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LightDark - Lichtweg von Tanya Busch

LightDark - Lichtweg

Details:

Genre:Fantasy, Liebesromane
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:384
Distributor:Amazon KDP
ISBN/ASIN:979-8627744988

Klappentext:

Als die 17jährige Maira beinahe Hals über Kopf „Angel’s Heart House“, das Internat, in dem sie den größten Teil ihres bisherigen Lebens verbracht hat, verlassen muss und zu einer Pflegefamilie ziehen soll, bricht für sie eine Welt zusammen. Und das ausgerechnet an ihrem Geburtstag!

Schon kurze Zeit später wird sie von merkwürdigen Träumen heimgesucht und als ihr Freund und Mitschüler Matt, in den sie heimlich unsterblich verliebt ist, plötzlich verschwindet, wird die ganze Sache noch mysteriöser. Bald kann Maira kaum noch Traum und Realität unterscheiden.

Als dann noch der verdammt gutaussehende, aber äußerst unverschämte Sage auftaucht und sie auf Schritt und Tritt zu verfolgen scheint, gerät die Welt, wie sie sie vorher kannte, vollkommen aus den Fugen. Und Maira muss sich einer Vergangenheit stellen, von der sie nicht einmal geahnt hat…

Inhalt:

Wenn Du Deine Vergangenheit nicht kennst, wie gut kennst Du Dich dann selbst?

„Wie jeder andere Mensch auch hatte ich an meine frühe Kindheit keinerlei Erinnerung. Das, was ich in den folgenden Jahren erlebt hatte, hatte sich dagegen deutlich tiefer in mein Gedächtnis gebrannt, als es mir lieb war.“

Einsamkeit und Angst sind alles, was das Leben der 17jährigen Maira jahrelang geprägt hat. Erst mit dem Einzug in das Internat Angel’s Heart House vor sieben Jahren konnte sie sich endlich von all den schlechten Erinnerungen an ihre Vergangenheit befreien und ein ganz normales Leben führen. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag soll sie dieses Internat jetzt Hals über Kopf und ohne jede Erklärung verlassen. Noch dazu verhalten sich die Internatsleitung Mrs Higgins und ihre beste Freundin Sharon äußerst merkwürdig.

Wie sehr dieser Umzug ihr Leben tatsächlich verändern sollte, hätte Maira sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen ausmalen können.

„Es war, als würde ausgerechnet dieser Wald die Grenze zu meinem neuen, einem vollkommen anderen Leben bilden.“

Denn in ihrem neuen Leben wird sie nicht nur immer wieder von ihren alten Dämonen eingeholt, sondern verliebt sich auch Hals über Kopf in ihren Mitschüler Matt. Als der plötzlich verschwindet, weiß Maira kaum noch, wie real die Realität tatsächlich ist.

Als dann noch der verdammt gutaussehende, aber genauso distanzierte Sage auftaucht, herrscht in Mairas Kopf ein heilloses Durcheinander. Sage entfacht nicht nur vollkommen unbekannte Gefühle in ihr, sondern weiht sie auch in ein unglaubliches Geheimnis ihrer Vergangenheit ein. Maira muss sich unweigerlich die Frage stellen, wie nah Gut und Böse beieinander liegen. Denn auch Sage scheint ein dunkles Geheimnis zu haben, das er mit allen Mitteln zu schützen versucht.

„Wie viel weiß ich wirklich über mich selbst? Spannend, emotional, überraschend – Lichtweg ist der prickelnde Auftakt der LightDark-Dilogie.“

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Leseprobe

»Hallo, ich bin Sage«, hörte ich plötzlich eine Stimme neben mir.

»Ich weiß«, brummte ich mürrisch. Als hätten wir heute nicht schon mehr Zeit als nötig miteinander verbracht, ruinierte er mir jetzt auch noch meine Mittagspause.

»Mit dir rede ich auch gar nicht«, konterte er. Ich sah auf und blickte direkt in seine Meeres-Augen. Um seine Mundwinkel zuckte es verräterisch.
Irritiert schaute ich mich um. Meine Gedanken hatten mich dermaßen abgelenkt, dass ich gar nicht mitbekommen hatte, dass Julie und ich uns inzwischen an einen freien Tisch gesetzt hatten.
Julie, der Sage jetzt zur Begrüßung die Hand entgegenstreckte, starrte unserem unerwarteten Besucher wie hypnotisiert ins Gesicht. Diese Augen würden nun auch sie bis in den Schlaf verfolgen, dachte ich grinsend.

»Ju … Julie, ich …«, stammelte sie.
Ich unterdrückte ein Kichern. Meine beste Freundin war zeitweise ein wirklich hilfloses Opfer ihrer Hormone. Jemand mit dem Aussehen von Sage war in solchen Momenten natürlich der absolute Super-GAU.

Er nickte kurz und ließ sich neben mir auf den Stuhl fallen. »Maira und ich haben uns gerade angefreundet«, erklärte er Julie, deren Augen wie bei einem Tennis-Match zwischen uns hin- und hersprangen.

