Erben der Ewigkeit - Der Fluch des Lebens von Derufin Denthor Heller | Indie-Autoren Bücher
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Erben der Ewigkeit - Der Fluch des Lebens von Derufin Denthor Heller

Erben der Ewigkeit - Der Fluch des Lebens

Details:

Genre: Fantasy, Horror
Format: Taschenbuch, eBook
Seiten: 316
Distributor: Books on Demand
ISBN/ASIN: 978-3751998659
Bewertungen: Bisher noch keine BewertungSchreibe etwas über das Buch

Klappentext:

Heller Aufruhr herrscht im mittelalterlichen Weiler Laaberau. Aufgeregt fiebert die Dorfbevölkerung dem großen Konzert fahrender Musikanten entgegen.

Die Gefahr der letzten Tage scheint gebannt. Doch war der dämonische weiße Säbelzahn der wahre Schuldige für die erfahrenen Gräueltaten der letzten Stunden?

Welch düsteres Geheimnis birgt die verwunschene Waldlichtung und der edle Kirschbaum, den uralte Geschöpfe beleben?

Schnell zeigt sich, dass nichts ist, wie es zunächst scheint.

Ein grausiges Fantasy-Spektakel mit klassischen Horrorelementen über die triebhaften Auswüchse ewigen Lebens.

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Inhalt:

Im Roman „Erben der Ewigkeit – Der Fluch des Lebens“ entführt der Autor die Leser*innen in eine faszinierende Low-Fantasy Welt mit machtgierigen und bösartigen Charakteren. In seiner Geschichte über Triebhaftigkeit und ewiges Leben verzichtet Derufin Denthor Heller auf die Ansätze klassischer Schreibratgeber. In der multipersonalen Perspektive erleben die Leser*innen die grausigen Auswüchse unendlich langer Zeit, und sie erfahren, dass nicht jeder Protagonist ein Held ist, wie er im Buche steht.

In einer bildgewaltigen Sprache erweckt der Autor fahrendes Musikantenvolk, eine triebhafte Dryade, dämonische Leibwächter und die Homuncula, ein künstlich geschaffenes Wesen zum Leben und erschafft dabei eine düstere Atmosphäre, die auch Leser*innen von Dark-Fantasy-Literatur begeistern wird.

„Erben der Ewigkeit – Der Fluch des Lebens“ ist das Debüt von Derufin Denthor Heller und der Auftakt zu einer Roman-Trilogie. Er arbeitet gerade an einer Fortsetzung und der Umsetzung weiterer Projekte.

Zitate:

»Stell dir mal vor, du hättest alle Lebenszeit der Welt. Unvorstellbares Wissen hast du dir angeeignet, deinem Drang nach Macht und Vollendung nachgegeben und alles erreicht, wonach du immer gestrebt hast. Allen Interessen hast du gefrönt. Alles gelernt, was du immer schon einmal lernen wolltest. Was bleibt da übrig?«

»Entlockst du mir mein Geheimnis, ist dir der Tod schon gewiss, durch die Hand des Herrn der Finsternis.«

