Die Velvarya Chroniken - Das mysteriöse Mädchen von Chris Vay

Die Velvarya Chroniken - Das mysteriöse Mädchen

Details:

Genre:Fantasy
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:424
Distributor:Books on Demand
ISBN/ASIN:978-3748141952

Klappentext:

Stephan Jenkins, Matt Williams und Scott Luskin widmen sich gentechnischer Forschung und betreiben am Rande der Legalität geheime Experimente zur Erschaffung neuen Lebens.

An einem Wintertag rettet Stephan ein seltsames Mädchen, das ihn und seine beiden Mitstreiter vor Rätsel stellt:
Niemand kennt oder vermisst die junge Frau, die äußerst merkwürdige Verhaltensweisen an den Tag legt – und über gefährliche paranormale Fähigkeiten zu verfügen scheint.

Während Stephan das Mysterium ihrer Herkunft zu klären versucht, läuft das geheime Projekt der drei Forscher in katastrophaler Weise aus dem Ruder – und ein Wettlauf um Leben und Tod auf dem Planeten Erde nimmt seinen Anfang…


Weit entfernt von der Erde besteht zwischen den Völkern Velvaryas seit ihrer Erschaffung durch Göttin Shiva ein Pakt des Friedens – basierend auf dem Glauben, die Weltenschöpferin herrsche in Verkörperung der Königin über sie.

Doch niemand bekommt die Monarchin zu Gesicht, und immer lauter werden Gerüchte, die Königin existiere in Wahrheit nicht. Das friedliche Gleichgewicht auf dem Planeten beginnt zu wanken.

Krieg und Verwüstung drohen bereits, als Vaycor Kodai, Kommandeur der Elitegarde Shivas, von dem schicksalhaften Geheimnis der Göttin erfährt. Um die Zukunft Velvaryas vor einem weiteren Krieg zu bewahren, begibt er sich mit Getreuen auf die gefährliche Suche nach bereits seit Urzeiten verborgenen Relikten.

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Inhalt:

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit den Velvarya Chroniken wurden zwei verschiedene Geschichten erschaffen. Zwei verschiedene Welten, die dem ersten Anschein nach nichts miteinander zu tun haben.

Der erste Teil spielt auf unserem schönen Planeten. Es geht um den Protagonist Stephan Jenkins, der mit seinen Kollegen Scott und Matt am Rande von Gut und Böse Forschungen betreibt. Als Stephan an einem kalten Wintertag dieses Mädchen findet, folgt ein Rätsel nach dem anderen. Wer ist sie? Wo kommt sie her? Was hat es mit ihren sonderbaren Fähigkeiten auf sich?

Es beginnt ein Rennen um Leben und Tod. Den Forschern ist noch nicht klar, dass das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel steht.

Die zweite Geschichte spielt in einer fernen Galaxie auf einem Planeten namens Velvarya. Auf dem zentralen Kontinent Vanya liegt die Stadt Avon. Dort soll angeblich die Göttin residieren, die einst diese Welt erschaffen hatte. Doch die Gerüchte, es würde sie gar nicht geben, führen zu Unruhen in der ganzen Welt. Die Zeit des Friedens scheint vorüber und es wird immer mehr über die Vergangenheit Velvaryas klar. Die Vorzeit hat ihre Spuren hinterlassen und eine weitere Zeit des Krieges steht bevor. Der Anführer Vaycor Kodai stürzt sich zusammen mit seinen Gefährten in ihr größtes Abenteuer. Zusammen wollen sie den gesamten Planeten bereisen um mysteriöse Relikte zu finden. Diese sollen die Göttin zurückbringen und somit den Frieden Velvaryas sichern.

Doch was hat das alles mit unserer Welt zu tun? Welche Herausforderungen muss die Garde meistern? Und welches Schicksal steht beiden Welten bevor?

Die Antworten werdet ihr finden. Die Reise beginnt mit dem ersten Band: Die Velvarya Chroniken – Das mysteriöse Mädchen.