»Angefreundet würde ich nicht sagen«, murmelte ich. »Es ist eher eine Art Zwangsehe.«

»Hätte dich schlimmer treffen können«, meinte Julie, deren Gehirn offensichtlich langsam wieder seine Tätigkeit aufnahm.

Sage räusperte sich. »Wir haben einige wichtige Kurse zusammen. Da ich ja mitten ins Schuljahr platze, muss mich jemand auf den Stand der Dinge bringen. Dafür hat Maira sich netterweise angeboten.«
Ich starrte ihn mit hochgezogenen Augenbrauen von der Seite an. Er log wie gedruckt. Allerdings erklärte seine Ausrede nicht, warum wir zu spät zum Unterricht gekommen waren. Julie fiel dies offensichtlich nicht auf. Dem Anschein nach war ihre Gehirntätigkeit doch noch nicht vollkommen wiederhergestellt.

»Mitten im Schuljahr ist gut«, meinte sie und steckte sich ein Stück Gurke von ihrem Salatteller in den Mund. »Das Schuljahr ist bald zu Ende.«
Sage zuckte unbeeindruckt mit den Schultern. »Hat sich einfach so ergeben«, meinte er. »Familiäre Gründe.« Er sah mich bedeutungsvoll an.
Das war also die Art, wie wir Dinge erklärten. Offenbar dachte er, ich wäre so blöd, öffentlich heraus zu posaunen, dass ich zaubern konnte, oder was auch immer ich konnte.

»Woher kommst du denn?« Jetzt war Julies Neugier endgültig geweckt. Ich schob meinen Teller zur Seite. Mir war der Hunger gründlich vergangen.

»Europa«, antwortete Sage und biss in seinen Schokoriegel.

»Wie du, Maira!«, rief meine Freundin. Sie rutschte aufgeregt auf ihrem Stuhl hin und her. »Das ist ja ein Zufall!«

»Ja, was für ein Zufall«, murmelte ich und schob nervös meine Kaffeetasse von links nach rechts.
Die gesamte Pause über redeten Sage und Julie über dies und das. Sage konnte anscheinend ein echter Gentleman sein. Er stellte Julie unzählige Fragen über ihre Familie und darüber, was sie in ihrer Freizeit gerne tat. Am Ende der Pause glühten ihre Wangen.

»Der ist ja ein absoluter Jackpot! Hast du ein Glück«, raunte sie mir zu.

»Julie, wir … «, begann ich. Doch sie wackelte nur bedeutungsvoll mit den Augenbrauen und nickte wissend. Dann flitzte sie um die Ecke zu ihrem Schließfach.

Am Nachmittag hatte ich es mir gerade mit dem Tablet auf dem Schoß auf meinem Bett gemütlich gemacht, als es an der Tür klingelte. Wenige Augenblicke später hörte ich, wie Diane die ersten Stufen zu mir heraufstieg.

»Maira?!« Dieser Ton verhieß nichts Gutes. Ich konnte mich nicht daran erinnern, in den vergangenen Tagen etwas ausgefressen zu haben.

»Ja?«, antwortete ich zögerlich.

»Da steht ein junger Mann vor der Tür! Er will zu dir!« Die Tonlage in Dianes Stimme verriet mir, dass es nicht Matt war, der da draußen auf mich wartete. In diesem Fall hätte sich die Stimme meiner Pflegemutter vor Freude überschlagen. Unzählige Male hatten die beiden bereits eine geschlagene halbe Stunde im Wohnzimmer gesessen und einen Kaffee getrunken, bevor einer von ihnen daran gedacht hatte, mir Bescheid zu sagen. Wenn ich es nicht sogar zufällig auf dem Weg in die Küche selbst bemerkte. Aber Matt war noch immer in Kanada. Das konnte nur heißen … oh nein.

»Sag ihm, ich bin beschäftigt!«, rief ich in Richtung meiner Pflegemutter. Die kam jetzt die restlichen Stufen hinauf.

»Das sagst du ihm schön selbst.« Diane musterte mich misstrauisch. Ich seufzte und schälte mich aus meiner Bettdecke. Fieberhaft überlegte ich, wie ich Sage am schnellsten wieder loswerden konnte.

»Wer ist das?«, fragte Diane, nachdem ich mich im Türrahmen an ihr vorbeigezwängt hatte.

»Ein neuer Mitschüler«, murmelte ich mit zusammengepressten Zähnen. »Wir wollen zusammen lernen.«

»Ein neuer Mitschüler?« Sie hob skeptisch die Augenbrauen. »So kurz vor dem Ende des Schuljahres?«

»Ja, ich finde es auch seltsam. Aber ist wohl eine Familiensache«, entgegnete ich schulterzuckend. Kurz bevor ich das Ende der Treppe erreicht hatte, hielt Diane mich zurück.

