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Der Erbe der Erstarrten Sonne: Das Vermächtnis der Vergessenen Tyrannen I von Richard Sturmport

Der Erbe der Erstarrten Sonne: Das Vermächtnis der Vergessenen Tyrannen I

Details:

Genre: Fantasy, Thriller
Format: Taschenbuch
Seiten: 678
Distributor: Books on Demand
ISBN/ASIN: 978-3752671650
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Klappentext:

Coshia, Norderde

1883 des Dritten Zeitalters

Der Schattenweltkrieg verwüstete die Welt Coshia und hätte beinahe alles Leben ausgelöscht. Mittlerweile hat sich die Welt davon erholt und die Schattenmeister gelten seit Jahrtausende als ausgestorben. Aber jetzt taucht ein maskierter Magier auf, der ebenfalls die Künste des Dunklen Pfades beherrscht. Er begehrt das Amulett von Lord Mardon, dem König der Schattenmeister, der damals den Schattenweltkrieg begann.

Die Drei Kreise befürchten nun, dass der maskierte Magier ein Schattenmeister ist, der das Werk von Lord Mardon vollenden will.

Um den maskierten Magier zu finden, wird der frustrierte Polizist Beauregard Baine, die lebensfrohe Kopfgeldjägerin Lea Fross und die überhebliche elbische Wächterin Makina Varian beauftragt. Eigentlich will Baine nur herausfinden, warum er in seinen Albträumen immer wieder denselben brutalen Mord begeht und woher die Brandnarbe auf seiner Hand stammt.

Bei ihrer Suche nach dem vermeintlichen Schattenmeister geraten die ungleichen Gefährten in ein tödliches Netz aus Lügen und Verrat.

