Götzendämmerung I: Terra Narra von Jörg Werner | Indie-Autoren Bücher
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Götzendämmerung I: Terra Narra von Jörg Werner

Götzendämmerung I: Terra Narra

Details:

Genre: Science Fiction, Humor
Format: Taschenbuch, eBook
Seiten: 199
Distributor: Epubli
ISBN/ASIN: B00QMHFKD2
Bewertungen: Bisher noch keine BewertungSchreibe etwas über das Buch

Klappentext:

Max Taschkes grotesker Trip ins Zentrum unserer Galaxie.

Bislang hatte Herr Taschke, ein bequemer, skeptischer Realist, Leute, die an Aliens, Ufos oder Engel glaubten, für ausgemachte Idioten gehalten. Umso unangenehmer, dass ausgerechnet die von ihm angebetete Eleonore von einem UFO entführt wird. So ist Herr Taschke gezwungen zu den Sternen zu reisen. Dabei bekommt er das, was er am meisten verabscheut: jede Menge Stress.

Dies ist die Geschichte einer kosmischen Entführung und einer spirituellen Reise, die zunehmend aus dem Ruder läuft. Slapstick, Zen und Verschwörungstheorie im All.

Ein hintergründiger Spaß zu den Themen Sinnsuche, Selbstoptimierung und unerwünschte Erleuchtung – dabei wird Herr Taschke ständig mit so lästigen Fragen konfrontiert wie: Was passiert wenn das Restrisiko auf die üblichen Blödmänner trifft? Oder wie wirklich ist die Wirklichkeit und warum kann der Lama schweben?

Suchende fragen: „Warum ist der Weg das Ziel?“ Lama Yongdong antwortet: „Weil man dann nie in die falsche Richtung läuft.“

Inhalt:

Info zur SF-Trilogie:

Götzendämmerung I & II & III

Terra Narra & Alles All & Luzifers Lunte

„Willkommen im Universum, wir raten Ihnen draußen zu bleiben.“ In dieser schrägen Sternenodyssee ist das Personal völlig durchgeknallt. Golfende Erzengel, putzige Gummiputten, beschränkte Aliens, hohle Götter, defekte Walküren, Saa-Tan auf Feuerbohnenentzug. Die Firma Beelze & Bub im Zentrum einer kosmischen Intrige und schon bald mittendrin, Herr Taschke der sich nach Ruhe, einem Drink und einer stabilen Realität mit Eleonore sehnt.

Alles fängt damit an, dass sich Eleonore von einem UFO entführen lässt, nicht ohne dabei einem Alien die Schuppenschwanzspitze abzuhacken. Blöd, aber typisch Eleonore eben. In der Folge ist Herr Taschke gezwungen seine Couch zu verlassen und die Verfolgung zu den Sternen aufzunehmen. Doch wo beginnen? Vielleicht in einer Irrenanstalt in den Schweizer Bergen, dort wo angeblich ein Sternentor versteckt liegt?

Der Beginn einer schrägen Sternenodyssee. Dabei treffen Unsinn auf Tiefsinn, Blödmänner auf das Restrisiko, Herr Taschke beinahe auf Gott und auf einen neuen Freund fürs Leben, Lama Yongdong – und der kann nicht nur schweben.

Slapstick, Zen und die Heisenbergsche Unschärferelation – Dadaismus in der Milchstraße. Herrn Taschkes verwegene Jagd ins Herz des höheren Blödsinns.

Die SF-Trilogie ist ein satirischer Spaß, der sich bekannter Klischees aus Phantastik und Science Fiktion bedient, um dem Irrsinn unserer Zeit einen Spiegel vorzuhalten. Diese Verschwörung ist wahrhaft galaktisch und kein Aluhut- Pipifax, dient aber letztlich nur dazu intelligent, anarchistisch und augenzwinkernd zu unterhalten.

Lama Yongdong wünscht gute Unterhaltung und denken sie daran: der Weg ist das Ziel.

