Buchwerbung
D’n’A – mindestens 100 % spüren von Jenni Fenko

D’n’A – mindestens 100 % spüren

Details:

Genre:Liebesromane
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:534
Distributor:Amazon KDP
ISBN/ASIN:978-1656562401

Klappentext:

Daria lebt bei ihrem Bruder in Wien, seit ihre Karriere als internationales Model abrupt geendet hat. Als sie Andi trifft, der nach einer Auszeit vom Leben gerade zurück ist, stürzen die beiden sich schnell in ein aufregendes Abenteuer … oder eigentlich einen gemeinsamen Lebensabschnitt.

Sie haben keine Geheimnisse voreinander, denn dafür empfinden sie zu viel füreinander. Was kann schon so schlimm an ihrer Vergangenheit sein? Aber genau die hat beide auf brutale Weise geprägt und lässt sie immer noch nicht los … oder müssen nur die beiden endlich loslassen? Können sie sich gegenseitig helfen oder werden sie (erneut) daran brechen?

Wie kann man mindestens 100 % vom Leben spüren, wenn man andauernd beschützt wird, sich an so viele Regeln halten muss und erwachsen sein soll? Oder reicht auch schon weniger zum Glücklichsein?

Traust du dich, das mit Daria und Andi herauszufinden?

Sicherheitswarnung und Hinweise!

Nicht für LeserInnen unter 18 Jahren geeignet! Hier geht es u.a. um Sex, Drugs and … nein, nur um Rock’n’Roll nicht!

Es handelt sich um ein auf Dialogen aufgebautes Buch, das Einblicke in die Sichtweisen beider Akteure erlaubt. Mit- und Umdenken also erforderlich!

Obwohl es eine fiktive Geschichte ist, geht es auf und ab wie im echten Leben. Wer lieber Geradliniges liest, lässt die Finger hiervon!

Inhalt:

„D’n’A – mindestens 100 % spüren“ ist ein flotter, unterhaltsamer und intensiver Liebes- und Erotikroman von und um Daria und Andi, ein Buch mit Gefühlschaosgarantie – irgendwo zwischen ganz viel Leben, Liebe und Lust.

Natürlich bleibt jedem für sich überlassen, was er unter einem Erotikroman versteht. In „D’n’A – mindestens 100 % spüren“ steht eindeutig die Geschichte im Vordergrund, die Sexszenen sind zwar explizit beschrieben, konzentrieren sich dabei aber auf die sinnliche Darstellung der Empfindungen (geistig + körperlich) und sind nicht seitenumfassend. Denn das ist meine Auslegung des Wortes „Erotik“.

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Leseprobe

aus dem Kapitel "Heroin vs. Verlieben"

Wir aßen direkt aus dem Kühlschrank. Daria war dabei so unbefangen und fröhlich, sie lachte und bewegte ihre Hüften im Takt einer imaginären Musik. Sie sah so glücklich aus, dass ich selbst mitgerissen wurde von einer riesigen Welle des Glücks, die mich trug bis weit hinaus aufs offene Meer, wo sie mich sanft absetzte nach dem Motto: „Genieß es hier.“

Den restlichen Abend verbrachten wir mit Blödeln auf der Couch. Andis Blick ließ mich nicht los, er zwang mich immer wieder aufs Neue in die Knie. In meinem Kopf und in meinem Herzen strömten Ruhe und Wärme und Glück, wenn er mich mit diesem Blick durchdrang, und es fühlte sich fast an wie high sein, aber viel echter und schöner. Ich konnte alles rund um mich vergessen, bis nur noch Andi übrig war. Vergessen, dass morgen schon Sonntag war und der Alltag wieder beginnen würde. Morgen müsste ich wieder nach Hause. Dabei wollte ich gar nicht weg von ihm, nicht heute und nicht morgen und auch nicht sonst wann.

