Götzendämmerung III: Luzifers Lunte von Jörg Werner | Indie-Autoren Bücher
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Götzendämmerung III: Luzifers Lunte von Jörg Werner

Götzendämmerung III: Luzifers Lunte

Details:

Genre: Humor, Science Fiction
Format: Taschenbuch, eBook
Seiten: 216
Distributor: Epubli
ISBN/ASIN: 978-3748585534
Bewertungen: Bisher noch keine BewertungSchreibe etwas über das Buch

Klappentext:

Festgeschnallt und Drogen beiseite geräumt es geht weiter…

„Wenn die Bezeichnung Fliegender Zirkus etwas zutreffend zu bezeichnen vermochte, dann die Zustände auf der Langstreckenraumfähre Tannhäuser der galaktischen Postunion. Das galt ganz besonders für die Zeit vor dem großen Eis-Golfturnier…“ Die galaktische Verschwörung strebt ihrem Höhepunkt entgegen und Herr Taschke und der Lama wohnen der Geburt einer neuen Gottheit bei. Wie zu erwarten ein Fiasko…

Suchende fragen: „Was ist Dadaismus im Weltall?“ Lama Yongdong antwortet: „Wenn dort plötzlich das Licht angeht und eine riesige Leuchtschrift verkündet: Halleluja Dilettanten!“

„Mit hintergründigem Humor und einem sicheren Gespür für intelligenten Nonsens, wie er uns bisher nur aus England bekannt ist, nimmt uns Jörg Werners Alter Ego Taschke mit auf eine abenteuerliche Reise. So phantastisch der Plot auch ist, immer wieder wird Taschke in Situationen verstrickt, die sinnig, unsinnige Fragen aus Philosophie, Religion und dem esoterischen New-Age-Terror unseres Alltags aufwerfen und uns so, mit einem Augenzwinkern, den Spiegel vorhalten.

Inhalt:

Info zur SF-Trilogie:

Götzendämmerung I & II & III

Terra Narra & Alles All & Luzifers Lunte

„Willkommen im Universum, wir raten Ihnen draußen zu bleiben.“ In dieser schrägen Sternenodyssee ist das Personal völlig durchgeknallt. Golfende Erzengel, putzige Gummiputten, beschränkte Aliens, hohle Götter, defekte Walküren, Saa-Tan auf Feuerbohnenentzug. Die Firma Beelze & Bub im Zentrum einer kosmischen Intrige und schon bald mittendrin, Herr Taschke der sich nach Ruhe, einem Drink und einer stabilen Realität mit Eleonore sehnt.

Alles fängt damit an, dass sich Eleonore von einem UFO entführen lässt, nicht ohne dabei einem Alien die Schuppenschwanzspitze abzuhacken. Blöd, aber typisch Eleonore eben. In der Folge ist Herr Taschke gezwungen seine Couch zu verlassen und die Verfolgung zu den Sternen aufzunehmen. Doch wo beginnen? Vielleicht in einer Irrenanstalt in den Schweizer Bergen, dort wo angeblich ein Sternentor versteckt liegt?

Der Beginn einer schrägen Sternenodyssee. Dabei treffen Unsinn auf Tiefsinn, Blödmänner auf das Restrisiko, Herr Taschke beinahe auf Gott und auf einen neuen Freund fürs Leben, Lama Yongdong – und der kann nicht nur schweben.

Slapstick, Zen und die Heisenbergsche Unschärferelation – Dadaismus in der Milchstraße. Herrn Taschkes verwegene Jagd ins Herz des höheren Blödsinns.

Die SF-Trilogie ist ein satirischer Spaß, der sich bekannter Klischees aus Phantastik und Science Fiktion bedient, um dem Irrsinn unserer Zeit einen Spiegel vorzuhalten. Diese Verschwörung ist wahrhaft galaktisch und kein Aluhut- Pipifax, dient aber letztlich nur dazu intelligent, anarchistisch und augenzwinkernd zu unterhalten.

Lama Yongdong wünscht gute Unterhaltung und denken sie daran: der Weg ist das Ziel.

