Buchcover zu Erst mal für immer. Kreta von Helena Baum - Genre: gesellschaftsromane, biografien

Erst mal für immer. Kreta

Details:

Genre:Biografien, Gesellschaftsromane
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:258
Verlag:Amazon
ISBN/ASIN:978-1520375328

Klappentext:

„Er kommt rein und kann mir nichts erklären, nichts, was ich verstehen würde. Nichts, was ich nickend annehmen könnte. Wir sitzen in der Küche, trinken diesen schalen Kaffee und wissen, dass es der letzte ist. Er packt seine Sachen. Ich stehe wie betäubt neben mir. Mein erschrockenes Herz pocht immer nur nein, nein, nein.“

Lena war sich so sicher, dass diese Beziehung halten würde. Für immer, bis zum letzten Atemzug. Sie hat keine Ahnung, was schiefgelaufen ist und ist voller Fragen. Sie gönnt sich eine Auszeit und lernt den verheirateten Tom kennen. Aus einem unschuldigen Small Talk entspinnt sich eine mitreißende neue Lebensidee. Sie setzt alles auf eine Karte. Jetzt oder nie!

Sie ist nicht mehr Zwanzig, nicht mehr Dreißig, auch nicht mehr Vierzig. Worauf warten? Wer weiß schon, was morgen ist?

Inhalt:

Dies ist ein autobiografischer Roman. Er beschreibt eine Zeit in meinem Leben, als alles, was vorher stabil wirkte, auseinander gefallen ist. Ich war müde. Hundemüde und hatte Lust auf einen Vier-Jahreszeiten-Schlaf. Winterschlaf wäre zu kurz gewesen. (2013) Doch dann drehte sich alles und das Leben reichte mir erneut die Hand, um aufzustehen und etwas ganz Neues zu wagen. Das Suchen und Finden eines neuen Ortes, das Wagnis einer neuen Beziehung und die Sehnsucht, in der Sonne zu leben. Nach der Suche in Italien und auf Teneriffa, wurde es Kreta. Ohne griechisch zu können, ohne jemals vorher dort gewesen zu sein, zogen wir dort hin. Lest selbst.

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Leseprobe:

Meine seit Jahren stille Schnecken-Abenteuerstimme meldet sich zunehmend vehementer und mausert sich zu einer Löwen-Abenteuerstimme: Los. Wann, wenn nicht jetzt. Trau Dich. Träume erfüllen, letztes Lebensdrittel. Beweg Dich oder willst Du wirklich in der Ackerstraße sterben?, brüllt sie mich an.
Die Vorstellung, als alte Frau immer noch die vier Treppen in meine Altbauwohnung zu schlurfen und bis 67 meine vielen, tagfüllenden Jobs zu machen, ermüden mich schon, wenn ich es nur denke. Mein Mut übernimmt das Kommando:
«Ok Tommy, lass es uns zu Ende denken. Wie würde ein Leben in Südeuropa aussehen? Was wären die ersten Schritte? Ich bin bereit.»
Er grinst mich breit und noch etwas ungläubig von der Seite an.
«Wirklich, Lena? Das ist mein absoluter Traum, schon lange. Ich fass es nicht! Wirklich? Bist Du bereit? Willst du das wirklich, wirklich?»
«Ja, ich will!», sage ich feierlich.
Er klappt seinen Laptop auf und diese Reise beginnt. Er hat bereits eine Menge Links zu Italien und Sardinien gespeichert, da es schon mal, mit seiner Ex-Frau Anna, die Idee gab, in Italien zu leben. Guck an. Anna wollte scheinbar nicht mehr.
Tommy hat wahrlich einen großartigen inneren Visionär und gleichzeitig einen stocknüchternen Rationalisten in sich. Manchmal hasse ich seine Rationalität, da sie mit einem Schlag alle Träume beiseite räumen kann, wenn es sich nicht rechnet. Aber manches Mal legen die beiden, der Visionär und die Rechenmaschine, Hand in Hand los und behindern sich nicht. Erst darf der Visionär groß und weit werden, dann kommt die Rechenmaschine dazu und am Ende kommt eine umsetzbare kleinere Variante der großen Vision heraus.
Voller Euphorie finden wir ein erstes Mietobjekt in Italien. Mein Herzschlag setzt kurz aus. Wirklich? So einfach? Es gibt auf dem Grundstück ein Haus für uns beide, zehn Gästeappartements, einen Seminarraum und sehr viel Land. Inzwischen ist es November geworden und wir wollen sofort nach Italien fliegen, um uns das Haus anzuschauen. Wir suchen im Internet nach Flügen, schauen auf allen denkbaren Reise-Plattformen, überprüfen Zugverbindungen und Mitfahrgelegenheiten. Am Abend geben wir auf. Wenn wir beide es schon nicht schaffen, im November nach Italien auf dieses Grundstück zu kommen, wie sollen uns da Gäste oder Freunde finden? Es ist zu dieser Reisezeit nur möglich, wenn wir viele Verkehrsmitteln nutzen würden:
Zuerst nach Rom fliegen, in einen Zug umsteigen, anschließend ein Stück mit dem Bus fahren und zuletzt ein Auto mieten oder für viel Geld ein Taxi ordern.
Tommy klappt seinen Laptop zu und es erinnert mich an das energische Geräusch vom Klapphandy:
«Das wird nichts. Ich sitze jetzt hier seit Stunden und suche nach Möglichkeiten, zu diesem Objekt zu kommen. Du weißt Lena, ich gebe nicht so schnell auf und finde meistens einen Weg. Jetzt bin ich erstmal genervt.»
«Ich glaube, wir brauchen eine Gegend oder eine Insel, die ganzjährig angeflogen wird, das würde vieles erleichtern.»
«Ja, was ist mit den Kanarischen Inseln, zum Beispiel Teneriffa? Es gibt keinen Saisondruck und der Flughafen wird ganzjährig angeflogen. Die spanischen Immobilienpreise sind in unserem Budget, was auch nicht zu verachten ist. Was meinst Du Lena?»
«Teneriffa? Warum nicht, Teneriffa!»
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Die Autorin

Helena Baum, geboren 1963, lebt seit vielen Jahren in Berlin und seit einem Jahr in der Toskana. An beiden Orten arbeitet sie als Einzel-, Paar-und Familientherapeutin in freier Praxis.

Zwischenzeitlich nahm sie eine mehrjährige Auszeit auf der Insel Kreta, Griechenland und kurz vor dem Verlassen der Insel veröffentlichte sie ihren Debütroman: "Erst mal für immer. Kreta "(veröffentlicht Januar 2017).

Noch im gleichen Jahr schrieb sie "Die dreckigen Dreißiger" (veröffentlicht Oktober 2017), dieser Roman spielt hauptsächlich in Berlin und in der Toskana.

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