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Leseprobe

Ein seltsamer Geruch durchzog den Zellentrakt. Muster und gleich- mäßige Form der Gummiwände signalisierten, dass dieser Bereich kaum genutzt wurde. Flackerndes Licht und Geräusche anderer Per- sonen vervollständigten das Bild.
Bleich und mit nackten Füßen lag die junge Frau in der Ecke eines etwa neun Quadratmeter großen Raumes. Ihre Arme durch eine Zwangsjacke gesichert. Die glatten, dünnen und glänzend schwarzen Haare fielen ihr ins Gesicht. Sie trug eine kurze, ausgefranste Hose aus. Regungslos starrte sie mit einem Auge auf die Zellentür, wäh- rend Haarsträhnen das andere vollständig bedeckten.
Ihre Zelle lag abseits, im Keller der Anstalt. Es herrschte unge- wöhnliche Stille. Nur hin und wieder ertönten Schreie aus einem an- deren Trakt. Weitere Insassen befanden sich im höher gelegenen Stockwerk. Qualvolle Laute suggerierten Pein, Folter, Schmerz und Wahnsinn, durchdrangen den Korridor und endeten als blecherner Hall. Doch sie blieb ungerührt, atmete ruhig und richtete den Blick unablässig zur Tür.
Das Geräusch gleichmäßiger Schritte bahnte sich seinen Weg in ihre Richtung. Kurzes Klacken hallte durch den Flur und die schmale Sichtluke im Türblatt wurde geöffnet. Zwei Augen starrten für einen Moment in die Zelle. Dann schloss sich das kleine Fenster wieder und knarrend öffnete sich die Tür.
Ein Mann im weißen Kittel und mit Mundschutz betrat zögerlich den Raum und verharrte einen Moment. Ihr Atem ging immer noch ruhig. Position und Haltung blieben unverändert, während sie ihn mit einem Auge anstarrte.

Wortlos zog der Eingetretene Papier und Stift aus einer Seitenta- sche. Dokumentierte, wobei er immer wieder einen Blick auf sie warf. Schließlich schob der Weißgekleidete seine Utensilien wieder in die Tasche und trat rückwärts zur Tür heraus, die er sogleich verschloss, um ein letztes Mal durch die Luke zu blicken. Unverändert lag sie dort. Mit auf ihn gerichtetem Blick.
Er trat vom Sichtfenster in den Korridor, legte den Mundschutz ab und ging einem ebenfalls weiß bekleideten Mann entgegen, der sich mit fragender Miene an ihn wandte.
»Und? Wie ist die aktuelle Lage, Stephan?«
Der Angesprochene starrte ihn an und zuckte die Schultern.
»Seit Tagen liegt sie einfach nur regungslos in der Ecke.«
»Du weißt, dass sie womöglich sehr gefährlich ist. Es ist daher not-
wendig, dass sie im Kellertrakt verbleibt.«
Stephan Jenkins, bekannt für seine vorausschauende Arbeitsweise,
erwiderte nichts. Aufgrund jahrelanger Erfahrung galt der Forscher als Koryphäe in der Gentechnologie. Lange Zeit sammelte er – insge- heim und nicht immer auf ganz legalem Wege – Informationen aus allen Bereichen der Stammzellenforschung.
Stephan, stets glatt rasiert, trug sein schwarzes Haar schulterlang. Seine sportliche Statur wirkte ein wenig hager. Eine Tätowierung auf seinem linken Arm zog sich elegant bis zu seiner Hand. Sie zeigte Fi- guren, die an Fabelwesen erinnerten: Ein Zwerg mit Streitaxt, dessen Bart zur Hälfte einen Elfen verdeckte, dessen spitze Ohren wiederum im Schwanz eines Drachen mündeten. Es war ein außergewöhnliches Bild. Stephan Jenkins besaß schon immer eine Schwäche für diese Art fantastischer Geschichten und Wesen.

