Hagen Bretschneider

Der Autor Hagen Bretschneider

Der Autor

Bei Bretschneider geraten die Leser auf die "Minenfelder der urbanen Seele". Der Springer Lyriker verweigert sich traditionellen Lyrik-Formen, macht sich nicht auf die Suche nach dem perfekten Satz, der kunstvollen Sentenz, der passenden Metapher, sondern überschüttet mit einem expressiv-depressiven Ausbruch seiner Bewusstseinssituation. Es ist das "Infarkt-Finale nach dem Spaßterror", die "Welt des Niemals", in der die Vergangenheit nie aufhört und die Zukunft nie beginnt, in der "alle Wege ins Absurde führen". Am Ende des Wortgewitters "langsames Ausklingen, kein Entrinnen, ein Strudel, ein Sog". Bretschneiders Wahrnehmung ist subjektiv und provozierend, keinesfalls etwas für schwache Gemüter oder bildungsbürgerliche Literaturästheten. Bretschneider gräbt sehr tief und entfacht mit seinen Endzeit-Assoziationen einen lyrischen Flächenbrand, ein alttestamentarisches Inferno - unerbittlich, konsequent, hoffnungslos. Das Buch ist dem Leser zwar sehr zu empfehlen, gleichzeitig muss er aber davor gewarnt werden. Wer sich in die Bretschneidersche Wortwildnis begibt, kann darin auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

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Buchcover zu Bitter Moon Poetry von Hagen Bretschneider - Genre: lyrik

Bitter Moon Poetry: Geschichten von

Genre: Lyrik

Die Welt ist aus den Fugen. Sie gleicht einer ausgehängten Tür. Sie ist verrückt geworden. Bretschneider, Prophet des Desasters, wütet gegen das Verbrechen der Gleichgültigkeit, gegen die mitunter ins Groteske umschlagende Grausamkeit der Gegenwart. Der Mensch ist Angst. Der Mensch ist Verlassenheit. Der Mensch ist Verzweiflung. Rücksichtslos geht es runter. Bis in die tiefsten Niederungen.

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