Buchcover zu Alpha One von Minny Baker - Genre: liebesromane

Alpha One

Details:

Genre:Liebesromane
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:716
Verlag:Amazon, Epubli
ISBN/ASIN:978-3-7418-9043-7, B06X9RX4YG

Klappentext:

„Okay.“ Carlos schien nicht zufrieden, aber wandte sich zurück zu Beth: „Also Beth, du hast, vermute ich, schon einmal was von UCoP gehört?“

Beth stockte der Atem. UCoP? Das alles hatte was mit UCoP zu tun?

Beth ist unzufrieden mit sich, ihrem Leben und der Liebe. Alles ist darin so normal und durchschnittlich. Doch eines Tages ändert sich ihr Leben von Grund auf: Talentsucher von der United Confederation of Performance, kurz UCoP, entdecken sie und führen sie schließlich in eine Welt voller Performen, Tanz und Gesang, von der sie nie zu träumen gewagt hätte. Doch ein harter Weg liegt vor ihr, viele Steine, viele Männer und viel Arbeit. Besonders Henry ist alles andere als nett und macht ihr das Leben zur Hölle. Schafft sie es trotz ihm und allen anderen Problemen, ihrem normalen Leben zu entfliehen und das Besondere an ihr zu akzeptieren?

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Leseprobe

Sie erschrak. Musik erfüllte plötzlich ihre Ohren. Ihr Blick fiel unweigerlich zum ersten Mal auf das Team vor ihr. „Alpha!“ Ungläubig brach es aus ihr hervor. Sie hatte so oft Gruppenbilder gesehen, dass sie sie eigentlich sofort hätte erkennen müssen.
„Ja“, bestätigte Carlos. „Sie trainieren sehr selten hier.“
Das Lied kannte sie auch, es war eines aus der letzten Show. Alle fingen plötzlich an zu singen und die komplizierte Choreografie begann, jeder ging in eine andere Richtung mit eigenen Schritten und für ihre Augen viel zu schnell. Keine klare Stilrichtung und trotzdem passte es irgendwie zusammen. Sie guckte auf die Füße, aber konnte nicht ausmachen, was jeder Einzelne tat. Sie sah beeindruckt hoch, wenn die Trainingsklamotten nicht gewesen wären, hätten sie ohne weiteres so auftreten können. Es machte keinen Sinn zu versuchen, die Schritte zu begreifen. Sie agierten als Einheit, nicht als elf Individuen.
Und auf einmal kam ihr die Sinnlosigkeit ihrer Bemühungen in den Kopf. Dieses Level konnte sie nicht schaffen, alle von ihnen, wie alle UCoP-Performer, machten das schon ihr ganzes Leben lang. Im Gegensatz zu ihr. Selbst mit noch so viel Talent, ein Teil solch einer Gruppe zu sein, erforderte mehr als nur das.
Leo trat plötzlich ganz dicht neben ihr und zog die eine Seite des Kopfhörers von ihrem Ohr.
„Der Wahnsinn, oder?“, flüsterte er.
Sie nickte nur. Unfähig, irgendetwas dazu zu sagen.
„Das da vorne als männliche Hauptstimme ist Dayo.“
Sie schaute nach vorne, aus ihrer Sicht auf die rechte Seite, und erkannte ihn. Dayo kam aus Äthiopien. Von allen Männern war er der Größte, hochgewachsen und schlank. Sein Gesicht hatte markante Züge, aber seine Stimme war seicht, ähnlich wie Leos nur besser.
„Die weibliche Hauptstimme singt Charlotte. Sie wirkt auf mich immer ziemlich eingebildet, keine Ahnung ob sie das auch ist.“ Beths Blick fiel auf die Gruppe der Frauen, denn gerade waren sie in zwei Lager geteilt. Er hatte recht, Charlotte wirkte wirklich ein bisschen arrogant. Sie sah aus wie ein Supermodel mit ihren langen Haaren, die sie als Einzige halb offen trug. Ihr Aussehen war exotisch. Dunkler Teint, grüne Augen, wie eine Prinzessin aus Tausendundeiner Nacht. Beth konnte den Blick kaum von ihr abwenden.