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Leseprobe

»Du hast Recht. Ich sollte mich sputen«, sagte er leise. »Manchmal wünschte ich mir, ich hätte mehr Zeit.« Er musste selber lachen, denn Zeit hatten sie beide wahrlich viel genug. Nur war sie nicht immer richtig verteilt.
»Heute ist es Zeit. Gestern war es noch Mitspracherecht.« Lorêen schüttelte den Kopf. »Ständig nur am Meckern. Wer frägt mich denn?« Die Homuncula hielt kurz inne und stieß wieder ein leises Keuchen aus. »Ständig muss ich mir dein Gejammer und Gesülze anhören, wie mies und dreckig es dir geht. Dabei solltest du froh sein. Alle deine Wünsche werden dir von den Augen abgelesen und du bekommst so ziemlich alles, was du möchtest.«
Leopold kam nicht umher, dass sie damit Recht hatte. In der Tat war es so. Die Gnome kümmerten sich gewissenhaft und freundlich um ihn. Sie bereiteten ihm sein vertracktes Dasein so angenehm, wie es ihnen möglich war.
»Ich bekomme alles. Nur nicht meine Freiheit.« Es hatte eine Weile gedauert, bis Leopold eine Antwort parat hatte. Lorêen hatte schon gar nicht mehr mit einer Wiederaufnahme des Gesprächs gerechnet und sich wieder ihrem Gemälde zugewandt. Sie betrachtete es mit zugekniffenen Augen aus nächster Nähe und sah dabei aus wie eine alte Greisin, mit erheblicher Sehschwäche.
»Freiheit?«, fragte sie. »Was bedeutet das schon?«
»Na, eine ganze Menge. Alle Menschen streben ihr gesamtes Leben danach, frei zu sein«, sagte Leopold.
»Freiheit.« Lorêen wiederholte das Wort langsam und zerlegte es dabei in seine Silben und Buchstaben. »Wann ist man eigentlich frei?«, überlegte sie laut.
»Tja, das ist die zentrale Frage. Ich bin es jedenfalls nicht«, beharrte Leopold stur auf seiner Ansicht.
»Mal davon abgesehen, dass dein Status halbjährlich, dem eines Lustsklaven sehr ähnlich ist, hast du doch selbst sehr viele Freiheiten. Wer kann von sich schon behaupten, das eigene Leben mit Inhalten zu verbringen, die einen interessieren und die einem Spaß und Freude bereiten. Bedenke, was der gemeine Bauer mit Kind und Kegel von seinem kurzen Leben mit ständiger harter Arbeit auf dem Felde hat, wenn er versucht dem kargen Erdboden die nächste, reife Ernte der Feldfrüchte abzuringen. Oder der Handwerker, der mit seinen Lieben von Stadt zu Stadt zieht, immer auf der Suche nach der nächsten, wieder befristeten Anstellung auf der Burgbaustelle eines edlen Herrn oder Gutsverwalters. Selbst edle Ritter mit ihren stattlichen Schlachtrössern, einer Schar von Knappen und Stallknechten sind nicht frei, müssen sie doch regelmäßig Rechenschaft ablegen vor ihrem eigenen Weib und dem Adels- und Königsgeschlecht, unter dessen Herrschaft sie dienen. Von den Soldaten und Söldnern ganz zu schweigen, die ihre Freiheit oft genug in unsinnigen Kriegen verlieren und versklavt zu Tode geprügelt werden, für den Fall, dass sie nicht bereits am Felde ihr kostbares Leben ließen.« Lorêen hielt nach ihrem langen Monolog kurz inne und saugte frische Luft ein. Sie hatte sich regelrecht in Rage geredet und spürte das Ergebnis der Unterversorgung mit Sauerstoff, den beschleunigten Schlag ihres künstlichen Herzens.
»Freiheit! Ein Begriff, den man schnell so daher sagt, ohne wirkliche Bedeutung. Niemand ist wirklich frei.« Die Homuncula drehte sich zu Leopold um und starrte in seine weit aufgerissenen Augen. »Du aber kommst sehr nahe dran«, fügte sie kurzangebunden und mit endgültiger Miene hinzu.
»Kannst Du nicht verstehen, dass ich gerne selbstbestimmt leben möchte?« Leopold schrie die Frage regelrecht heraus, was seine Stimme zum Beben brachte. Die nächsten Worte wählte er mit Bedacht und sie kamen deutlich leiser, fast unhörbar über seine Lippen. »Ist es wirklich nicht vorstellbar, dass ich meinem Leben selbstbestimmt ein Ende setzen möchte.«
Lorêen hatte ein gutes Gehör. »Oh, nicht schon wieder diese alte Leier. Bist du wieder einmal in der für dich üblichen depressiven Grundstimmung.« Sie lachte kurz. »Wie oft, hast du denn schon versucht dich umzubringen? Na?«, fragte sie. »Soll ich Dir ein Seil binden oder dich mit meinen Farbpigmenten vergiften? Moment, da findet sich bestimmt irgendeine giftige Substanz. Warte mal kurz. Ich find schon was.« Sie kramte kurz in ihrem kleinen Regal. »Wo war noch mal diese verflixte, giftige Pflanzentinktur?«
Leopold strafte die kleine Homuncula, in dem er diese Frage überhörte.
»Ach was. Die Sucherei ist viel zu anstrengend. Du bist bestimmt auch zufrieden, wenn ich dich kurzerhand schnell und einfach erdolche.«

ENDE


Liebe Leserin, lieber Leser,

ich hoffe, Sie hatten beim Lesen dieses kurzen Textes genau so viel Freude wie ich beim Schreiben.
Die Homuncula gehört mit zu meinen Lieblingsfiguren. Diese Textprobe ist dem 5. Kapitel des Romans „Erben der Ewigkeit – Der Fluch des Lebens“ entnommen. Erzählt wird einer der Haupthandlungsstränge im Roman.
Weiteres Informationsmaterial über mich, Leseproben und einige Kurzgeschichten aus dem Vorleben der Figuren finden Sie auch auf meiner Autorenhomepage www.derufindenthorheller.de.
Der Roman ist am 15.10.2020 erschienen und auf allen gängigen Verkaufsplattformen als Ebook und Paperback erhältlich.
Wenn Sie, liebe Leser*in, die Zeit finden, würde ich mich sehr über eine Rezension oder ein kurzes Feedback freuen.
Ich danke allen Leser*innen, die mir als Selfpublisher ihr Vertrauen schenken und gemeinsam mit mir den Fluch des Lebens ergründen.

Derufin Denthor Heller
Im Frühling 2021

Der Autor

Derufin Denthor Heller ist Autor für Deutsche Phantastik, Schauer & Mystery.

Er erblickte am 17. Januar 1978 in der schönen, altertümlichen Stadt Regensburg das Licht der Welt. Ein geschichtsträchtiger Ort, der seine Liebe für die Baukunst der Römer und das Mittelaltertum prägen sollte.

Seit Beendigung seines Studiums arbeitet er als Lehrkraft für Wirtschaftsfächer an verschiedenen Schulen im Freistaat Bayern.

Seine Kreativität entdeckte er schon in sehr jungen Jahren, doch unter anderem waren es vor allem die Zeit seines Zivildienstes und die lehrende Tätigkeit, die ihn nachhaltig künstlerisch prägte und seinen Charakter formte.

Derufin Denthor Heller ist seiner Heimat immer treu geblieben. Er lebt und arbeitet in verschiedenen Regierungsbezirken von Bayern.

In seiner Freizeit liest er gerne historische Romane, sammelt und hört diverse Tonträger und erholt sich von den aufregenden Strapazen des Alltags an seinem Schlagzeug.

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