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Leseprobe

Prolog

In einer Zeit, als die Menschen und die Amyrischen Schwestervölker nach zahllosen Jahrtausende des Krieges endlich in Frieden lebten und gemeinsam anfingen, zu den Sternen zu reisen, lebte ein begabter Zauberer namens Janus Vokashi.
Er war ein äußerst intelligenter Magier mit einzigartigen Fähigkeiten. Seine Leidenschaft war es, die Magie der Drei Kreise mit der menschlichen Wissenschaft zu verbinden, um so eine neue Generation von Magietechnologie zu erschaffen. Janus war nicht nur ein genialer Magiewissenschaftler, sondern auch ein großer Krieger. Einst besiegte er eine gewaltige Dämonenarmee und sperrte sie in einen Berg, der danach als Dämonenberg bekannt wurde.
Für seinen Verdienst wurde Janus Vokashi zum Siebten Magischen König der Drei Kreise gekrönt, der oberste Herrscher aller Zauberer auf der Welt.
Sein Ziel war es, die Welt zu verbessern. So beteiligte sich Janus an das SEPTA-Experiment, das von Menschen und Elben gemeinsam geführt wurde. Sie entwickelten einen Impfstoff, wodurch jeder immun gegen alle Krankheiten wurden. Die Ära immer werdender Gesundheit schien zum Greifen nah. Diejenigen, die das SEPTA bekamen, blieben gesund und wurden sogar leistungsstärker. Septaner wurden die Glücklichen getauft, doch bald würde dieser Name zum Fluch für sie werden.
Immer mehr Septaner rasteten scheinbar grundlos aus und mutierten zu Halbdämonen, die wie wilde Bestien über alles herfielen. Janus wollte weiterforschen, um das Problem zu lösen, doch die Führer der Menschen und Amyrischen Schwestervölker befahlen den Tod aller Septaner. Nur wenige Septaner entkamen den blutigen Säuberungen und gründeten auf einer Insel einen eigenen Staat.
Angewidert von den ruchlosen Taten der Freien Völker zog sich Janus in den Norden zurück. Wochen später kehrte er zurück mit neuen Erkenntnissen. Janus wurde bewusst, in was für einer Welt er wirklich lebte. Die Gesellschaft, die er so sehr liebte, war von Eitelkeit, Dekadenz und Korruption zerfressen.
Um sie zu retten, gab es nur einen Weg: Die totale Vernichtung. Nur so könnte die Welt wie der Phönix aus der Asche wiedergeboren werden.
Dafür erschuf Janus ein magisches Amulett, das die einzigartige Fähigkeit besaß, Dämonen zu lenken.
Janus ließ die Dämonen aus dem Dämonenberg wieder frei, verbündete sich mit den Dunklen Drachen und den Septaner, um gemeinsam über die Freien Völker herzufallen. Nach diesem blutigen Verrat trug Janus einen neuen Namen. Einen Namen, der noch heute Angst und Verachtung unter unseren Völkern auslöst.
Lord Mardon, König der Schattenmeister.
Er verlangte die totale Unterwerfung, damit die Schöpfung der Neuen Welt nichts mehr im Weg stand. Doch die Führer der Freien Völker weigerten sich. Das war der Beginn der größten Tragödie in der Geschichte von Coshia.
Der Schattenweltkrieg, der fünfte der großen Weltkriege.
Vereint kämpften die Freien Völker gegen die Horde von Mardon. Doch weder die Magie der Amyrischen Schwestervölker noch die Waffen der Menschen konnten die Dämonen und Dunklen Drachen dauerhaft aufhalten. So trafen die Führer der Menschen eine fatale Entscheidung. Ihre Nuklearwaffen vernichteten zwar die Dämonen, doch der Preis dafür war hoch, viel zu hoch.
Die Bomben zerfetzten nur die sterblichen Hüllen der Dämonen, aber nicht ihre Seelen. Die dämonischen Geister nisteten sich in die Körper der Sterblichen ein und mutierten zu blutrünstigen Fresser. Die Besessenen, angetrieben von Hunger und verseucht von Rache, töteten und fraßen sie alles. Niemand blieb von den Besessenen verschont, egal auf welcher Seite des Krieges ihre Opfer standen.
Die Welt lag in Trümmern, vergiftet und abgebrannt. Mardon und seine Getreuen entkamen. Was als Krieg begann, wurde zu einem Kampf ums nackte Überleben, in der alles Leben am Rand des Aussterbens stand.
Das war das Zweite Zeitalter, die Ära des Blutes und der Trostlosigkeit, die fast tausend Jahre andauerte. Der Nukleare Winter, die Zweijährige Nacht, der Große Knall, all das und vieles mehr vernichteten den Rest vom Ersten Zeitalter und schleuderte die menschliche Zivilisation in ihrer technologischen Entwicklung meilenweit wieder zurück.
Am Ende wurde die geschundene Welt vom Siebenjährigen Winter heimgesucht. Aber in der finstersten Stunde, als Frieden und Harmonie nur noch eine blasse Erwähnung in verstaubten Büchern waren, zogen König Bareo IV. Sorov und der Namenlose Zauberer los, um Mardon zu töten. In einem langen, brutalen Kampf gelang es ihnen, Mardon zur Strecke zu bringen. Der Tod des Schattenmeisterkönigs war ein Segen.
Endlich verschwand der Schnee und die Welt erholte sich von ihrem tausendjährigen Trauma.
So wurde das Dritte Zeitalter geboren, das Zeitalter der Wiedergeburt.
Die Getreuen von Mardon wurden gejagt und vernichtet, um alle Bedrohungen auszulöschen. Zumindest wollten die Freien Völker das glauben.
Denn Mardons Amulett, sein wichtigstes Werkzeug, verschwand spurlos, als hätte es niemals existiert. Viele Jahre wurde danach gesucht, sowohl von besorgten Magiern wie auch von abenteuerlustigen Schatzjägern, doch sie fanden nur Gerüchte und unheilvolle Vermutungen. Bald wurde das Amulett zu einem Mythos.
Jahrhunderten vergingen, und die menschliche Gesellschaft überwand ihre Rückschläge und entwickelte sich wieder zu einer urbanen Zivilisation.

Aber das ist nicht das Ende unserer Geschichte, sondern der Anfang einer anderen Geschichte. Eine, die über tausendachthundert Jahre danach in Norderde stattfand. Sie glaubten, sie seien sicher vor den Mächten aus dem Alten Zeitalter.
Doch das war ein Irrtum.


