte erfolgreich abgeschlossen zu werden. Und längst war er sich sicher, dass das nie der Fall gewesen war. Schon die Zusammensetzung der Crew war ein fataler Fehler gewesen. Sie musste vor allem als politisch betrachtet werden und stellte darüber hinaus ein wahres Sammelsurium an Kompromissen dar. Dennoch hätte alles wunderbar klappen können, denn auch die Kompromisse hatten ausreichend Substanz, um der Mission dienlich sein zu können. Letztlich war es ja fast egal gewesen, ob Irina Mandjukic den Posten der Geologin begleitete, oder Hannes Benner, oder Björn Magnusson. Jeder von ihnen war nicht nur von der Kompetenz her über alle Zweifel erhaben, sondern konnte mehr als ausreichend Erfahrung im Raum vorweisen. Und so verhielt es sich auch mit den Kandidaten für den Posten des Biologen, des Astronomen und des Bordingenieurs. Die Auswahl an geeigneten Kandidaten war mehr als ausreichend, sie war geradezu reichlich.
Und dennoch hatte man dann zum Schluss genau die Kandidaten herausgepickt, die einfach überhaupt nicht zusammenpassten. Irina Mandjukic, Boris Krassnici, Chiara Sergiacomi, Peter Czech und ihn, Jonathan Simpson, als Kommandant des Schiffs und als Leiter der Expedition.
Auf den ersten Blick mag es als Problem erscheinen, dass hier drei Männer mit zwei Frauen, für mehr als zwei Jahre auf sehr engem Raum und unter unvorhersehbaren Umständen zusammenleben sollten. Bei genauerem Hinsehen aber war das für solche Missionen völlig normal. Es ließ sich nämlich weder verhindern, noch sollte es verhindert werden, dass es zu gewissen Beziehungen kommen konnte. Zahlreiche Modellversuche hatten immer wieder bestätigt, dass Spannungen aus persönlichen Beziehungen leichter abzubauen waren, wenn Sex dabei eine Rolle spielen konnte. Und, je offener die Besatzungen mit solchen Beziehungen umgehen konnten, desto einfacher für alle. Das Problem in ihrem Falle allerdings war die Tatsache, dass Irina Mandjukic Slowenin war und Boris Krassnici Serbe.
Jetzt war ja Boris nicht nur eine Seele von einem Mensch, der zu jedermann stets freundlich und zuvorkommend war, sondern sah auch noch blendend aus, mit seinen schwarzglänzenden Locken, dem immerzu lächelnden, aufgeweckten Gesicht eines Jungen und dem sportlich durchtrainierten Körper eines Adonis. Dennoch hatte Irina ihn als heimlichen Todfeind für sich ausgemacht. Weil sie glaubte sich erinnern zu können, dass irgendwann in grauer Vorzeit ein Krassnici, aus Serbien, ihrer eigenen, slowenischen Familie etwas Grauenhaftes angetan hatte. Was genau das war, konnte sie zwar nicht erinnern, auch nicht, ob dieser Serbe tatsächlich Krassnici geheißen hatte. Dennoch aber war für sie klar, dass dieser Mensch Boris noch so sympathisch lachen und blendend aussehen konnte wie er wollte. Er war dennoch Ihr persönlicher Todfeind. Und das, obwohl sie sich in ihn geradezu hoffnungslos verliebt hatte, als sie ihn das erste Mal gesehen hatte und noch gar nicht wusste wer und was er war. Und dann hatte sich ja auch noch herausgestellt, dass Boris schwul war und Peter Czech bisexuell. Das hatte dazu geführt, dass Boris für Irina nicht nur tabu, sondern sogar unerreichbar war. Und auch die Tatsache, dass er eben wirklich Everybody's Darling war, trug nicht eben dazu bei Irinas Gefühlswelt zu beruhigen. Das führte zunehmend zu Spannungen und dazu, dass sowohl Jonathan, als auch Peter sich immer mehr auf die hübsche und unkomplizierte Chiara zu konzentrieren begannen und Irina mehr und mehr ins Abseits driftete.
Und just zum Zeitpunkt ihrer bevorstehenden Ankunft beim Saturn, dessen Ringe für die Expedition ebenso Ziel der Forschungen waren, wie dessen Monde, kam es zur Katastrophe. Irina beschuldigte den Rest der Mannschaft, mit dem Nachfahre eines Kinder- und Massenmörders unter einer Decke zu stecken und den Plan zu verfolgen, sie auf einem der Monde allein und hilflos zurückzulassen. Zuerst hatte man ja versucht, sie durch ruhige und stichhaltige Argumente von dem Wahnsinn ihrer Behauptungen zu überzeugen. Zunehmend aber war es eben auch heftiger geworden und man hatte versucht sie zu überwältigen und mit Medikamenten ruhig zu stellen. Irina aber, der man nicht nur Attraktivität und Intelligenz zubilligen musste, sondern auch eine gehörige Portion perfider Raffinesse, gelang es Boris und Chiara in das Beiboot der »Alcudia« zu locken und dieses ins All zu schießen. Daraufhin beschädigte sie die Schleuse so, dass ein erneutes Einholen des Beiboots unmöglich wurde. Der darauffolgenden Versuch, von Jonathan und Peter, Irina habhaft zu werden und sie zu überwältigen, artete zu einer regelrechten Schlacht aus, bei der durch den Einsatz schweren Geräts und mittelschwerer Waffen, das Schiff sehr erheblich beschädigt und Peter getötet wurde. Schließlich gelang es Jonathan, die Wahnsinnige in die Enge zu treiben und zu stellen. Doch bevor er sie überwältigen oder kampfunfähig machen konnte, entwischte sie in eine Personenschleuse und katapultierte sich ohne Raumanzug hinaus ins All.
Zurück blieb ein Jonathan Simpson, der nicht fassen konnte, was hier seinen Lauf genommen hatte.

(Auszug aus »Begebenheit beim Saturn«)

Der Autor

Erzählungen von Udo Kübler zeichnen sich vor allem durch eine ungewöhnliche Lebendigkeit seiner Figuren aus. Seine reiche, mitunter opulente Sprache, schafft im Kopf des Lesers ungewöhnlich lebendige Bilder mit sehr nachhaltiger Wirkung. Sein durch viele Dialoge gekennzeichneter Erzählstil und der jederzeit präsente hintersinnige Humor des Autors, machen das Lesen zum Genuss. Durch den meist sehr umgangssprachlichen Tonfall seiner Dialoge, schafft Udo Kübler eine schon fast intime Nähe des Lesers zu den beteiligten Personen, von denen man impulsiv immer mehr erfahren möchte …

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