„Neben ihr steht Ana, sie ist impulsiv und hat eine tolle Stimme. Wehe man unterschätzt sie, dann überrascht sie alle.“ Ihr Blick schweifte zu Ana. Ana war Brasilianerin, soviel wusste Beth. Ihre Stimme hatte sie schon öfter im Fernsehen bewundert. Auch sie war groß, Dayo und sie tanzten zusammen.
„Dahinter sind dann noch Claire, Rani und Minkah. Claire ist die inoffizielle weibliche Teamleaderin. Inoffiziell deswegen, weil sie nur die Nummer 2 trägt.“ Die Alpha Two. Sie kam aus den USA und in Beths Vorstellung entsprach Claire einem „All American Girl“. Sie konnte sie sich ohne weiteres als Cheerleaderin auf einem Footballfeld vorstellen.
Rani und Minkah – aus Indien und Kenia stammend - waren ganz anders als Claire und die übrigen beiden. Beide wirkten ruhig. Rani strahlte jedoch auch eine positive Stimmung aus, sie lächelte immer fröhlich, wenn Beth sie im Fernsehen gesehen hatte. Außer natürlich bei einem traurigen Lied, da konnte sie auch anders sein. Jetzt lächelte sie ein bisschen, trotz der Anstrengung der Choreografie, die sich nur durch den Grad des Schweißes auf der Haut bei allen erkennen ließ. Das schien allerdings keinem etwas aus zu machen. Minkah lächelte nicht, sie wirkte stattdessen stolz und erhaben, Schultern zurück und das Kinn weit oben.
Zusammenfassend war eine hübscher als die andere, aber alle so unterschiedlich vom Typ her. Beth konnte sich nicht entscheiden, wen sie am besten fand. Diese Mischung war das, was so einzigartig an UCoP und an Alpha war.
Leo wechselte wieder zurück zur Männerseite. „Und dann neben Dayo läuft Sean, der ist wohl der verrückteste von allen Alphas, aber auch genial zugleich und ein absoluter Macho-Frauenheld.“ Sie spürte wie Leo grinste. Sie konnte verstehen warum, Sean hatte was Verwegenes an sich mit seinen dunklen längeren Haaren. Er war Claires Partner und somit ebenfalls die Nummer 2.
„Auf der anderen Seite von Dayo steht Thien. Der ist echt richtig cool. Ich habe mich mal mit ihm unterhalten und er hat mir ein paar tolle Tanztricks gezeigt.“ Thien war an sich der kleinste und unauffälligste der Runde. Er kam aus dem Vietnam. Sie erinnerte sich, dass er eine ziemlich tragische Vorgeschichte hatte. Er wirkte ebenfalls ruhig, aber er war erstaunlich wendig, seine Bewegungen einen Tick energischer als bei allen anderen.
„Und dann dahinter sind Ben und Feodor.“ Puuh, so langsam wurde es Beth zu viel. Feodor war Russe und Ben Schweizer. Ben war ein kleines Schnuckelchen, einfach hübsch mit einem Babygesicht. Feodor dagegen wirkte etwas verschroben. Doch alle sahen gut aus. Sie fragte sich kurzzeitig, ob die Leute auch nach Aussehen gecastet wurden, dann hatte sie keine Chance.
„Und dann der Chef persönlich!“ Ihr entging Leos boshafter Unterton nicht, als sie auf die letzte, noch fehlende Person schaute.
„Henry!“ Beth erschlug es beinahe und sie wunderte sich, warum er ihr nicht als Erstes aufgefallen war.
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Die Autorin

"Minny schreibt schöne eigene Geschichten!" Dieser Satz aus einem ihrer ersten Schulzeugnisse hat ihr Leben geprägt. 1983 geboren und im hohen Norden aufgewachsen, wohnte sie schon in verschiedenen Orten in ganz Deutschland. Ihre Lieblingsstadt ist Berlin und auch heute, wo sie wieder im hohen Norden wohnt, fährt sie immer wieder gerne dorthin zurück! Ansonsten hat Minny eine Schwäche für Geschichten aller Art und eine große Liebe zur Musik.

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