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Das Geheimnis der verschwundenen Farben von Ann Rose

Das Geheimnis der verschwundenen Farben

Details:

Genre: Kinderbücher
Format: Taschenbuch, eBook
Seiten: 94
Distributor: Amazon KDP
ISBN/ASIN: 979-8695188202
Bewertungen: Bisher noch keine BewertungSchreibe etwas über das Buch

Klappentext:

Ein fantastischer Kinderkrimi

Als Timm eines Morgens aufwacht, sind alle Farben verschwunden und Timms Welt steht Kopf.

Zum Frühstück isst er aus Versehen Mamas olle Dinkelbrötchen, anstatt seine geliebten goldgelben Semmeln. Und seinen grünen Lieblingspulli kann er auch nicht finden.

Alles ist anders und das mag Timm überhaupt nicht. Er macht sich auf die Suche nach den Farben und entdeckt nicht nur viele seltsame Dinge, die vor sich gehen. Er merkt auch schnell, dass ihm die Erwachsenen bei der Suche alles andere als eine Hilfe sind.

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Inhalt:

Dieses Kinderbuch ist ein tolles Geschenk für Jungen und Mädchen ab 5 Jahren, weil

  • die Kinder knifflige Hinweise erhalten und das Geheimnis der verschwundenen Farben zusammen mit Timm lösen.
  • zum Buch gibt es spannende Rätsel und tolle Ausmalbilder zum Ausdrucken.
  • die Kinder ermutigt, ihre Probleme selbst in die Hand zu lehmen und zu lösen.
  • die Kinder angeregt werden, über Farben und die Orientierung durch Farben nachzudenken.
  • die Geschichte mit viel Witz und Humor geschrieben ist.

Finde mit Timm in den 14 Kapiteln des fantastischen Kinderkrimis heraus, ob der Bürgermeister wirklich jedes Problem lösen kann. Wieso der Maler jetzt Urlaub hat und Frau Nelke alle Blütenblätter ihrer Blumen abrupft.

Begleite Timm in die Bibliothek und erfahre, was es mit dem witzigen Papagei Albert auf sich hat und wieso Opa Jürgen zu nichts Lust hat.

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Leseprobe

1. Kapitel: Wo sind die weißen Semmeln und der grüne Pullover?

Der Wecker klingelt. Timm öffnet die Augen. Er schaltet die Nachttischlampe an. Aus. An. Aus. Und wieder an.
Irgendetwas ist merkwürdig, denkt er.
Timm wandert mit seinem Blick durch das Zimmer: Da ist das Fenster, da sind die vielen Bücher und die Tierplakate an der Wand.
Er hebt die rechte Hand in den Lichtkegel. Normalerweise schimmern die Ränder seiner Hand jetzt rot. Aber nicht heute. Heute sind sie grau.
Genau wie das Fenster grau ist. Die Bücher sind grau, die Tierplakate sind grau und seine grüne Bettdecke ist ebenfalls grau.
Wo ist das Blau, Grün, Rot und Gelb hin? Wer hat die Farben geklaut?
Timm schüttelt seinen Kopf. Ich bin noch nicht richtig wach, denkt er.
Er schlüpft in die Hausschuhe, die ordentlich vor seinem Bett stehen und macht sich wie jeden Morgen auf den Weg in die Küche.