29. Oktober 1883 des Dritten Zeitalter
Norderde
Vergraben vom eiskalten Kleid der Wintergöttin, vergessen von der großen Bühne, die als die Welt bezeichnet wurde, lag eine kleine Stadt, umrahmt von einem verflochtenen Gewirr aus schneebedeckten Tannenbäumen. Die einzige Verbindung, die das Dorf zur Außenwelt besaß, war vereiste Schienen, die in einem kleinen Bahnhof mündeten.
Die Bewohner des verborgenen Ortes freuten sich schon auf die bevorstehende Winterfest. Alles wurde schon mit schillernd kitschige Lichterketten, schimmernden Weihnachtskugeln und goldenen Kerzen geschmückt. In der Mitte des Stadtplatzes thronte ein gewaltiger Weihnachtsbaum, gekleidet in einem bunten Geflecht aus Schmuck, Kerzen, Kugeln und Puppen. Nur allzu gerne nahmen die Dörfler an der Feier auf dem Stadtplatz teil, tranken Glühwein, aßen Hackbraten, tanzten und feierten lebhaft, als würden die Götter persönlich auf die Welt hinabkommen. Ihr Gelächter hallte tief in die sternenklare Nacht hinauf, die von den drei Monden erstrahlt wurde.
So war es zumindest noch vor einer halben Stunde.
Doch das änderte sich, als jemand mit einer Maske und Umhang erschien, der etwas Goldenes in der Hand hielt.
Von dem idyllischen Dorf waren nur noch Ruinen übriggeblieben, die im Blut von tausenden Opfern getränkt waren. Der Himmel verwandelte sich wieder in das grenzenlose Nichts aus Sternen.
Diese unglaubliche Kraft, die durch seinen Venen floss. Er fühlte sich, als würde er die Macht eines besiegten Gottes in Händen halten. Das zerbrochene Amulett glühte auf wie eine aufgehende Sonne. In dem goldenen Glanz schimmerte seine Maske wie ein Spiegel und sein schwarzer Umhang wehte in der eisigen Winterbrise wie eine Flagge. Mit seiner vernarbten Hand presste er das goldene Bruchstück so fest, bis er beinahe blutete.
Dann hörte das Amulett auf zu glühen, doch der maskierte Magier spürte noch immer die unbändige Energie, die von ihr ausging. Es war fantastisch, viel überwältigender als er es sich vorgestellt hatte. Es hatte viele Jahre gedauert, die Macht des zerbrochenen Amulettes freizusetzen, und er wurde nicht enttäuscht. Möglicherweise brauchte er die andere Hälfte gar nicht mehr, um sein Ziel zu verwirklichen.
Der maskierte Magier wanderte durch die zertrümmerte Stadt. Zerfetzte Leichen pflasterten die schneebedeckten Straßen, blaue Flammen loderten in den Trümmerhaufen und zerstörten Fahrzeuge und breite Rauchsäulen stiegen auf, um die drei Monde zu verschlingen.
Es war unbeschreiblich, welches Ausmaß der Zerstörung nur eines der beiden Bruchstücke verursachte. Was wohl geschehen würde, wären beide Hälften in seinem Besitz, versuchte er sich gerade auszumalen.
Er brauchte die andere Hälfte unbedingt.
Auf der anderen Seite hatte er lange genug gewartet, viel zu lange. Es war nun an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen.

Der Autor

Richard Sturmport ist der Pseudonym eines deutschen Autors, der irgendwo in Niedersachsen wohnt. Er ist Baujahr 1987 und hat Wirtschaftsrecht studiert. Neben dem Jonglieren mit Paragrafen ist das Schreiben seine große Leidenschaft. Am liebsten schreibt er im Bereich Science Fantasy, wo er Elemente verschiedener Genres wie Spannung, Action, Drama, Humor und Erotik miteinander verknüpft.

Mit diesem Buch „Der Erbe der Erstarrten Sonne“ erzählt er nun seine erste Geschichte über Coshia.

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