Als sie beim Schlafengehen in meinem T-Shirt neben mir im Bett lag, wurde mir bewusst, dass sie morgen wieder gehen würde. Ich drückte sie fest an mich und küsste ihre Stirn. „Ich nehme mal an, dass du morgen heimfährst?“
„Freust du dich schon auf die Ruhe ohne mich?“
„Spinnst du? Ich weiß nicht, wie ich es ohne dich ertragen soll.“ Ich wusste nicht mal, ob ich ohne sie überhaupt noch atmen konnte.
„Ich will ‚Spinnst du?‘ auf der Liste der verbotenen Aussagen haben, bevor das bei dir noch zur Gewohnheit wird.“ Sie lachte mich keck an. „Geh, wir halten uns doch sowieso nicht an diese Liste. Lass uns lieber eine Liste anlegen mit Dingen, die wir unbedingt machen sollten, und ganz oben schreiben wir drauf: ‚Daria bleibt für immer bei Andi.‘“
„Das klingt gut. Daria … bleibt … für immer … bei Andi.“ Sie ließ sich die Worte einzeln auf der Zunge zergehen. „Aber nach Hause muss ich trotzdem, sonst haben wir ganz schnell Philipp hier vor der Türe stehen.“
„Das wäre mir scheißegal.“
„Ich weiß, mir irgendwie auch, aber es geht nicht. Ich muss ja auch arbeiten am Montag.“
„Nimm dir frei. Sei krank. Ich pflege dich.“
„Wenn du wüsstest, wie gerne ich das tun würde.“ Oh, wenn er wüsste, wie gerne ich mit ihm nicht nur 100 % und mehr, sondern 300 % geben würde. Aber dann würde ich komplett abheben und davonfliegen und wer weiß wo landen! „Also ich verspreche dir, dass ich unter der Woche wiederkomme, wenn ich am folgenden Tag keinen Vormittagstermin habe, okay?“
„Okay. Dann hoffe ich einfach auf so wenig Termine wie möglich.“
Sie kuschelte sich an meine Brust und kurze Zeit später schlief sie in meinen Armen ein. Ihr gleichmäßiger Atem wirkte so beruhigend auf mich, dass auch ich bald weg war.
Als ich am Sonntag früh aufwachte, dachte ich zuerst daran, laufen zu gehen, denn sie würde sicher wieder lange schlafen. Aber dann spürte ich ihre Wärme unter der Decke und hörte ihre tiefen Atemzüge, und nichts auf der Welt hätte mich aus diesem Bett rausgebracht. Ich berührte sanft ihre Schulter und sofort schlug mein Herz schneller. Diese Reaktion war nicht normal, diese Gefühle waren nicht normal! Instinktiv wusste ich, was los war, aber das konnte nicht sein. Wir kannten uns gerade mal zwei Wochen. Aber sie war so wundervoll, so schön, so besonders, so lebendig. Sie war meine ganz persönliche Definition von Perfektion und ich verliebte mich gerade in sie. Diese Erkenntnis berauschte mich noch mehr als das Gefühl selbst. Und so lag ich neben ihr, unfähig, an irgendetwas anderes als an sie zu denken, ich wollte einfach nur ihren Anblick genießen, bevor sie aufwachte, und so viel wie möglich von ihr in mir aufsaugen, damit ich dann davon zehren könnte, wenn sie weg war. Immer wieder berührte ich sie sanft, bedacht darauf, sie nicht zu wecken. Aber spüren musste ich sie. Mir kam in den Sinn, wie sie von ihrer schönsten Drogenerfahrung auf Heroin erzählt hatte, denn ich fühlte mich jetzt genau so, wie sie es beschrieben hatte. An einem kalten Wintertag schien für mich schon frühmorgens eine imaginäre Sonne, ich brauchte kein Essen und kein Trinken und auch sonst nichts außer ihr, damit ich mich fühlte wie auf Wolke sieben. Noch bevor ich nachdenken konnte, ob mir das Angst machte, regte sie sich und drehte sich zu mir um.
„Guten Morgen, Mr. Awaken-from-a-dream. Genau so siehst du aus, wie gerade aus einem Traum erwacht.“
„Wach bin ich schon länger, im Traum bin ich noch immer. Guten Morgen, Süße.“
„Was träumst du denn so mit offenen Augen?“
„Ich glaube, ich habe gerade deine Heroinerfahrung verstanden.“ Da stieß sie mich fest an und setzte sich unvermittelt mitten im Bett auf. Dann rieb sie sich übers Gesicht und die Augen. „Spinnst du? Gleich in der Früh mich daran zu erinnern, ich habe noch nicht mal einen Kaffee gehabt.“
„‚Spinnst du?‘ gibt’s seit gestern nicht mehr, vergessen? Kaffee mach ich dir gleich. Und warum darf ich dich nicht an etwas Schönes erinnern?“
„Ja, etwas Schönes, ich erinnere mich gerne daran. Aber es ist nicht real, es macht dich süchtig und zu einem Wrack. Daran will ich mich nicht erinnern, aber es gehört dazu, das Schöne geht mit der Scheiße Hand in Hand. Würde es nur das Schöne alleine geben, ohne die Sucht, o glaub mir, Andi, Heroin wäre mein Ein und Alles.“ Bamm, das war eine Ohrfeige mitten in mein Gesicht. Aber natürlich hatte sie recht. Nur das Schöne alleine? Wo gab es das schon? Alles hatte einen Haken.
„Pfu, jetzt hast du mich gerade aus meinem Traum zurück in die Realität geholt. Ich mach dir jetzt einen Kaffee.“
„Entschuldige, Andi, das wollte ich nicht.“
„Passt schon, du hast ja recht.“ Ich stand auf, ohne sie noch mal anzusehen oder zu berühren, einfach nur gedankenverloren, und ging in die Küche, um die Kaffeemaschine anzumachen. Sie war sofort hinter mir und umarmte mich.
„O Süße, du weißt, die Küche und ich …“ Dabei war ich ihr gar nicht böse, sie hatte nur die Wahrheit ausgesprochen, die ich nicht sehen konnte oder wollte. Außerdem wusste sie nicht einmal, wovon ich redete, also war es unfair, ihr irgendeinen Vorwurf zu machen, auch wenn es sich so anhörte. „Okay, ich setz mich auf meinen Platz, wenn du mir versprichst, dass du nicht böse bist auf mich.“ Ich hob sie hoch auf die Küchenzeile und drückte sie fest an mich. „Süße, ich bin dir nicht böse. Wir vergessen es einfach, okay?“
„Nein! Bitte einfach noch mal von vorne, sobald ich einen Kaffee habe und du bereit bist, es zu erklären.“
„Ich bin nicht bereit.“
„Dann warte ich. Ich muss erst am Nachmittag gehen, ich habe ganz viel Zeit.“ Sie fing an, mit ihren Beinen zu baumeln und entlockte mir damit ein Lächeln. Die Kaffeemaschine piepste, Darias Kaffee fing an, in die Tasse zu rinnen. Wie sollte ich ihr das erklären? Ich konnte ihr doch nicht sagen, dass ich mich gerade in sie verliebte und es mir vorkam wie ihre Erzählung von ihrer Heroinerfahrung!? Würde sie über mich lachen? Würde sie aufstehen und gehen? O nein, das hatten wir schon mal, das würde sie nicht tun. Sie würde wohl auch nicht lachen, vielleicht lächeln. Ich liebte ihr Lächeln, o Scheiße …
...