»Maira, was ist mit Matt? Ich dachte ihr beiden … « Ihre Stimme stockte.
Ich lächelte traurig. »Matt ist in Kanada. Er sagt, er hat familiäre Probleme. Er wird noch eine Weile weg sein. Und nein, Matt und ich sind nicht zusammen. Und wir werden es auch niemals sein, Diane.«

Meine Pflegemutter kam langsam die Treppe herunter. Sie sah mich entschuldigend an. »Tut mir leid«, murmelte sie und räusperte sich. »Ich wollte nicht so neugierig sein. Das ist eben das erste Mal, dass plötzlich ein Junge für eines meiner Mädchen vor der Tür steht. Wenn es bei Zoe erst einmal soweit ist … ich möchte gar nicht daran denken. Sie ist so anders als du. Ich weiß ja, dass ich mich auf dich verlassen kann.«
Bei ihren Worten – eines meiner Mädchen - wurde mir ganz warm ums Herz. Diane schenkte mir ein warmherziges Lächeln und ich erwiderte es.

»So, und jetzt geh zu dem hübschen Jungen da draußen«, befahl sie augenzwinkernd.
Der hübsche Junge hatte sich im Vorgarten kurzerhand auf die alte, grün gestrichene Holzbank gesetzt, die unter dem Küchenfenster stand.

»Was willst du?«, zischte ich. Dabei versuchte ich nicht einmal, den genervten Unterton in meiner Stimme zu verstecken. Sage hatte die Augen geschlossen und den Kopf in den Nacken gelegt, um sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen.

»Also weißt du«, murmelte er. »Erst lässt du mich eine Ewigkeit hier draußen warten, und dann bekomme ich so eine Begrüßung? Das ist nicht besonders höflich, Maira.«

»Einfach unangemeldet bei jemandem vor der Tür aufzutauchen, ist auch nicht besonders höflich«, meckerte ich. »Also, was willst du, Sage?«

»Ich habe doch gesagt, dass wir trainieren«, entgegnete er, immer noch mit geschlossenen Augen.

»Was, jetzt?«, stöhnte ich. »Ich dachte, jetzt nicht!«

»Ich habe nur heute Morgen gesagt - jetzt nicht«, meinte Sage. Endlich sah er mich an.
»Also los, mach dich fertig.«

»Hör auf, mich herumzukommandieren«, zischte ich.

Ehe ich mich versah, stand er nur wenige Zentimeter vor mir. Da er wenigstens einen ganzen Kopf größer war als ich, musste er sich ein Stück hinunterbeugen, um mir direkt in die Augen sehen zu können. Das leuchtende Blau seiner Augen fesselte mich sofort. Ich spürte seinen warmen Atem auf meinen Lippen und atmete tief seinen Geruch ein. Er roch nach dem ersten warmen Tag im Frühling. Nach Sonne auf der Haut und frisch geschnittenem Gras. Von meinem Nacken ausgehend lief mir ein warmer Schauer über den Körper.

»Mach. Dich. Fertig«, raunte er in einem Tonfall, der keine Widerrede duldete. Wie ferngesteuert stolperte ich rückwärts durch die Haustür. Mechanisch zog ich meine Sweatjacke und die Sneakers an. Was zum Teufel hatte er mit mir gemacht?

Die Autorin

„Es gibt Bücher, die dein Leben verändern.“

Das Buch, das mein Leben veränderte, fand mich im Herbst 2006.

Mit den Worten „Du wirst es lieben“ drückte eine frühere Schulfreundin mir eines Nachmittags ein fast schon unscheinbar wirkendes Taschenbuch in die Hand. So richtig glauben wollte ich dieser Einschätzung zu diesem Zeitpunkt nicht. Bis zu dem Abend, als ich besagtes Buch in die Hand nahm und es nicht wieder weglegte, bis ich die letzte Seite erreicht hatte.

Ich hatte mich von der ersten Seite an in „Biss zum Morgengrauen“ von Stephenie Meyer, Band 1 der „Twilight“-Saga, verliebt. So sehr, dass ich dieses Buch nie wieder abgeben wollte und meiner Freundin stattdessen eine neue Ausgabe kaufte.

Für mich, die bisher immer seichte Liebesromane oder mehr oder weniger humorvolle ChickLit gelesen hatte, tat sich mit diesem Buch eine vollkommen neue Welt auf. Seit dieser Nacht herrschen vor allem Young Adult/Romantasy-Geschichten über mein Bücherregal.

Seitdem ich die Bücher von Bianca Iosivoni (ich liebe, liebe, liebe sie!) für mich entdeckt habe, kommen inzwischen auch noch einige New Adult-Romane hinzu.

Wie bei vielen anderen Autoren auch stand mein Berufswunsch schon ziemlich früh fest – wurde aber in den frühen 90er Jahren, in denen eine Veröffentlichung ohne die Hilfe eines Verlages vollkommen utopisch war, meistens nur mit einem mitleidigen Lächeln abgetan.

Bis mein Debüt „LightDark – Lichtweg“ nun endlich das Licht der Welt erblickt hat, sind noch einige Jahre ins Land gezogen. Doch das Warten hat sich gelohnt – denn für mich fühlt sich dieses Genre an, wie nach Hause zu kommen.

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