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Leseprobe

Kapitel 5: Unterm Mystikhelm

Der Doktor reichte ihm ein amtliches Papier mit Stempel, Unterschrift und Siegel.
In der obersten Zeile stand in schnörkelloser Schrift, deren Großbuchstabe A nach Links kippte wie eine betrunkene Bühnenlaterne: Bescheinigung/Einreisebehörde Imperium Angelinas - Abteilung III Tourismus/Pilger/Immigrationsbüro/medizinischer Dienst. Letzteres war gelb markiert. Darunter fand sich rot hervorgehoben die Aussage uneingeschränkt raumreisetauglich, beglaubigt mit einem Stempel, der ein kleines Stethoskop zwischen zwei Flügelchen zeigte.
Doktor Leigong war wieder ans Fenster getreten und deutete hinüber zu einem der Granittürme in der Mauer.
„Nun müssen Sie noch den letzten Schritt für ihren Reiseantritt tun. Dort drüben beim Nachtwächter finden Sie den Schlüssel zum Tor.“
„Welches Tor, welcher Schlüssel?“
Doktor Leigong zauberte eine weitere Zigarette aus seiner Anzugtasche, die er sich in den Mundwinkel klebte, ohne sie anzuzünden.
„Oberflächlich betrachtet ist das hier eine Heil- und Nervenanstalt, aber jenseits oberflächlicher Realität, Herr Taschke, das sollten Sie inzwischen gelernt haben, ist es natürlich weitaus mehr.“
„Prima, und was?“
„Das Sanatorium Wahnfried ist ein Sternentor. Get away to the Stars. Aber das wissen Sie ja längst. Ihre für Sie gültige Wahrheit hat sich verändert, mein Freund. Sie sollten sie annehmen.
Dort drüben im Turm entscheidet der Wächter darüber, wer ins Universum reisen darf und wer nicht, jedenfalls kommen Sie nicht ohne seine Erlaubnis ins All. Nennen wir diesen Sachverhalt der Einfachheit halber magisch, Herr Taschke. Sie stehen an einem Eingang zum Sternenreich. Ist das nicht poetisch?“
Ein Blick aus dem Fenster zeigte Herrn Taschke einen prächtigen Sternenhimmel. Irgendwo im Sanatorium lachte jemand hell und freundlich. Der Mond hatte nichts gelernt und knallte gegen die nächste Wolkenbank.
„Was soll ich also bitte tun, Doktor?“
Eine Sternschnuppe schoss über die Tannenwipfel und verging. Der Mond flüchtete sich hinter eine Bergflanke.
Ein blaues Irrlicht im Turm narrte die Beobachter. Dorthin deutete Doktor Leigong mit seiner kalten Zigarette. „Der Wächter, oder präzise, der Engel, Hauptzollinspektor Bollerrock, bewacht den Zugang, an ihm müssen Sie vorbei. Er ist gewissermaßen der Türsteher für Reisen in unsere Galaxis.“
Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung. Wer hatte das noch mal gesagt? Herrn Taschkes Entscheidung bezüglich seiner Wahrnehmung und ihrem Verhältnis zur Wirklichkeit hatte in den vergangen achtundvierzig Stunden so viele Wandlungen erfahren, dass er sich als Gast im eigenen Kopf fühlte. Da machte es nichts mehr aus, auch noch den letzten Schritt zu wagen.
„Heißt das, Doktor Leigong, ich kann dort hinübergehen, mich diesem Nachtwächter stellen und anschließend“, an dieser Stelle seiner Rede schüttelte er die letzten Bedenken ab und sprang ins Ungewisse, „Eleonore zu den Sternen folgen?“
„Vielleicht. Kommt auf einen Versuch an. Jedenfalls ist das der Grund, weshalb Schwester Liwuna Sie hergeschickt hat, mein Junge. Endlich haben Sie es begriffen.
Ich würde mich nicht wundern, wenn auch der Wächter Sie erwartet.“
„Ich sollte gleich aufbrechen.“
Sein bisheriges Phlegma, gespeist aus Demut und Gleichmut, wich dem dringenden Wunsch nach Aktion. Er hatte genug von Hokuspokus und Philosophie, er wollte endlich aufbrechen ins Unbekannte, doch das leistete zähen Widerstand.
Veränderte Realität, Scheiß drauf, jetzt kam Max Taschke.
„Warten Sie. Der Wächter lebt im ersten Stock vorne im Turm. Manchmal fällt ein blaues Licht aus der Schießscharte, so wie eben, dann surft er durchs Internet.“
„Der Wächter des Universums surft durchs Netz?“
„Langeweile! Oft kommt monatelang kein Tourist oder Pilger zu ihm, der Einlass begehrt. Dann begibt er sich auf die Suche nach einfältigen Seelen, denen er monströsen Unsinn schreibt. Oder was glauben Sie, woher all der Schwachsinn über ferne Welten, außerirdische Ungeheuer, intergalaktische Verschwörungen kommt, der weltweit durchs Netz geistert?“
„Von ihm?“
„Vom Wächter zum Tor des Universums. Einem finsteren, bürokratischen Scherzbold mit paranoiden Zügen. Manche behaupten sogar, er betreibe eine Internetseite mit Prophezeiungen.“ Doktor Leigong seufzte und starrte tückisch in die Nacht.
Die beiden Männer standen am immer noch offenen Fenster und fröstelten. Die Zeit war fortgeschritten, ein leichtes Schneegestöber aufgekommen. Der Mond hatte sich für diese Nacht endgültig hinter die Berge zurückgezogen und das Haus Kosmos schwieg in Agonie.
„Viel Glück bei Ihrem Besuch und gute Reise, melden Sie sich nach Ihrer Rückkehr von den Sternen, ich muss Sie dann noch mal untersuchen. Vorschrift.“ Mit diesen Worten ließ der Doktor ihn am Fenster zurück und stolzierte davon. Ein einsamer Nervenarzt, gefangen zwischen Wissen und Glauben, aber ohne feste Gewissheiten und in einer fragilen Realität, wie Herr Taschke fand.
Aus einer der oberen Schießscharten des Turmes drang der schwache Schein blauen Lichtes. Von weit unten aus dem Tal drangen Glockenschläge herauf.
Mitternacht!
Zeit für ihn, den Wächter aufzusuchen.

