Gefallenenbrut - Hell’s Secrets 1 von Susan Sobrig | Indie-Autoren Bücher
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Gefallenenbrut (Hell's Secrets 1) von Susan Sobrig

Gefallenenbrut (Hell's Secrets 1)

Details:

Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch, eBook
Seiten: 348
Distributor: Books on Demand, Amazon KDP
ISBN/ASIN: 978-3751913850
Bewertungen: Bisher noch keine BewertungSchreibe etwas über das Buch

Klappentext:

Lass dich von einem dunklen Engel entführen …

Als die Studentin Arden in einem Nachtklub dem geheimnisvollen Alasdair begegnet, spürt sie sofort eine besondere Verbindung zwischen ihnen. Trotz der Warnungen ihrer Freunde lässt sie sich auf den charismatischen Fremden ein – ohne zu wissen, dass sie damit etwas erweckt, das tief in ihr schlummert. Denn Arden ist kein Mensch, sondern die Tochter eines gefallenen Engels.

Ihr Vater hat seinem Volk den Rücken gekehrt und es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen vor den Dämonen zu beschützen.

Doch mit dieser Entscheidung hat er sich mächtige Feinde geschaffen: Auch Alasdair ist ein dunkler Engel und hat Ardens Vater Rache geschworen. Arden ist das perfekte Instrument seiner Vergeltung. Doch in ihrer Nähe regen sich in Alasdair Gefühle, die er längst erloschen glaubte …

