Buchcover zu Alter Falter - Eine Liebeskomödie von Barbara Zimmermann - Genre: liebesromane, humor

Alter Falter - Eine Liebeskomödie

Details:

Genre:Humor, Liebesromane
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:200
Verlag:Amazon
ISBN/ASIN:978-1521228777

Klappentext:

Fünf Hamburger Rentner, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erhalten einen Einberufungsbefehl für einen Gruppeneinsatz in den Pyrenäen und sind vollkommen aus dem Häuschen. Raus aus den Pantoffeln und rein ins echte Leben. Auch für ihre Partnerinnen und Emils Möchtegernersteigerer Mia beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit unerwarteten Wendungen. Allen, auch den hier unerwähnt gebliebenen Helden gemeinsam ist, dass sie keinen Gedanken mehr an ein Leben in Belanglosigkeiten und Leerlauf verschwenden. Nach dem fragwürdigen Einsatz in einem entlegenen Bergdorf beschließen Emil, Robert und Henry für einige Wochen ihre Männerwohngemeinschaft im glamourösen Nizza fortzusetzen. Hier trifft Robert auf die freizügige Französin Jacqueline, die ihn nicht nur in sinnlicher Hinsicht an den Rand des Wahnsinns treibt.

Und dann kam Mitzi!

Inhalt:

Eine lustig, verrückte Geschichte über den Sinn des Lebens und den Möglichkeiten im Alter.

Mit Humor wird von fünf unterschiedlichen Lebensmodellen erzählt, die neue Wege finden dies zu gestalten. Meistens kommt es anders als man denkt!

"Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende."

Oscar Wilde

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Leseprobe:

Emil traut seinen Augen nicht. Er hält die Einberufung zu einem Einsatz in den Pyrenäen in den Händen, beiliegend eine Liste, auf der steht, was er an persönlichen Sachen mitnehmen darf, und den Abholtermin der Bundeswehrsachen. Emil plant immer alles sehr organisiert, angefangen vom Kompass bis zum Blasenpflaster wird es ihm an nichts fehlen. Da er Witwer ist, lässt er niemanden zurück. Sex kennt er nur noch aus dem Fernsehen. Seine Frau Puschel, rothaarig und auch im Alter noch begehrenswert für ihn, verließ abrupt diese Welt: schneller Herztod.
Mitten im Supermarkt verdrehte sie die Augen, ging in die Knie und segnete in seinem Beisein das Zeitliche. Er ließ sie in ihrem Sarg engelhaft ausstatten und arrangierte eine Beerdigung, die ihm einiges an Geld kostete. In tiefer Trauer um Puschel redet er oft mit ihrem Foto, als könnte sie ihn hören, und bewahrt einen Schal auf, der immer noch Puschels Geruch an sich trägt. Er kann sich eine andere Frau an seiner Seite nicht vorstellen. Nachbarin Mia, die sich andauernd selbst auf einen Kaffee bei ihm einlädt, bekommt keine Chance. Puschel ist nicht zu ersetzen. Emil ist nicht nach einer neuen Partnerin. Dem Einsatz in den Pyrenäen sieht er gelassen entgegen und freut sich über den Tapetenwechsel.
Emil hat streichholzkurzes graues Haar und ist außer seinem Bauchansatz äußerst attraktiv für sein Alter. Seine Augen sind auffällig blau und er legt Wert auf gute Kleidung. Seine Nachbarin Mia findet ihn sensationell. Mia geht als seine Putzfrau bei ihm ein und aus. Sie ist zuverlässig, fleißig und außerdem diskret. Ein wenig mollig ist sie, so ohne Taille, und hat mit Mode wenig im Sinn. Ihr kurzes Haar sieht immer leicht gewuschelt aus, sie trägt eine unmodische Brille und riecht meist nach Lavendel, was bei Emil jedes Mal ein Halsjucken auslöst.
Es klingelt und Mia steht mit einem Teller voller Pfannkuchen vor der Tür. Emil zögert, sie eintreten zu lassen, empfindet es aber als unhöflich, sie an der Tür abzuwimmeln, und sagt eine wenig unterkühlt:
»Komm rein, Mia.«
Mia marschiert in die Küche, stellt ihren mitgebrachten Teller ab und meint, sie sei auf dem Friedhof gewesen und habe auf Puschels Grab die Blumen gegossen. Obwohl Emil findet, dass es nicht Mias Aufgabe ist, sich um Puschels Grab zu kümmern, das er selbst jeden zweiten Tag pflegt, sagt er nichts. Stattdessen fragt er, ganz der perfekte Gastgeber: »Möchtest du Cappuccino, Latte macchiato oder einen Café Crema?«
Dabei zeigt er mit Stolz auf seinen, erst am Vortag erstandenen, ultramodernen Kaffeeautomat und die entsprechenden Kartons mit den Kapseln.
»Gerne einen Café Crema«, antwortet Mia und klettert ein wenig ungelenk auf einen Hocker an der Essbar. Emil ist hochmodern und teuer eingerichtet. Da er und seine verstorbene Frau keine Kinder hatten, waren sie in der Lage, sich einen gewissen gediegenen Wohlstand zu erschaffen.
Mia schlürft an ihrem etwas zu heißen Café.
Emil sagt: »Ich habe eine witzige Partnerseite im Internet gefunden, so nach dem Motto: Ich schnapp mir einen.
Es sind dort Männer im Angebot, sortiert nach Höhe ihrer Rente. Die mit dem gehobenen Einkommen haben natürlich dementsprechend mehr Klicks als die schlechter gestellten Rentner. Es gibt nur ein Angebot mit einer Rente unter eintausend Euro – Hubert. Hubert hat keinen Klick.«
Mia rutscht beleidigt und ein wenig umständlich von ihrem Hocker und verabschiedet sich, ohne wie sonst ihre Kaffeetasse in die Spülmaschine zu stellen.
Emil findet die Partnerseite wirklich amüsant. Im Übrigen gibt es die Internetseite auch mit Rentnerinnen, die auf Partnersuche sind. Nicht nur sortiert nach Rentenhöhe, auch nach Haarfarbe und Größe. Emil klickt alle Rothaarigen an. Letztendlich ist er aber noch nicht dazu bereit und unterlässt es, einen Kontakt herzustellen.
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Die Autorin

Barbara Zimmermann, am Niederrhein geboren und seit ihrer Heirat wohnhaft an der Ostsee, schreibt gerne für groß und klein.

Mit meinem Mann habe ich mehr als zwanzig Jahre eine Schäferei betrieben und unsere vielen Kinder großgezogen. Ich schreibe mit Vorliebe Liebeskomödien, lustige und verrückte Geschichten, die Antworten auf die großen Fragen des Lebens geben.

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