Der Autor

Über mich:

Jörg Werner, Jahrgang 1952

Betriebswirt, Sozialwissenschaftler, Mediator, Korruptionsbekämpfer, Managementtrainer, Chaosbeobachter, Science-Fiction-Fan, Nonsens Dichter, Schreiberling, Da-Da-Verehrer, Yak-Tee-Liebhaber, Bretagne-Freund, Schachspieler, Doppelkopfexperte, Comictexter, Phantast, Chronist des ganz alltäglichen Wahnsinns.

Ich lebe mit meiner Frau in Steinbach im Taunus, habe einen Hund und verbringe etliche Monate des Jahres in der Bretagne.

Über das Schreiben:

Keine Verschwörung ohne Theoretiker. Das anschwellende Geraune dieser eitlen Hass- und Dummbeutel, der amtlichen Irren, Rassisten, Wahnpatienten, Wichtigtuer, Nonsens plappernder Klugscheißer ohne Urteilskraft ist mir Ansporn und Motivation, schreibend und mit schrägem Humor dem alltäglichen Irrsinn einen Spiegel vorzuhalten.

Ein Akt der Notwehr.

Darüber hinaus bin ich der festen Überzeugung, dass ohne Phantasie die Intelligenz stranden muss wie ein Vergnügungsdampfer, auf dem eine Blaskapelle lärmt, der aber ohne Kompass unterwegs ist – übrigens nicht selten auf der Suche nach dem Rand der Welt.

Mein Motto:

Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung.

Keine Wahrheit ist absolut.

Lesend schreiben.

Lieblings-Zitate:

„Wenn die Situation irre wird, werden die Irren zu Profis.“

Hunter S. Thompson, Schriftsteller

„Ich mag keinen Realismus. Was ich will, ist – Magie! Deshalb stell ich die Dinge anders dar, als sie sind.“

Blanche Du Bois, Romantikerin

„Ich lüge so, dass meine Zunge schwarz wird, hörst du das nicht?“

Pippi Langstrumpf, Frechdachs

„Was Dada ist, wissen nicht einmal die Dadaisten. Das weiß nur der Oberdada und der sagt`s niemandem.“

Johannes Baader, Weltdada

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