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Leseprobe

Vorsichtig zog sie ein Plaid unter seinen Füßen weg und wickelte es um ihren nackten Körper. Dann schlich sie leise hinaus. Vor der Haustür blieb sie stehen und reckte ihr Gesicht in die Sonne. Die warmen Strahlen liebkosten ihre Wangen und sie schloss genüsslich die Augen. Es war ein unerwartet warmer Morgen. Sie ließ das Plaid nach unten rutschen und entblößte ihre Schultern. Ein herrliches Gefühl, die Natur nach dem Winter erwachen zu sehen. Sie holte tief Luft, und ein überwältigender Rosenduft umhüllte sie. Sie hatte schon richtig vermutet: Ein üppiger Rosenstrauch rankte sich an den Wänden zwischen den Fenstern empor. Etwas seltsam fand sie das schon, aber was wusste sie schon über Rosen? Vielleicht gab es ja welche, die früher blühten, vielleicht lag es aber auch an den warmen Wintern der letzten Jahre, dass die Natur derart verrücktspielte.
Sie drehte der Rosenpracht den Rücken zu und trat auf die Wiese. Die nassen Grashalme kitzelten ihre Füße und sie hatte das Gefühl, die ganze Energie dieses Augenblicks strömte in sie hinein. Sie war überglücklich! Voller Freude drehte sie sich im Kreis und lachte ausgelassen. Ihr Kopf drehte sich mit, sie strauchelte leicht. Sie stieß einen Schrei aus und versuchte ihr Gleichgewicht wiederzufinden, aber da legten sich schon zwei starke Arme um ihre Schultern und drückten sie fest an sich. In ihrem Rücken spürte sie seine harten Brustmuskeln und seinen Herzschlag. Babumm, babumm, schlug sein Herz wieder im gleichen Rhythmus mit dem ihren. Er trieb ihr Tränen in die Augen, dieser Moment, der ihr so unwirklich und flüchtig erschien.
„Willkommen im Paradies“, wisperte er, und sein warmer Atem strich über ihren Hals. Er küsste sie. Seine Lippen legten eine brennende Spur auf ihrer Schulter, die ihr ein leises Stöhnen entlockte. Sie schloss die Augen. Unfähig, darauf zu reagieren, wartete sie ab, was als Nächstes passieren würde. Er drehte sie zu sich und strich mit dem Finger über ihr Gesicht, fing an der Stirn an, fuhr den Haaransatz entlang, dann über die Wange und zeichnete zum Schluss ihre Lippen nach. Sie öffnete sie leicht unter seiner Berührung und legte den Kopf in den Nacken, um ihm in die Augen sehen zu können.
Er schaute sie aus seinen kühlen, blauen Augen an — etwas forschend und vielleicht auch leicht amüsiert. Mit Sicherheit konnte sie es nicht sagen, weil er sich im selben Moment zu ihr beugte und sie küsste. Seine Zunge drang durch ihre geöffneten Lippen und begann mit ihrer zu spielen.
Sie öffnete ihre Arme und wickelte sich und ihn in die Decke ein wie in einen Kokon. Seine Hände waren plötzlich überall, erforschten jeden Zentimeter ihrer Haut und brachten sie fast um den Verstand. Fordernd presste sie ihren nackten Körper gegen seinen. Schwer atmend legte er einen Arm um ihre Taille und zog sie noch fester an sich, während sich die andere Hand in ihrem Haar vergrub. Arden konnte seine Erektion spüren und erbebte vor Lust. Langsam ließ sie sich in den Rasen fallen und zog ihn mit sich. Verlangend legte sie ihre Hände in seinen Nacken und erhöhte den Druck ihrer Finger. Etwas Wildes hatte sich dabei in seinen Blick gestohlen, dunkel und gefährlich. Sein ganzes Äußeres wirkte auf einmal so animalisch und seine Spannung war so fühlbar, als stünde man zu dicht an einem Energiefeld. Sein Atem ging stoßweise und seine tiefe, finstere Stimme wisperte an ihrem Ohr.
Die Worte, deren Bedeutung sie nicht verstand, drangen in ihren Kopf und füllten ihn aus mit einer angenehmen Schwere. Das Zwitschern der Vögel wehte herüber, und Tau glitzerte silbrig auf dem Gras neben ihrem Kopf. Kissen aus Blüten leuchteten gelb, rosa und blau, darüber der strahlende Himmel. Umschwirrt von seiner Wärme und seinem Geruch, ließ sie sich fallen, während seine Hände wie Wasser über ihre Haut glitten und ihr abwechselnd warme und kalte Schauer über den Rücken jagten. Sie wagte es nicht, sich zu rühren, wollte den Zauber, der dem Moment innewohnte, nicht zu zerstören. Eine betäubende Müdigkeit ergriff plötzlich Besitz von ihr. Sie ergab sich ihr nur allzu bereitwillig.
Sein Atem beruhigte sich allmählich und er verlagerte sein Gewicht. Als er sich über ihr mit den Armen abstürzte, fiel sein zerzaustes Haar ihm ins Gesicht und das Blau seiner Augen funkelte durch die Haarsträhnen.
Arden strich ihm die Strähnen liebevoll hinter das Ohr und ließ ihre Finger weiter über sein Gesicht gleiten. Er hatte ein schönes Gesicht. Bei näherer Betrachtung aber war es eine harte, gefährliche Schönheit, die ihn so unwiderstehlich machte. Seine Mundwinkel zuckten leicht, als würde er ein Lächeln unterdrücken.
„Ich weiß nicht, wie es dir geht“, sagte er und rollte sich zur Seite, „aber ich könnte jetzt ein Frühstück vertragen.“
Da war wieder die Kälte in seinen Augen. Arden setzte sich auf und wickelte sich in das Plaid. Sie fröstelte leicht. War dafür die kühle Brise verantwortlich oder der unterkühlte Ton in seiner Stimme?
Sie ließ sich von ihm auf die Beine ziehen und ins Haus tragen.
Am Eingang schlug ihr erneut der Rosenduft entgegen. „Was sind das für Rosen, die bereits zu dieser Jahreszeit blühen?“
Alasdair blieb stehen und schaute den Rosenbusch an, als hätte er ihn zum ersten Mal gesehen. „Keine Ahnung“, sagte er mit den Schultern zuckend, „da musst du den Gärtner fragen.“ Damit ließ er das Thema fallen und ging weiter.
„Wo soll ich das Paket abstellen?“ Mit ihr im Arm drehte er sich einmal im Kreis und warf sie aufs Bett.
Arden schrie auf und landete lachend in den weichen Decken. „Benutzt und weggeworfen, ich weiß nicht, ob mir das gefällt.“
Als sie das sagte, bückte er sich gerade nach seiner Jeans und verharrte kurz in seiner Bewegung. Es war nur ein Bruchteil einer Sekunde, aber Arden nahm es war. Sie setzte sich auf und starrte ihn an.
„Das war doch gar nichts.“ Er mühte sich ein Lächeln ab. „Warte, bis ich mit dir fertig bin.“ Langsam trat er an sie heran und nahm ihr Gesicht in seine Hände. „Du wirst winseln, betteln, dich unter Qualen winden und mich anflehen.“ Er schaute ihr tief in die Augen und küsste sie dann auf ihre Lippen. „Wie magst du deinen Kaffee?“
Arden starrte ihm nach, als er mit federnden Schritten Richtung Küchenzeile ging. „Ich würde gerne darüber lachen, aber die Wahrheit ist: Ich traue dir alles zu.“
„Ach, komm schon, jetzt schaust du mich an, als hätte ich gesagt, ich esse gerne Kinder zum Frühstück.“
„Ich trinke einen Milchkaffee“, sagte sie trocken und ging ins Bad.
Als sie rauskam, erfüllte ein köstlicher Kaffeeduft den Raum. Alasdair saß am Tisch und strich gerade Marmelade auf seinen Toast.
„Ist das hier die Räuberhöhle, in die du deine Beute schleppst?“ Arden setzte sich und nahm einen Schluck Kaffee.
„Nein, es ist mein Zuhause, und du bist die erste Frau, die es sehen darf.“
Verblüfft schaute sie ihn über den Rand ihrer Kaffeetasse an. „Ich dachte …“
„… dass ich jede Frau anschleppe? Warum sollte ich mir die Mühe machen, wenn ich sie gleich in London flachlegen kann?“
Arden stockte der Atem und ihr wurde unangenehm heiß. Angestrengt schaute sie auf ihre Finger, die sich krampfhaft um die Kaffeetasse legten. „Entschuldige“, wisperte sie und hob den Blick. „Ich bin eine dumme Gans.“ Sie zwang sich zu lächeln. „Ich wollte das, was zwischen uns passiert ist, nicht herabsetzen. Ich bin froh, sehr froh, dass du mich hierhergebracht hast.“
Er lehnte sich im Stuhl zurück. Die Arme verschränkt, schaute er sie aus schmalen Augen an. „Dieses eine Mal will ich dir verzeihen.“ Die Andeutung eines Lächelns huschte über seine Lippen.
Es waren wunderschöne, perfekte Lippen mit scharfen Kanten und genau der richtigen Fülle. Sie wollte ihn wieder küssen und übersah nur zu gerne die unterschwellige Brutalität, die von ihm ausging. Sein Anblick löste plötzlich eine so heftige Sehnsucht in ihr aus, dass die Empfindung sie erstarren ließ. Sie atmete tief ein, überwältigt von der Heftigkeit dieses Gefühls. „Glaubst du an Bestimmung?“, platzte es aus ihr heraus.
Ihre Frage entlockte ihm ein Schmunzeln. „Wie kommst du jetzt darauf?“ Er beugte sich nach vorne und stützte die Ellenbogen auf die Tischplatte. Sein Blick hielt sie gefangen.
„Nur so … Manchmal passieren Dinge, die mir ganz unwirklich vorkommen, sich aber total gut anfühlen. Es ist, als würde ich durch mein Leben irren und plötzlich den richtigen Weg finden.“
„Willst du wissen, ob ich an Schicksal glaube? Nein. Schicksal liegt nicht in den Sternen, sondern in den Entscheidungen, die wir treffen.“
„Natürlich kann jeder von uns seine Entscheidungen treffen, aber woher willst du denn wissen, dass es wirklich deine Entscheidungen sind und nicht die einer Kraft, die dich in eine bestimmte Richtung drängt?“
„Dass du hier bist, war also nicht deine Entscheidung?“ Er schenkte ihr ein amüsiertes Lächeln.
„Nein. Das ist jetzt kein gutes Beispiel.“
„Warum nicht? War es nicht deine Entscheidung, zu mir ins Auto zu steigen?“
„Nein“, grinste sie, „eher deine. Du hast mich vollkommen überrumpelt und ich wusste nicht, was ich tun sollte.“
Er sprang auf und riss sie mit sich. „Du bist also eine arme, meinem Willen unterworfene Seele?“ Er presste sie an sich und küsste ihren Hals.