Die Autorin

Hallo, ich bin Jenni Fenko und ja, das ist ein Pseudonym! Eigentlich ist mir egal, was die Leute über mich denken, aber in der Schule meiner Tochter und im Büro habe ich dann doch keine Lust auf Fragen wie: „Und was davon ist alles aus deinem echten Leben?“. Manches behalte ich lieber für mich, mir reicht vollkommen, dass Google, WhatsApp, Amazon und Facebook alles über mich wissen … und mein Mann.

Aber trotz Pseudonym stehe ich mit 300 % zu D’n’A – mindestens 100 % spüren!

Ich bin 44 und obwohl ich schon lange nicht mehr Geburtstag feiere und in den letzten Jahren oft nachdenken und -rechnen musste, wenn mich jemand nach meinem Alter gefragt hat, so kenne ich diese literarische Zahl doch ganz genau. Weil es nämlich so lange gedauert hat, bis ich endlich meinen Traum verwirklicht habe!

Ich weiß immer, was ich nicht will und das finde ich genauso gut wie immer zu wissen, was ich will. Ich bin schnell(,) ungeduldig und brauche durchgehend irgendetwas, das mich auf Trab hält. An manchen Tagen macht das Leben mich glücklich, an manchen Tagen macht es mir Angst zum Davonlaufen und an manchen rauscht es einfach nur mit 140km/h an mir vorbei. Obwohl ich meine Atemlosigkeit in vollen Zügen genieße, rauche ich trotzdem seit Kurzem nach vielen Jahren Abstinenz wieder, nur um überhaupt atmen zu können. Oft lache ich, bis mir die Tränen kommen, und ab und zu weine ich, bis keine Träne mehr übrig ist. Aber unterkriegen lasse ich mich niemals, von nichts und niemandem!

Also, wer von euch versteht mich? Denn genauso bin ich: verrückt und kompliziert und sonderlich und ganz viel UND. +EOM

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