Die Götterwall-Chroniken 1 von Oliver Spohn | Indie-Autoren Bücher
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Die Götterwall-Chroniken 1 von Oliver Spohn

Die Götterwall-Chroniken 1

Details:

Genre: Fantasy
Format: gebundene Ausgabe, Taschenbuch, eBook
Seiten: 390
Distributor: Amazon KDP
ISBN/ASIN: 979-8756465594
Bewertungen: Bisher noch keine BewertungSchreibe etwas über das Buch

Klappentext:

Der Götterwall, ein gewaltiger Sandsturm, machte die Areiawüste schon immer unpassierbar. Die Geheimnisse, die sich dahinter verbergen sind alt und vergessen.
Die Gilde und ihre Leerenhüter halten die Vergangenheit unter Verschluss.

Doch dann kommt der Tag, an dem der Wall in sich zusammenfällt, und tot geglaubte Mächte erwachen erneut. In der Wüste finden viele Sucher ihr Ende und andere Wissen, das sie nicht für möglich gehalten hätten. Unter ihnen ist Chyra, eine Tochter Malokais, der Stadt in der Tiefe, die sich nur durch ihre besonderen Kinder von der Herrschaft der Gilde befreien konnte.

Fern der Wüste überlebt Enori, eine junge Sucherin der allmächtigen Gilde, nur knapp den Angriff einer unheimlichen Armee. Dabei sieht sie unfassbare Mächte, und wird Zeuge, wie die Vergangenheit erwacht.

Doch der gefallene Wall lockt nicht nur die Suchenden in die Wüste.

Etwas dort will hinaus und die Welt für immer verändern.

Inhalt:

Fantasy ein wenig Abseits bekannter Pfade. Hier tummeln sich keine Elfen und Drachen. Auch Vampire und Werwölfe werdet ihr hier nicht finden.

Die Welt des Götterwalls ist voller alter Geheimnisse und deren Hütern.

Die unergründlichen Ebenen können von den Sterblichen nicht entschlüsselt werden und Götter gibt es schon lange nicht mehr.
Doch die tiefsten aller Tiefen rufen und flüstern in der Dunkelheit.

Enori hört das Flüstern und es stellt alles in Frage, was sie in der allmächtigen Gilde gelernt hat. Das Fremde und Unbekannte fordert sie heraus.

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Leseprobe

Obwohl Kälte in das Land gezogen war und leichter Frost das Land bedeckte, war die Luft heiß und stickig. Enori hatte Mühe, zu atmen, und hielt sich ein feuchtes Tuch über Mund und Nase. Auch das nahe Meer brachte keine Brise. Die See war unnatürlich still in dieser Nacht. Selbst das Wasser war schal und brackig.
An Land war es noch schlimmer, denn es roch nach verbranntem Fleisch, nach vergossenem Blut und Angst. Ihr war übel von dem Geruch und die Schreie des Leidens durchdrangen ihren Geist.
Die junge Frau hatte sich dicht in ihren Mantel gehüllt, als ob sie hoffte, dass er ihr Schutz bot. Mehr als ein Kleid und einen schweren Umhang trug sie nicht. Das braune Haar hatte sie hochgebunden, damit es sie nicht behinderte. Ihr sonst so freundliches Gesicht war fahl und voller Angst. Sie war es nicht gewohnt, eine Rüstung zu tragen, und hatte daher keine. Zu schwere Kleidung hatte einen schädlichen Einfluss auf den Fluss der Kräfte. Enori hätte die wenigen Netze nicht mehr weben können, die sie beherrschte.
Nur geschulte Gildenmitglieder hatten Übung darin, sich mit Rüstung im Kampf zu bewegen.
Sie hatte über eine Rüstung nachgedacht und nun, da sie das erste Mal in ihrem Leben eine Schlacht sah, verfluchte sie ihre eigene Leichtsinnigkeit. Die Rüsterei hatte ihr einen ledernen Harnisch angeboten. Ein Privileg, dass sie als Mitglied der Gilde genoss. Nicht sehr viele der Festungsbewohner hatten diesen Luxus. Aber sie hatte die Rüstung abgelehnt. Sie hatte ohnehin nichts, was sie einer Klinge oder einem Geschoss entgegensetzen konnte. Von Feinden, die die Mächte der Ebenen für sich nutzten, ganz zu schweigen. Unheimliches und Unfassbares war hier im Gange und sie war ohne Verteidigung.
Unten hörte sie das Klirren der Waffen und wie Geschosse in Körper einschlugen. Die Soldaten schrien und kämpften um ihr Überleben.
Wieder lugte sie aus dem kleinen Fenster hinunter zu dem Kampf.
Zu schlecht vorbereitet waren die Verteidiger. Es gab kaum Rüstungen und Waffen für die eigenen Soldaten der Festung, geschweige denn die Gäste. Deswegen hatte sich Enori bei der Ausgabe zurückgehalten.
Außerdem wollte sie keine falschen Erwartungen wecken. Obgleich sie zur Gilde gehörte, beherrschte sie nicht ein einziges auf dem Schlachtfeld nützliches Wort. Auch war sie im Kampf mit Klingen nicht geschult. An ihr wäre jegliches Kriegsmaterial verschwendet gewesen und so blieb ihr nur, sich zu verstecken. Sie stand an einem der zahlreichen Fenster an der Landseite der Feste Ertrodai. Dicht lehnte sie sich gegen den blauen Stein, aus dem die Burg gefertigt war.
Und der Stein litt unter dem Angriff!
Enori fühlte, wie Schlag um Schlag in das uralte Netz der Festung schlug und es erschütterte. Die Schwingungen übertrugen sich auf sie. Das ständige Vibrieren in ihrem Kopf bereitete ihr Schmerzen.
Jeder Stein, alle Lebewesen waren Teil des allumfassenden Netzes der Ebenen. Gildenmitglieder wie Enori waren sensibel dafür. Sie war nun dicht geduckt in die Schatten einer Nische. Keiner der Kämpfer draußen würde ihr hier Beachtung schenken. Unten im Hof hatten sich Heiler versammelt. Die Söhne der Familie waren postiert, um die Ihren zu schützen. Das ganze Personal war irgendwo im Inneren der Festung und konnte nur hoffen.
Draußen erleuchteten schwebende Globen, Fackeln und nicht zuletzt das Feuer der Angreifer die Szenerie. Es war beängstigend und gespenstisch zugleich. Wieder und wieder prasselten brennende Geschosse in den Stein. Lange würde das nicht mehr gut gehen...

Der Autor

Fantasynerd, Hundemensch, ITler bei Tag und Rollenspieler seit Kindheit.

Jahrelang habe ich Abenteuer für meine Pen und Paper Gruppen geschrieben. Meine Spieler und ihre Charaktere durch Welten voller Wunder, Gefahren und Mysterien geführt.
Nach unzähligen Kurzgeschichten und Rollenspiel Abenteuern ist nun der erste Band meiner neuen Fantasy Welt entstanden.

Die Welt des Götterwalls ist voller alter Geheimnisse und deren Hütern.

Die unergründlichen Ebenen können von den Sterblichen nicht entschlüsselt werden und Götter gibt es schon lange nicht mehr.

Doch die tiefsten aller Tiefen rufen und flüstern in der Dunkelheit.

Fantasy ein wenig abwärts bekannter Pfade

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