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Leseprobe

Kapitel 4 Alles und Nichts

Die Tür flog auf und ein Kommando der Flotteninfanterie spähte herein. Herr Taschke erlebte seine Verhaftung als Akt der Befreiung. Das war natürlich ein Quatsch, an dem die Umstände Schuld trugen.
Dabei schloss er den mürrischen Feldwebel der imperialen Flotteninfanterie, der ihn gefangen nahm, sogleich in sein Herz. Dieser stürmte sorgfältig hinter seinen Männern bleibend, in den Kontrollraum.
Den mürrischen Feldwebel umgab eine Aura latenter Wut, wie einen nassen Hund der typische Geruch. Seit Eintritt in die imperiale Flotteninfanterie vor vielen Jahren während des großen Friedens, der nur kurz währte, hatte sich die Laune des mürrischen Feldwebels zunehmende verschlechtert. Das hing damit zusammen, dass er herausgefunden hatte, dass ihn alle möglichen Typen bei der Ausübung seiner Pflicht umbringen wollten. Dämonen, Engel, Menschen, Aufständische, Piraten, Belligatoren, Erleuchtete, alle möglichen galaktischen Tollhäusler schossen auf ihn, hackten auf ihn ein oder bewarfen ihn mit Explosivmitteln. Der mürrische Feldwebel hatte deswegen schon mehrfach den Bordpsychologen der Wattao aufgesucht, um sich darüber auszusprechen, dass man ihn nicht in Ruhe seine Arbeit tun ließ.
„Aber sie schießen auf Feinde“, hatte der Psychologe angeführt.
„Na und? Das ist mein Job, dafür werde ich bezahlt, das ist noch lange kein Grund auch auf mich zu schießen.“
„Die schießen nicht auf sie persönlich, die schießen nur zurück.“
„Sie meinen die schießen mehr so allgemein?“
„Genau, die schießen allgemein auf sie.“
„Das nehme ich persönlich übel.“
„Aha …“, hatte der Psychologe geantwortet: „… sie schießen also persönlich zurück?“
„Wie sollte ich denn sonst zurückschießen?“
„Mehr allgemein.“
„Warum?“
„Dann würden sie es nicht so persönlich nehmen.“
Das Gespräch hatte die latente Wut des mürrischen Feldwebels nur noch mehr angeheizt. Man nahm ihn nicht ernst. Nicht mal der Feind schoss persönlich auf ihn, sondern nur so allgemein. Ein fundamentaler Minderwertigkeitskomplex bildete sich infolge des Psychologenbesuches heraus, der die schlechte Laune des mürrischen Feldwebels weiter zementierte. Selbst den Kaplan hatte er in seiner Not, als letzte Möglichkeit Hilfe zu erhalten, aufgesucht.
„Pater, warum lässt Gott es zu, das man allgemein auf mich schießt?“
„Gute Frage mein Sohn, hast du eine Antwort?“
„Nein, sonst würde ich sie nicht fragen.“
„Aber ich bin die falsche Adresse mein Sohn, du solltest den Herrn direkt fragen, nicht mich.“
„Habe ich Vater, er antwortet nicht.“
Der Kaplan hatte still in sich hinein geseufzt, dieses Problem kannte er.
„Du solltest Gott suchen, mein Sohn.“
„Wo?“
„Überall.“
„Auch im Allgemeinen
„Auch im Allgemeinen, mein Sohn.“
„Aber da schießt man auf mich.“ Hatte der mürrische Feldwebel aufgeheult, dem plötzlich der Verdacht gekommen war, dass Gott auf ihn schießen ließ, weil er ihn suchte und der nicht gefunden werden wollte.
Herr Taschke hatte den mürrischen Feldwebel deshalb in sein Herz geschlossen, weil mit seinem Auftauchen das Karussell veränderter Realitäten um ihn herum, für einen Augenblick zum Stillstand gekommen war. Der mürrische Feldwebel spendierte ihm sogar auf Nachfrage einen kräftigen Schluck Vergissmeinnicht aus einer Feldflasche, die er am Gürtel trug. In der Flotte wurde das Getränk Hirntot oder Ruckzuckweg genannt.
Auf einem der Monitore war von Ferne das Fauchen des Feuers aus der Kombüse der Bullkopf zu hören oder vielleicht bildete er sich das auch nur ein.
Später wurden die Gefangenen unsanft durch die Gänge des Postraumfrachters vorwärts gestoßen und Herr Taschke verlor bald jede Orientierung. Durch die Korridore hallten knappe Kommandos. Stiefel polterten im Gleichschritt, deren Echo sich in den Raumröhren vielfach überlagerte. Rauch von verbranntem Plastik biss in der Nase und legte sich auf die Schleimhäute. Herr Taschke stolperte gelegentlich, ohne dass darauf Rücksicht genommen wurde. Der mürrische Feldwebel verabscheute Rücksicht auf Gefangene, schließlich waren Gefangene allgemein Killer und Mörder, die ihn persönlich missachteten.
Herr Taschke kam in den Genuss eines kurzen Raumfluges. In dem beengten Raumgleiter roch es nach Panzerechsen, Engelsdunst, Schweiß, Angst und der brodelnden Wut vom mürrischen Feldwebel. Inzwischen hatte man ihm einen schwarzen Sack über den Kopf gezogen und die Hände gefesselt.

Der Autor

Über mich:

Jörg Werner, Jahrgang 1952

Betriebswirt, Sozialwissenschaftler, Mediator, Korruptionsbekämpfer, Managementtrainer, Chaosbeobachter, Science-Fiction-Fan, Nonsens Dichter, Schreiberling, Da-Da-Verehrer, Yak-Tee-Liebhaber, Bretagne-Freund, Schachspieler, Doppelkopfexperte, Comictexter, Phantast, Chronist des ganz alltäglichen Wahnsinns.

Ich lebe mit meiner Frau in Steinbach im Taunus, habe einen Hund und verbringe etliche Monate des Jahres in der Bretagne.

Über das Schreiben:

Keine Verschwörung ohne Theoretiker. Das anschwellende Geraune dieser eitlen Hass- und Dummbeutel, der amtlichen Irren, Rassisten, Wahnpatienten, Wichtigtuer, Nonsens plappernder Klugscheißer ohne Urteilskraft ist mir Ansporn und Motivation, schreibend und mit schrägem Humor dem alltäglichen Irrsinn einen Spiegel vorzuhalten.

Ein Akt der Notwehr.

Darüber hinaus bin ich der festen Überzeugung, dass ohne Phantasie die Intelligenz stranden muss wie ein Vergnügungsdampfer, auf dem eine Blaskapelle lärmt, der aber ohne Kompass unterwegs ist – übrigens nicht selten auf der Suche nach dem Rand der Welt.

Mein Motto:

Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung.

Keine Wahrheit ist absolut.

Lesend schreiben.

Lieblings-Zitate:

„Wenn die Situation irre wird, werden die Irren zu Profis.“

Hunter S. Thompson, Schriftsteller

„Ich mag keinen Realismus. Was ich will, ist – Magie! Deshalb stell ich die Dinge anders dar, als sie sind.“

Blanche Du Bois, Romantikerin

„Ich lüge so, dass meine Zunge schwarz wird, hörst du das nicht?“

Pippi Langstrumpf, Frechdachs

„Was Dada ist, wissen nicht einmal die Dadaisten. Das weiß nur der Oberdada und der sagt`s niemandem.“

Johannes Baader, Weltdada

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