Die Autorin

Was wäre, wenn …?

Eine durchaus interessante Frage, die uns unzählige Möglichkeiten eröffnet und jede altbekannte Geschichte in neuem Licht erstrahlen lässt.

So lange wie die Menschheit selbst gibt es Geschichten über die seltsamsten Wesen, die neben uns existieren und sich nur selten zu erkennen geben. Zumindest behaupten einige von uns, ihnen begegnet zu sein.

Engel gehören definitiv zu dieser Kategorie. Eine faszinierende Gattung, die unsere Fantasie beflügelt – besonders jene Vertreter, die des Himmels verwiesen wurden.

Wir alle kennen den Grund dafür: Sie waren entrüstet darüber, dass sie den Platz hinter den Menschen einnehmen sollten. Eine durchaus empörende Tatsache, ein so unvollkommenes Wesen wie einen Menschen vor die Nase gesetzt zu bekommen.

Aber war das wirklich der Grund? Hat es sich wirklich so zugetragen?

Was wäre, wenn …?

Diese Frage führte mich zu einer eigenwilligen Geschichte über gefallene Engel, ihre Nachkommen, Dämonen und jede Menge anderer Wesen mitten in London.

Unter dem Reihentitel Hell’s Secrets gibt es bereits zwei Bände zu lesen: Gefallenenbrut und Götterblut.

Wenn ihr sie noch nicht gelesen habt, würde ich mich freuen, euch als Leser:innen zu gewinnen und eure Meinung zu hören. Wer sich für den Newsletter eintragen möchte, bekommt ab Herbst exklusive Einblicke in den dritten Band, an dem ich zurzeit arbeite.

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