Er trat nun näher zu dem anderen Mann – Matt Williams. Als Wis- senschaftler in den Fachgebieten Astronomie und Gentechnik hatte der sich gemeinsam mit seinem Kollegen Scott Luskin bereits einen Namen gemacht. Wie Stephan forschten beide ebenfalls im Gehei- men.
»Matt, Du kennst mich und meine Arbeit ...«
Sein Kollege unterbrach ihn lächelnd.
»... und weiß beides zu schätzen.«
»Die Kleine ist mir unheimlich«, fuhr Stephan fort, »Warum bewegt
sie sich nicht? Sie starrt mich nur an. Wann isst sie etwas?«
Matts Blick richtete sich nachdenklich auf den Boden. Seine Frisur – sehr kurze, blonde Haare – erinnerte an das klassische Bild eines Soldaten. Seit er damals den militärischen Forschungszweig wählte, behielt er ihn bei. Matt wirkte trainiert. Gesundheitsbewusst legte er
Wert auf ausgewogene Ernährung und viel Sport.
Williams und Luskin bildeten seit einigen Wochen gemeinsam mit
Jenkins ein spezielles und insgeheimes Forschungsteam für den Be- reich Stammzellenforschung und neues Leben. Stephan suchte nach Inspiration. Er wollte immer weiter hinaus – reizte die Grenzen aus, soweit auf seinem Fachgebiet nur machbar. Und als er an einem kal- ten Wintertag außerhalb der Stadt spazieren ging, fand er sie.
Spät abends, mitten auf einer Waldlichtung, an einen bemoostem Baumstumpf gelehnt. Schneebedeckt, mit vor Kälte bläulicher Haut und bekleidet mit einer halb zerfetzten Baumwollrobe, starrte das Mädchen geradeaus in die Leere.
Bei ihrem Anblick wollte Jenkins seinen Augen nicht trauen. Doch blieb keine Zeit zu staunen, denn es galt rasch zu handeln.

So befreite er ihren Körper von Schnee und Eis. Sprach zu ihr. Suchte nach Personalien und nahm das halb erfrorene Mädchen bei der Hand. Sein Auto parkte nicht weit entfernt von der Lichtung. Statt sie jedoch als hilflos aufgefundene Person der Polizei zu melden, führte er die scheinbar verwirrte junge Frau in die Klinik. Stumm und fast bewegungslos verbrachte sie zwei Tage im oberen Bereich hinter Gittern. Zur Sicherheit, bis jemand in Erfahrung bringen würde, wer sie war. Nur sprach das Mädchen nicht – und die Prüfung der aktuel- len landesweiten Vermisstenanzeigen gaben keinen Aufschluss.
Nach weiteren zwei Tagen machte Jenkins eine seltsame Entde- ckung. Die mysteriöse junge Frau saß zwar noch immer in dem Raum, aber Teile der Stahlgitter präsentierten sich auf einmal gebro- chen und verbogen. Aufgrund dieses merkwürdigen Ereignisses ver- brachte Stephan sie in den Zellentrakt des Kellers. Als Matt und Scott von dem seltsamen Vorkommnis erfuhren, entwickelte sich die Sache immer schwieriger, denn nun versuchte auch Matt mehr über die ei- genartige Fremde herauszufinden.

Der Autor

Chris Vay, geb. am 04. März 1989 in Süddeutschland, begann bereits im Alter von 14 Jahren fantasievolle Ideen zu Papier zu bringen.

Sein erstes Werk »Nova Prospect«, bestehend aus realen Charakteren in einer fantasievollen Geschichte, wurde von einem österreichischen Verlag 2008 auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.

Neben dem Schreiben zählen Songwriting und Komposition zu seiner anderen Leidenschaft, der er ebenfalls seit Jahren in Form von Homerecording nachgeht.

Sein Beruf als Mechatroniker in der Industriebranche stellt nicht die Erfüllung seines Lebenstraums dar, jedoch erlauben seine Lebensumstände den erforderlichen Ausgleich als Schriftsteller und Musiker.

Schon seit einigen Jahren arbeitet er an seinem bis dato umfangreichsten, bis zum heutigen Tage mehr als tausend Seiten umfassenden Werk, dessen fantasievolle Handlung den Leser in andere Welten entführen, mitreißen und zum Nachdenken anregen soll.

Seine Erzählungen entstehen häufig inmitten der inspirierenden Atmosphäre geschäftiger Cafés, oder zu Klängen themenbezogener Songs, die während des Schreibens die passenden Emotionen wecken.

Entsprechend der Lebensphilosophie J.R.R. Tolkiens – eine seiner wichtigsten Inspirationsquellen – klammert auch Chris Vay nicht an starren Glaubensdoktrinen, sondern erkennt als Freigeist die facetten- reiche Vielfältigkeit des Lebens an. Dem Leitstrahl des inneren Lichtes
folgend, orientiert sich sein Handeln grundsätzlich am Prinzip der Liebe.

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