Er läuft durch den Flur. Auch hier ist alles grau: der Fußboden, die Familienfotos, die Pflanzen und die Deckenlampe.
Während er die Lampe anschaut, tritt er auf etwas Spitzes. „Aua!“, schreit Timm und reibt sich die Fußsohle. „Verdammter Jonas.“ Timm ist auf die Bausteine seines kleinen Bruders getreten.
Jetzt ist er hell wach.
Er hebt die Bausteine auf. Sie sind nicht bunt, sondern grau. Was ist hier los?, denkt er.
Aber er möchte es gar nicht wissen. Es soll wieder bunt sein. Genau wie gestern.
Timm nimmt die Bausteine und reißt Jonas` Zimmertür auf. „Hier hast du deinen Mist“, sagt er. Jonas verdreht die Augen und zieht die Bettdecke über den Kopf.
„Typisch“, sagt Timm, wirft die Bausteine zu den anderen Spielsachen auf den Boden und geht die Treppe runter.
In der grauen Küche steht Mama am Esstisch. Ihre Augen sind weit aufgerissen. Wie ein Karpfen guckt sie. Trotzdem sieht sie Timm nicht.
Sie reibt sich die Augen und liest auf ihrem Handy. „Grauer Star, Grüner Star ... um Himmelswillen“, sagt sie.
„Was willst du denn mit einem Star, Mama? Wir haben doch genug Vögel im Garten“, sagt Timm.
Mama hüpft erschrocken hoch und quiekt wie ein Schweinchen.
„Timm, hast du mich erschreckt“, schimpft Mama.
„Ich meine mit Star nicht den Vogel, sondern die Augenkrankheit. Ich sehe alles nur noch in Grau und nicht mehr in Farbe.“
„Du auch?“, fragt Timm.
„Wie du auch? Ist bei dir auch alles in Grau?“, fragt Mama.
„Ja. Seit ich aufgewacht bin.“
„Seltsam. Bei mir auch. Ich dachte, ich habe eine gefährliche Augenkrankheit ... Aber wenn du es auch hast, was ist es dann? Oder sind wir beide krank?“
Jonas und Papa kommen in die Küche.
„Es sind Außerirdische, die auf die Erde gekommen sind und jetzt mit uns Experimente machen“, sagt Jonas.
„Du schaust zu viel fern“, sagt Papa. „Es waren eindeutig die Pastinaken von gestern Mittag. Die schmecken nicht nur ekelhaft, jetzt sind sie auch noch gefährlich.“ Timms Papa schaut seine Familie zufrieden an.
Wie jeden Morgen deckt er den Frühstückstisch und setzt Kaffee auf.
Timm runzelt die Stirn. Pastinaken, die alles grau aussehen lassen? Davon hat er noch nie etwas gehört. Aber er sagt lieber nichts. Papa mag es nicht, wenn man ihm widerspricht.
Also setzt sich Timm, ohne etwas zu sagen, an den Frühstückstisch. Er hat großen Hunger. Es riecht nach frischen Brötchen und Kaffee. Aus dem Brötchenkorb nimmt er ein graues Brötchen heraus, schneidet es auf und schmiert Butter auf eine Hälfte. Er beißt ab und spukt alles wieder auf seinen Teller.
„Iiih“, schreit er. Und „Iiih“ schreit jetzt auch Mama.
„Was soll denn das?“ Essen ausspucken mag Mama überhaupt nicht.
Aber Timm beachtet sie nicht und wühlt im Brötchenkorb.
„Grabsch nicht alle an“, schimpft Jonas. „Die ess ich nicht mehr, Mama.“
„Wo sind meine Semmeln? Die sehen alle gleich aus“, sagt Timm.
„Da müssen welche sein. Ich hab Semmeln und Dinkelbrötchen gekauft“, sagt Mama.
„Ich esse aber keine ollen Dinkelbrötchen. Ich esse nur weiße Semmeln.“
„Stell dich nicht so an, Junge“, sagt Papa. Doch Timm steht auf. „Ich habe keinen Hunger mehr. Ich geh ins Bad.“

Aber im Bad wird es nicht besser. Timm steht vor dem Waschbecken und starrt auf die vier Zahnbürsten im Zahnputzbecher. Welche ist meine?, fragt er sich. Seine ist grün. Mamas rot, Papas blau und Jonas gelb. Normalerweise. Jetzt sind alle Zahnbürsten grau und lassen sich nicht voneinander unterscheiden. Iiihh, denkt Timm ein zweites Mal an diesem Morgen.
Mit einer fremden Zahnbürste putzte ich mir auf gar keinen Fall die Zähne.
Er schaut in den Spiegel und zieht eine Fratze.

Mit ungeputzten Zähnen läuft er in sein Zimmer. Im Kleiderschrank entdeckt er das nächste Problem. Wo ist sein grüner Lieblingspullover? Er wühlt durch die Sachen und findet nur graue Pullover und graue Hosen und graue Shirts.
Das wird ja immer schlimmer, denkt er. Sein Lieblingspullover hat einen runden Kragen und breite Ärmel. Aber es bleibt keine Zeit, noch einmal alles durchzusuchen. Der Wecker zeigt schon halb acht. Wenn Timm sich nicht beeilt, kommt er zu spät zur Schule. Er greift den obersten Pullover und zieht ihn über den Kopf. Dann streift er eine Hose über und flitzt die Treppe runter zur Haustür. Schon beim Schuhe anziehen fängt es an. Die Arme jucken furchtbar. Ausgerechnet den Kratzpullover von Oma hat Timm erwischt. Er nimmt seinen Schulranzen und verlässt das Haus. Jetzt juckt auch noch der Bauch.
Timm hat die Nase voll vom Grau. Dieser Tag ist der schlimmste Tag in meinem ganzen Leben, denkt er.

Die Autorin

Ann Rose hat sich bereits als kleines Kind zeichnend Geschichten ausgedacht.
Sie liebt besonders die witzigen und kleinen Dinge.
Ihre Bücher sollen neugierig machen und dazu einladen, mutig den eigenen Weg zu gehen.
Zusammen mit ihren drei Töchtern und ihrem Mann lebt Ann Rose in Kleinmachnow bei Berlin.

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